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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX langfristig weiter positive Einschätzung


04.06.12 09:35
Santander Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Monat Mai machte seinem Ruf gemäß der bekannten Börsen-Maxime "sell in may and go away" wider Erwarten aller Ehre, berichten die Analysten der Santander Bank im aktuellen "MarketFlash".

Die jüngst verschärften Sorgen um die Bewältigung der Euro-Staatsschuldenkrise seien der fundamentale Hauptgrund hierfür. Im Mai allein habe der DAX 30 (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) 7,4%, seit der letzten Analyse der Analysten der Santander Bank vom 30.03. gut 11% verloren. Seit Jahresanfang allerdings könne der DAX 30 - ganz im Gegensatz zu vielen anderen Leitindices - weiterhin ein Plus von immerhin 6,5% verbuchen.

Im Rahmen der jüngsten Turbulenzen sei der DAX 30 zwischenzeitlich bis auf 6.100 Zähler zurückgefallen. Der Kampf um die bedeutende 6.300-Linie scheine schon verloren. Oder bestünden noch Chancen auf eine Zurückeroberung der 6.300er Linie, die in der Vergangenheit zahlreiche Tests auf sich habe vereinigen können?

Eines könne in jeder Sicht vorweggenommen werden. Die technische Verfassung des DAX 30 habe sich mit der jüngsten Korrektur massiv verschlechtert. Von den markttechnischen Indikatoren komme keine Unterstützung, im Gegenteil würden sie eher weiteres Abwärtspotenzial anzeigen. Vor allem die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren würden dies signalisieren.

Die langfristigen Trendfolgeindikatoren seien uneinheitlich, hätten sich aber auch abgeschwächt. Der MACD befinde sich zwar noch im positiven Terrain, habe hier aber jüngst auch ein Verkaufssignal gegeben. Keine Unterstützung komme mehr von den gleitenden Durchschnittslinien. Im Wochenchart sei die 52-Wochenlinie erst vor drei Wochen mit einer langen schwarzen Kerze (bearish) unterschritten worden. Ein nennenswerter Rebound in der folgenden Woche sei nicht gelungen. In dieser Woche dürfte eine weitere lange bearishe Kerze folgen. Damit sei die Wahrscheinlichkeit des nachhaltigen Durchbrechens der 6.297 einiges wahrscheinlicher geworden.

In den Tagescharts sei die Korrektur sehr fortgeschritten. Das bedeute u. a., die kurzfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren seien in der Nähe der Überverkauft-Bereiche und der Abwärtsdruck könnte nachlassen. Bei den mittelfristigen Trendfolgeindikatoren habe sich die Abwärtsbewegungsdynamik inzwischen abgeschwächt. Als nächste Unterstützung könne die gleitende 200-Tage-Linie fungieren (aktuell 6.212, aktuell bei Redaktionsschluss verletzt). Werde sie durchstoßen, lägen die nächsten Unterstützungen bei 6.104 und 5.871.

Da die aktuelle Korrektur vorrangig politisch beeinflusst sei, sollten antizyklische Käufe vorbereitet werden. An ihrer langfristigen positiven Einschätzung halten die Analysten der Santander Bank fest. Sollte sich die Lage im Euroraum entspannen, sei eine schnelle Erholung möglich. (Ausgabe vom 01.06.2012) (04.06.2012/ac/a/m)





 
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