DAX in Seitwärtsbewegung
20.02.04 13:49
Frankfurter Sparkasse
Der deutsche Aktienmarkt bewegt sich weiterhin in einer engen Seitwärtsrange zwischen rund 4.000 und 4.200 Punkten, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Eines der beherrschenden Themen sei die laufende Quartalsberichtssaison der Unternehmen, die aber allmählich in ihre Endphase eintrete. Die Signale, die hier von den Unternehmen gesetzt würden, und die Reaktion der Aktienkurse darauf seien jedoch nicht immer eindeutig. Während etwa schlechte Unternehmenszahlen, wie bei VW oder der Commerzbank, trotzdem mit Kurssteigerungen belohnt worden seien, hätten Unternehmen, die zuversichtlich berichtet hätten, wie etwa Thyssen oder Schwarz Pharma, unter Gewinnmitnahmen gelitten.
Auffällig sei auch, dass die Kündigung des LKW-Maut-Vertrages durch die Bundesregierung, die auf jeden Fall imageschädigend für den Finanzplatz Deutschland zu werten sei, sowohl den Gesamtmarkt als auch die betroffenen Gesellschaften DaimlerChrysler und Deutsche Telekom nicht größer belastet habe. Für eine zuversichtliche Grundstimmung bei den Investoren sorge dagegen die gerade in den Branchen Bank, Medien, Pharma und Telekommunikation vorherrschende Übernahme- und Fusionsphantasie. Neue Impulse dürften vor allem durch die anstehenden Konjunkturmeldungen gesetzt werden. Allerdings bleibe noch unklar, ob hier größeres Enttäuschungspotenzial bestehe.
Risiken für die Aktienmärkte würden dagegen insbesondere in möglichen Zins- und Währungsturbulenzen lauern. Vor allem dem Euro/Dollar-Kurs, der erst vor kurzem ein neues Rekordhoch erreicht habe, gelte hier die besondere Aufmerksamkeit. Für die nächste Zeit erwarte man für den DAX ein Anhalten seiner engen Seitwärtsrange. Größere Kursdynamik dürfte erst bei einem möglichen Ausbrechen aus dieser Range nach oben oder unten entstehen. Dem Anleger empfehle sich, bestehende Engagements durch Stop-Loss-Limits abzusichern und Neuinvestitionen erst bei einem tieferen Kursniveau in Erwägung zu ziehen.
Eines der beherrschenden Themen sei die laufende Quartalsberichtssaison der Unternehmen, die aber allmählich in ihre Endphase eintrete. Die Signale, die hier von den Unternehmen gesetzt würden, und die Reaktion der Aktienkurse darauf seien jedoch nicht immer eindeutig. Während etwa schlechte Unternehmenszahlen, wie bei VW oder der Commerzbank, trotzdem mit Kurssteigerungen belohnt worden seien, hätten Unternehmen, die zuversichtlich berichtet hätten, wie etwa Thyssen oder Schwarz Pharma, unter Gewinnmitnahmen gelitten.
Auffällig sei auch, dass die Kündigung des LKW-Maut-Vertrages durch die Bundesregierung, die auf jeden Fall imageschädigend für den Finanzplatz Deutschland zu werten sei, sowohl den Gesamtmarkt als auch die betroffenen Gesellschaften DaimlerChrysler und Deutsche Telekom nicht größer belastet habe. Für eine zuversichtliche Grundstimmung bei den Investoren sorge dagegen die gerade in den Branchen Bank, Medien, Pharma und Telekommunikation vorherrschende Übernahme- und Fusionsphantasie. Neue Impulse dürften vor allem durch die anstehenden Konjunkturmeldungen gesetzt werden. Allerdings bleibe noch unklar, ob hier größeres Enttäuschungspotenzial bestehe.
Risiken für die Aktienmärkte würden dagegen insbesondere in möglichen Zins- und Währungsturbulenzen lauern. Vor allem dem Euro/Dollar-Kurs, der erst vor kurzem ein neues Rekordhoch erreicht habe, gelte hier die besondere Aufmerksamkeit. Für die nächste Zeit erwarte man für den DAX ein Anhalten seiner engen Seitwärtsrange. Größere Kursdynamik dürfte erst bei einem möglichen Ausbrechen aus dieser Range nach oben oder unten entstehen. Dem Anleger empfehle sich, bestehende Engagements durch Stop-Loss-Limits abzusichern und Neuinvestitionen erst bei einem tieferen Kursniveau in Erwägung zu ziehen.
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