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Fr, 17. April 2026, 19:13 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX mit Gewinnmitnahmen


25.07.03 17:37
Frankfurter Sparkasse

Die dynamische Aufwärtsbewegung der letzten Wochen im DAX ist erst einmal ins Stocken geraten und von vermehrten Gewinnmitnahmen abgelöst worden, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.

Nach einem Anstieg von 57% im Index seit den Jahrestiefstständen im März sei eine solche Reaktion aufgrund der überkauften Lage aber nicht bedenklich, sondern vielmehr als gesund einzustufen. Bisher sei diese Kurskorrektur recht moderat verlaufen. Sollte aber die bisherige Unterstützung bei rund 3.300 Punkten, wo auch in etwa der Aufwärtstrend seit März verlaufe, deutlich unterschritten werden, könnten größere Rückgänge drohen.

Die zur Zeit laufende Quartalsberichtssaison sei dabei ein wichtiger Einflussfaktor. Bei vielen Unternehmen deute sich eine bessere Ertragslage an als im Vorjahr, dies liege vor allem daran, dass die positiven Folgen von Restrukturierungen durchschlagen würden, von einer deutlichen konjunkturellen Belebung sei aber noch kaum etwas zu sehen. Überhaupt würden die Prognosen der jeweiligen Vorstände, bis auf wenige Ausnahmen, nur verhaltene Perspektiven andeuten.

Was vor allem für verstärkte Unsicherheit bei den Investoren sorge, seien die kritischen Faktoren der Investitionsnachfrage, des privaten Konsums und der oftmals nur geringen Kapazitätsauslastung. Auffällig sei allerdings, dass enttäuschende Berichte oder Konjunkturdaten vom Markt recht schnell verdaut und nur kurzfristig belasten würden. Selbst negative Meldungen, wie die vermuteten Absprachen im Versicherungssektor, die das Bundeskartellamt auf den Plan rufen würden, könnten den DAX nicht stärker erschüttern.

Der Blick bei den Anlegern sei vielmehr nach vorne gerichtet. So würden der von der Regierung angekündigte Umbau der Sozialversicherungssysteme wie auch die angedachte Steuerreform als Hoffnung zur Überwindung der Strukturprobleme interpretiert und würden entsprechende Phantasie auslösen. Das weitere Aufwärtspotenzial an den Aktienmärkten erscheine vor dem Hintergrund der überkauften Lage und der noch unklaren wirtschaftlichen Perspektiven erst einmal limitiert zu sein.

Bis zu einer durch deutliche Fakten untermauerten Aufhellung des Umfeldes erwarte man für die nächste Zeit somit eine Konsolidierungsphase. Unterstützung dürfte dabei die Diskussion über eine Zinswende bieten, die zu verstärkten Umschichtungen vom Renten- in den Aktienmarkt führe. Der Fokus der Investoren sollte entsprechend weiterhin auf der Sicherung bestehender Gewinnpositionen und weniger auf Neuengagements liegen.





 
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