DAX Volatilität hält an
10.10.11 10:31
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Rund 500 Punkte lagen bei dem DAX 30 (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) zwischen dem Tief am Dienstag und dem Stand am Freitag, so die Analysten der Santander Bank im aktuellen "MarketFlash".
Die hohe Volatilität des deutschen Aktienindexes spiegle die Mischung aus Unsicherheit bzgl. der weiteren Entwicklung in Griechenland nach den erneut verfehlten Sparzielen 2011 und der Hoffnung auf eine (zumindest vorläufigen) Stabilisierung der Bankenrefinanzierungslage. Auf der Unternehmensseite sei Apple in den Vordergrund gerückt: einerseits mit der Präsentation des neuen iPhones, die eher enttäuscht habe, andererseits mit dem Tod des Gründers Steve Jobs.
Unter den deutschen Unternehmen sei die Deutsche Bank in den Fokus geraten. Das Finanzinstitut habe eine Investoren-Konferenz in London zum Anlass genommen, um das ohnehin als ambitioniert geltende Vorsteuergewinnziel von 10 Mrd. Euro für 2011 zu kassieren. Die Allianz habe hingegen trotz Marktturbulenzen ihr Jahresziel bestätigt.
Die Konjunkturdaten seien letzte Woche eher besser als erwartet ausgefallen und hätten entsprechend für positive Impulse gesorgt. Darüber hinaus hätten die Aussagen von FED-Präsident Ben Bernanke bereits am Montagabend den Abwärtsdruck der Märkte mindern können. Der US-Notenbankchef habe zwar von einer nicht so robusten Wirtschaftsentwicklung wie geplant gesprochen, halte sich jedoch die Tür für eine weitere Ausweitung der geldpolitischen Maßnahmen offen. Die Beschäftigung im Privatsektor sei ebenfalls besser als erwartet ausgefallen, ebenso wie die Stimmung unter den Einkaufsmanagern im Dienstleistungssektor.
Diese Woche beginne die Q3/2011-Berichtssaison in den USA. Der Aluminiumkonzern Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) werde traditionell den Reigen der Quartalssaison eröffnen. Einen Tag später stünden der Hersteller von Halbleiteranlagen ASML sowie PepsiCo an. Die deutschen Unternehmen würden ab der letzten Oktoberwoche ihre Zwischenberichte veröffentlichen. Dabei würden die Analysten bestenfalls von einer Bestätigung der Jahresziele 2011 ausgehen; viele würden wohl jedoch ihre Ausblicke pessimistischer formulieren.
Bei den Konjunkturdaten stünden diese Woche sowohl in Europa als auch in den USA eher wenige Daten an. Am Montag würden die deutschen Leistungs- und Handelsbilanzen veröffentlicht. Einen Tag später stünden zunächst der NFIB-Frühindikator für den US-Mittelstand sowie abends das ausführliche Protokoll der letzten US-FED-Sitzung im Fokus. Die europäische Industrieproduktion für August stehe am Mittwoch an, zusammen mit den aktuellen US-Hypothekenantrags-Daten. Für Donnerstag seien die deutschen Inflationszahlen für September vorgesehen. Am gleichen Tag würden der EZB-Monatsbericht sowie das Herbstgutachten der deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute veröffentlicht. Anschließend stünden die wöchentlichen US-Arbeitslosendaten sowie die US-Handelsbilanz für September an.
Am letzten Tag der Handelswoche kämen schließlich die europäischen Inflationsdaten und am Nachmittag die US-Einzelhandelsumsätze, das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan sowie die monatlichen Lagerbestände. Am Freitag beginne auch das Treffen der G20-Finanzminister in Paris. (Ausgabe vom 07.10.2011) (10.10.2011/ac/a/m)
Die hohe Volatilität des deutschen Aktienindexes spiegle die Mischung aus Unsicherheit bzgl. der weiteren Entwicklung in Griechenland nach den erneut verfehlten Sparzielen 2011 und der Hoffnung auf eine (zumindest vorläufigen) Stabilisierung der Bankenrefinanzierungslage. Auf der Unternehmensseite sei Apple in den Vordergrund gerückt: einerseits mit der Präsentation des neuen iPhones, die eher enttäuscht habe, andererseits mit dem Tod des Gründers Steve Jobs.
Unter den deutschen Unternehmen sei die Deutsche Bank in den Fokus geraten. Das Finanzinstitut habe eine Investoren-Konferenz in London zum Anlass genommen, um das ohnehin als ambitioniert geltende Vorsteuergewinnziel von 10 Mrd. Euro für 2011 zu kassieren. Die Allianz habe hingegen trotz Marktturbulenzen ihr Jahresziel bestätigt.
Diese Woche beginne die Q3/2011-Berichtssaison in den USA. Der Aluminiumkonzern Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) werde traditionell den Reigen der Quartalssaison eröffnen. Einen Tag später stünden der Hersteller von Halbleiteranlagen ASML sowie PepsiCo an. Die deutschen Unternehmen würden ab der letzten Oktoberwoche ihre Zwischenberichte veröffentlichen. Dabei würden die Analysten bestenfalls von einer Bestätigung der Jahresziele 2011 ausgehen; viele würden wohl jedoch ihre Ausblicke pessimistischer formulieren.
Bei den Konjunkturdaten stünden diese Woche sowohl in Europa als auch in den USA eher wenige Daten an. Am Montag würden die deutschen Leistungs- und Handelsbilanzen veröffentlicht. Einen Tag später stünden zunächst der NFIB-Frühindikator für den US-Mittelstand sowie abends das ausführliche Protokoll der letzten US-FED-Sitzung im Fokus. Die europäische Industrieproduktion für August stehe am Mittwoch an, zusammen mit den aktuellen US-Hypothekenantrags-Daten. Für Donnerstag seien die deutschen Inflationszahlen für September vorgesehen. Am gleichen Tag würden der EZB-Monatsbericht sowie das Herbstgutachten der deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute veröffentlicht. Anschließend stünden die wöchentlichen US-Arbeitslosendaten sowie die US-Handelsbilanz für September an.
Am letzten Tag der Handelswoche kämen schließlich die europäischen Inflationsdaten und am Nachmittag die US-Einzelhandelsumsätze, das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan sowie die monatlichen Lagerbestände. Am Freitag beginne auch das Treffen der G20-Finanzminister in Paris. (Ausgabe vom 07.10.2011) (10.10.2011/ac/a/m)
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