DAX durch Kursverluste belastet
22.05.03 09:40
Hamburgische LB
Der deutsche Aktienmarkt wurde am Mittwoch durch stärkere Kursverluste bei den Finanzwerten belastet, berichten die Analysten der Hamburgische Landesbank.
Zudem habe der starke Euro die Stimmung gedrückt, der die Exporte zahlreicher Unternehmen künftig erschweren dürfte. Der DAX habe 0,4% tiefer bei 2.827 Punkten geschlossen. Stärkere Tagesverlierer seien u.a. die Versicherer Allianz und Münchener Rück mit Minus 2,8 bzw. 2% gewesen. Sie hätten nach Warnungen diverser Länder unter der latenten Gefahr neuer Terroranschläge gelitten, für deren Schadensdeckung sie unter Umständen mit aufkommen müssten.
MLP hätten 7,4% und Metro 4% verloren. Im Mittelpunkt des Interesses habe wieder einmal der TUI-Konzern gestanden. Marktspekulationen über die Höhe des operativen Verlustes im ersten Quartal 2003 hätten gestern zu einer vorzeitigen Veröffentlichung der Zahlen geführt. Der Verlust sei mehr als doppelt so hoch ausgefallen wie im Vorjahreszeitraum - sei letztlich jedoch geringer als vom Markt erwartet gewesen. Die Aktie habe 0,5% fester geschlossen, nachdem sie im Tagesverlauf ein Minus von bis zu 9% verzeichnet habe.
An der New Yorker Wall Street hätten sich die Marktsegmente nach einem verhalten optimistischen Ausblick zur US-Konjunktur seitens Notenbankchef Alan Greenspan uneinheitlich entwickelt. Der Dow Jones habe 0,3% höher bei 8.516 Punkten geschlossen. Der Nasdaq Composite habe den Handel kaum verändert beendet und sich von seinen Tagesverlusten erholt gezeigt. Auf der Gewinnerseite hätten Hewlett Packard gestanden (+5,2%), die bereits am Dienstag ein besser als erwartet ausgefallenes Quartalsergebnis vorgelegt und die Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt hätten. Zulegen können hätten auch die Tabak-Titel. Philip-Morris-Mutter Altria (+9,7%) habe von einem für die Branche günstigen Gerichtsurteil profitiert. Cisco Systems hätten nach einer Rating-Herabstufung 1,8% eingebüßt.
Zudem habe der starke Euro die Stimmung gedrückt, der die Exporte zahlreicher Unternehmen künftig erschweren dürfte. Der DAX habe 0,4% tiefer bei 2.827 Punkten geschlossen. Stärkere Tagesverlierer seien u.a. die Versicherer Allianz und Münchener Rück mit Minus 2,8 bzw. 2% gewesen. Sie hätten nach Warnungen diverser Länder unter der latenten Gefahr neuer Terroranschläge gelitten, für deren Schadensdeckung sie unter Umständen mit aufkommen müssten.
MLP hätten 7,4% und Metro 4% verloren. Im Mittelpunkt des Interesses habe wieder einmal der TUI-Konzern gestanden. Marktspekulationen über die Höhe des operativen Verlustes im ersten Quartal 2003 hätten gestern zu einer vorzeitigen Veröffentlichung der Zahlen geführt. Der Verlust sei mehr als doppelt so hoch ausgefallen wie im Vorjahreszeitraum - sei letztlich jedoch geringer als vom Markt erwartet gewesen. Die Aktie habe 0,5% fester geschlossen, nachdem sie im Tagesverlauf ein Minus von bis zu 9% verzeichnet habe.
An der New Yorker Wall Street hätten sich die Marktsegmente nach einem verhalten optimistischen Ausblick zur US-Konjunktur seitens Notenbankchef Alan Greenspan uneinheitlich entwickelt. Der Dow Jones habe 0,3% höher bei 8.516 Punkten geschlossen. Der Nasdaq Composite habe den Handel kaum verändert beendet und sich von seinen Tagesverlusten erholt gezeigt. Auf der Gewinnerseite hätten Hewlett Packard gestanden (+5,2%), die bereits am Dienstag ein besser als erwartet ausgefallenes Quartalsergebnis vorgelegt und die Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt hätten. Zulegen können hätten auch die Tabak-Titel. Philip-Morris-Mutter Altria (+9,7%) habe von einem für die Branche günstigen Gerichtsurteil profitiert. Cisco Systems hätten nach einer Rating-Herabstufung 1,8% eingebüßt.
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