DAX gönnte sich eine Verschnaufpause
21.09.12 16:55
JRC Capital Management
Berlin (www.aktiencheck.de) - Nach der mehrwöchigen Gewinnserie und einem neuen Jahreshoch nach dem anderen gönnte sich der DAX in den letzten Tagen eine Verschnaufpause, so die Experten von JRC Capital Management.
Zu Wochenbeginn habe der deutsche Leitindex sich nur mit Mühe und Not über die Marke von 7.400 Punkten hieven können, von der er sich bereits am Dienstag mit einem Gap-down habe verabschieden müssen. Die Freude über billiges Zentralbankgeld sei recht schnell verflogen und Unsicherheit über den weiteren Kursverlauf habe sich bei den Anlegern breitgemacht, wie die Tageskerzen des DAX von Dienstag und Mittwoch zeigen würden. Charttechnisch gesehen sei der Aufwärtstrend des Sommers zwar intakt, jedoch würden Gewinnmitnahmen locken, da viele Anleger die Aktienmärkte als überkauft und korrekturanfällig ansehen würden. Diese Kraftlosigkeit habe sich wie ein roter Faden durch die ganze Börsenwoche gezogen, erst am Freitag habe der DAX wieder über der 7.400er Schwelle eröffnen können. Doch wirklich überzeugend sei dieser Anstieg nicht.
Die Anleger seien in die neue Woche mit leichten Gewinnmitnahmen gestartet. In den USA habe sich die Stimmung in der Industrie unerwartet laut dem Empire State-Konjunkturindex verschlechtert.
Am Dienstag sei der deutsche ZEW-Konjunkturindikator wider Erwartungen von -19 Zählern auf -18,2 Punkte angestiegen. Somit habe sich die Stimmung unter den Kapitalmarktprofis leicht im Hinblick auf die Entwicklung der deutschen Wirtschaft verbessert.
Erst die EZB, dann die Federal Reserve und nun auch die Bank of Japan: Weltweit würden die Schleusen geöffnet und die Finanzmärkte mit billigem Geld überflutet. Die Bekanntgabe der Ausweitung des Ankaufs von Staatsanleihen in der Exportnation Japan habe dem DAX am Mittwoch nur anfänglich Zugewinne verschafft. Währenddessen würden in den USA positive Daten vom Sorgenkind Immobilienmarkt auf eine langsame Erholung hinweisen. Auswirkungen hätten diese Zahlen jedoch keine gehabt, da die Börsen weltweit im Bann der Notenbanken stünden.
Am Donnerstag hätten enttäuschende Konjunkturdaten aus China und Europa zunächst für Kurseinbußen gesorgt: Während der deutsche Einkaufsmanagerindex mit 49,7 Punkten nur knapp die Wachstumsschwelle von 50 Punkten verfehlt habe, sei das europäische Pendant auf den tiefsten Stand seit 2009 gefallen. Auch das Verbrauchervertrauen in der Eurozone habe sich wider Prognosen auf -25,9 Zähler verschlechtert. Erst US-amerikanische Konjunkturdaten hätten dem DAX zu einem Schlussspurt verholfen: Zwar stagniere der Arbeitsmarkt weiterhin auf hohem Niveau, jedoch habe der Philadelphia FED-Index die Anleger positiv überrascht.
Dreifacher Hexensabbat - so werde der dritte Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember genannt, an denen die Laufzeiten von drei Kategorien von Derivaten an der Terminbörse Eurex enden würden. Die Kursbewegungen an diesem Tag seien hektisch und meist nicht durch Fundamentaldaten begründbar. Bisher liege der DAX über der in dieser Woche angestrebten 7.400er Marke. (21.09.2012/ac/a/m)
Zu Wochenbeginn habe der deutsche Leitindex sich nur mit Mühe und Not über die Marke von 7.400 Punkten hieven können, von der er sich bereits am Dienstag mit einem Gap-down habe verabschieden müssen. Die Freude über billiges Zentralbankgeld sei recht schnell verflogen und Unsicherheit über den weiteren Kursverlauf habe sich bei den Anlegern breitgemacht, wie die Tageskerzen des DAX von Dienstag und Mittwoch zeigen würden. Charttechnisch gesehen sei der Aufwärtstrend des Sommers zwar intakt, jedoch würden Gewinnmitnahmen locken, da viele Anleger die Aktienmärkte als überkauft und korrekturanfällig ansehen würden. Diese Kraftlosigkeit habe sich wie ein roter Faden durch die ganze Börsenwoche gezogen, erst am Freitag habe der DAX wieder über der 7.400er Schwelle eröffnen können. Doch wirklich überzeugend sei dieser Anstieg nicht.
Die Anleger seien in die neue Woche mit leichten Gewinnmitnahmen gestartet. In den USA habe sich die Stimmung in der Industrie unerwartet laut dem Empire State-Konjunkturindex verschlechtert.
Erst die EZB, dann die Federal Reserve und nun auch die Bank of Japan: Weltweit würden die Schleusen geöffnet und die Finanzmärkte mit billigem Geld überflutet. Die Bekanntgabe der Ausweitung des Ankaufs von Staatsanleihen in der Exportnation Japan habe dem DAX am Mittwoch nur anfänglich Zugewinne verschafft. Währenddessen würden in den USA positive Daten vom Sorgenkind Immobilienmarkt auf eine langsame Erholung hinweisen. Auswirkungen hätten diese Zahlen jedoch keine gehabt, da die Börsen weltweit im Bann der Notenbanken stünden.
Am Donnerstag hätten enttäuschende Konjunkturdaten aus China und Europa zunächst für Kurseinbußen gesorgt: Während der deutsche Einkaufsmanagerindex mit 49,7 Punkten nur knapp die Wachstumsschwelle von 50 Punkten verfehlt habe, sei das europäische Pendant auf den tiefsten Stand seit 2009 gefallen. Auch das Verbrauchervertrauen in der Eurozone habe sich wider Prognosen auf -25,9 Zähler verschlechtert. Erst US-amerikanische Konjunkturdaten hätten dem DAX zu einem Schlussspurt verholfen: Zwar stagniere der Arbeitsmarkt weiterhin auf hohem Niveau, jedoch habe der Philadelphia FED-Index die Anleger positiv überrascht.
Dreifacher Hexensabbat - so werde der dritte Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember genannt, an denen die Laufzeiten von drei Kategorien von Derivaten an der Terminbörse Eurex enden würden. Die Kursbewegungen an diesem Tag seien hektisch und meist nicht durch Fundamentaldaten begründbar. Bisher liege der DAX über der in dieser Woche angestrebten 7.400er Marke. (21.09.2012/ac/a/m)
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