DAX ohne Schwung
20.01.03 16:57
Sparkasse Bremen
Nach einem furiosen Start in das neue Jahr hängt der DAX momentan bei ca. 3.000 Punkten fest, so die Analysten der Sparkasse Bremen.
Nachdem die Bilanzsaison mit SAP (gute Zahlen) und Metro (durchwachsene Zahlen) am deutschen Aktienmarkt uneinheitlich eröffnet worden sei, suche der Markt nach Impulsen. Diese könnten aus den erheblichen Mittelbeständen an Geldmarkt- und offenen Immobilienfonds kommen. Diese beiden Fondskategorien hätten im vergangenen Jahr erhebliche Mittelzuflüsse verzeichnet. Man sehe jedoch erst langfristig die Möglichkeit, dass die Anleger ihre liquiden Mittel wieder in den Aktienmarkt umlenken. Derzeit würden sich die Anleger aus berechtigten Gründen noch nicht aus der Reserve locken lassen. Ein gefährlicher Cocktail aus geopolitischen (Irak, Nord-Korea) und innenpolitischen Widrigkeiten (Steuergesetzgebung, Abgabenerhöhungen) belaste die Stimmung am deutschen Aktienmarkt.
Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) habe angesichts dieser Entwicklung in einer Studie auch eine "nervöse" Grundstimmung bei den Aktionären festgestellt. Nichtsdestotrotz hätten die Aktionäre die schwachen Kurse des zweiten Halbjahres 2002 als Einstiegschance genutzt. Die Zahl der Direktanleger habe sich im zweiten Halbjahr überraschend um 631.000 auf 5,3 Mio. Aktionäre erhöht. Man sehe die momentane Phase trotz der Unsicherheiten weiterhin als gute Gelegenheit zum Aufbau strategischer Bestände. Auch wenn ein Test der Tiefsstände weiter im Bereich des Möglichen sei, zeige doch die Kursentwicklung von SAP nach der Bekanntgabe der ersten Zahlen für 2002, dass der Markt nach der fast dreijährigen Talfahrt "nach oben will".
Man mache sich jedoch keine Illusionen: Der Weg nach oben werde nicht so glatt vonstatten gehen wie bei der letzten Hausse. Für den deutschen Anleger würden die Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen vor dem Hintergrund des Mitwirkungsrechtes des Bundesrates bei Vorhaben der Steuergesetzgebung zunehmend in den Mittelpunkt. Viele aufgeschobene Anlageentscheidungen sollten jedoch erst bei klaren Signalen der Regierung zur Besteuerung privater Vermögensanlagen getätigt werden.
Nachdem die Bilanzsaison mit SAP (gute Zahlen) und Metro (durchwachsene Zahlen) am deutschen Aktienmarkt uneinheitlich eröffnet worden sei, suche der Markt nach Impulsen. Diese könnten aus den erheblichen Mittelbeständen an Geldmarkt- und offenen Immobilienfonds kommen. Diese beiden Fondskategorien hätten im vergangenen Jahr erhebliche Mittelzuflüsse verzeichnet. Man sehe jedoch erst langfristig die Möglichkeit, dass die Anleger ihre liquiden Mittel wieder in den Aktienmarkt umlenken. Derzeit würden sich die Anleger aus berechtigten Gründen noch nicht aus der Reserve locken lassen. Ein gefährlicher Cocktail aus geopolitischen (Irak, Nord-Korea) und innenpolitischen Widrigkeiten (Steuergesetzgebung, Abgabenerhöhungen) belaste die Stimmung am deutschen Aktienmarkt.
Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) habe angesichts dieser Entwicklung in einer Studie auch eine "nervöse" Grundstimmung bei den Aktionären festgestellt. Nichtsdestotrotz hätten die Aktionäre die schwachen Kurse des zweiten Halbjahres 2002 als Einstiegschance genutzt. Die Zahl der Direktanleger habe sich im zweiten Halbjahr überraschend um 631.000 auf 5,3 Mio. Aktionäre erhöht. Man sehe die momentane Phase trotz der Unsicherheiten weiterhin als gute Gelegenheit zum Aufbau strategischer Bestände. Auch wenn ein Test der Tiefsstände weiter im Bereich des Möglichen sei, zeige doch die Kursentwicklung von SAP nach der Bekanntgabe der ersten Zahlen für 2002, dass der Markt nach der fast dreijährigen Talfahrt "nach oben will".
Man mache sich jedoch keine Illusionen: Der Weg nach oben werde nicht so glatt vonstatten gehen wie bei der letzten Hausse. Für den deutschen Anleger würden die Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen vor dem Hintergrund des Mitwirkungsrechtes des Bundesrates bei Vorhaben der Steuergesetzgebung zunehmend in den Mittelpunkt. Viele aufgeschobene Anlageentscheidungen sollten jedoch erst bei klaren Signalen der Regierung zur Besteuerung privater Vermögensanlagen getätigt werden.
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