DAX ohne Schwung
18.05.00 00:00
LB Schleswig-Holstein
Die Stimmen aus Europa, welche die EZB unter Druck sehen würden, hättem dem DAX zuletzt vollkommen die Stimmung verhagelte, berichten die Experten der LB Schleswig-Holstein.
Nicht zuletzt wegen des schwachen Euros, der seine kurzfristig unterbrochene Talfahrt wieder aufgenommen hätte, könnte diese gezwungen sein, die Zinsschraube enger zu ziehen. Dies wäre jedoch Gift für die langsam in Fahrt kommende Euroland-Konjunktur und sei an den europäischen Aktienmärkten dementsprechend mit Kursabschlägen quittiert worden.
Technisch habe sich das Bild an der deutschen Börse damit weiter eingetrübt. Der Abwärtstrend bei derzeit 7.400 Punkten habe bisher allen Angriffen standgehalten und sei weiter intakt.
Offensichtlich würden derzeit einfach gute Nachrichten fehlen, die dem DAX helfen könnten, zu einer neuen Rallye anzusetzen. Zudem nähmen die angekündigten Kapitalerhöhungen von SAP und Preussag sowie die dritte Tranche der Telekom-Emission viel Liquidität vom Markt. Nach unten sei der DAX im Bereich 6.900/7.000 Punkte gut unterstützt. Erst wenn diese Marke unterschritten werde, drohe eine weitere starke Abwärtsbewegung.
Man rechne per Saldo eher mit einer längeren Seitwärtsbewegung des DAX auf aktuellem Niveau. Der schwächende Euro und der Druck vom Rentenmarkt seien derzeit nicht dazu angetan, aggressiv Aktien zu kaufen. Auf der anderen Seite würden sich die Gewinne der Unternehmen sehr positiv entwickeln, besonders konjunktur- und dollarsensitive Titel sollten sehr gute Jahresabschlüsse erwirtschaften können.
Die nächsten Quartalszahlen würden allerdings erst im August für eine Belebung des Börsengeschehens sorgen, so dass bis dahin –auch wegen des wahrscheinlich wieder auftretenden Sommerlochs - nicht mit großen Bewegungen zu rechnen sei. Der Anleger sollte die Zeit nutzen und langsam Positionen in günstig bewerteten Titeln aufbauen.
Nicht zuletzt wegen des schwachen Euros, der seine kurzfristig unterbrochene Talfahrt wieder aufgenommen hätte, könnte diese gezwungen sein, die Zinsschraube enger zu ziehen. Dies wäre jedoch Gift für die langsam in Fahrt kommende Euroland-Konjunktur und sei an den europäischen Aktienmärkten dementsprechend mit Kursabschlägen quittiert worden.
Offensichtlich würden derzeit einfach gute Nachrichten fehlen, die dem DAX helfen könnten, zu einer neuen Rallye anzusetzen. Zudem nähmen die angekündigten Kapitalerhöhungen von SAP und Preussag sowie die dritte Tranche der Telekom-Emission viel Liquidität vom Markt. Nach unten sei der DAX im Bereich 6.900/7.000 Punkte gut unterstützt. Erst wenn diese Marke unterschritten werde, drohe eine weitere starke Abwärtsbewegung.
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