DAX Aufwärtstrend noch intakt
22.08.03 11:21
Frankfurter Sparkasse
Die Aufwärtsbewegung im Deutschen Aktienmarkt setzt sich weiter fort, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Mit 3.565 Punkten im DAX habe ein neuer Jahreshöchststand erreicht werden können. Damit notiere der deutsche Vorzeigeindex so hoch wie zuletzt im September 2002. Getrieben würden die Kurse von einer positiven Grundstimmung bei den Investoren. Neben anhaltenden Umschichtungen vom Rentenmarkt in den Aktienmarkt zeige sich als gesunder Trend zudem eine verstärkte Sektorrotation innerhalb der einzelnen Aktienbranchen.
Auch wenn die Aufwärtsbewegung im DAX nur von einem recht geringen Handelsvolumen und mangelnder Dynamik geprägt gewesen sei, was als leicht negatives Zeichen interpretiert werden könne, sei das Fehlen von Euphorie auch am hohen Put/Call-Ratio feststellbar, was wiederum als zuversichtliches Signal zu werten sei. Ebenfalls aus ihren Konsolidierungszonen ausbrechen und neue Jahreshöchststände erzielen können hätten andere Indizes wie der Eurostoxx 50, der Dow Jones und der Nikkei, was den zunehmenden Optimismus der Anleger bestätige. Da die Aufwärtstrends in den Märkten intakt seien, bleibe weiteres Kurspotenzial vorhanden.
Allerdings gebe es auch zunehmende Warnsignale, wie zum Beispiel die hohe Bewertung der US-Indizes und die vermehrten US-Insiderverkäufe. Überhaupt bleibe unklar, wie robust das wirtschaftliche Wachstum wirklich einsetze. Bisher würden vor allem Hoffnungen auf eine Konjunkturbelebung mit daraus resultierenden weiter steigenden Unternehmensgewinnen durch vermehrt zuversichtliche Wirtschaftsdaten geschürt. So sei der ZEW-Index im August zum achten Mal in Folge gestiegen.
In den USA habe die Industrieproduktion im Juli den größten Anstieg seit Januar verzeichnet, zudem hätten die Einzelhandelsumsätze zugelegt. Unerwartet schwache Daten, wie etwa der Index der Universität Michigan zum US-Verbrauchervertrauen, hätten dagegen nur kurzfristig belastet. Während der Rentenmarkt vom zuversichtlichen Konjunkturszenario wohl schon überzeugt sei, würden als weitere Unsicherheitsfaktoren der immer noch auf hohem Niveau liegende Rohölpreis sowie die unklare Entwicklung beim Wechselkurs der US-Dollar zum Euro bleiben.
Nach der Charttechnik deute sich für den DAX erst einmal weiteres Kurspotenzial an, das durchaus bis in den Bereich von 3.700 Punkten gehen könne. Weitere Unterstützung dürfte dabei die hohe Liquidität der Anleger bieten. Allerdings fehle auf der fundamentalen Seite eine überzeugende Untermauerung der Hoffnungen durch harte Fakten, so dass größere Enttäuschungen hier durchaus zu einer Konsolidierungsphase im Aktienmarkt führen könnten. Dem Investor empfehle sich in dieser Phase, weiterhin seine Positionen mit nachgezogenen Stop-Loss-Limits abzusichern und Neuengagements erst einmal zurückzustellen.
Mit 3.565 Punkten im DAX habe ein neuer Jahreshöchststand erreicht werden können. Damit notiere der deutsche Vorzeigeindex so hoch wie zuletzt im September 2002. Getrieben würden die Kurse von einer positiven Grundstimmung bei den Investoren. Neben anhaltenden Umschichtungen vom Rentenmarkt in den Aktienmarkt zeige sich als gesunder Trend zudem eine verstärkte Sektorrotation innerhalb der einzelnen Aktienbranchen.
Allerdings gebe es auch zunehmende Warnsignale, wie zum Beispiel die hohe Bewertung der US-Indizes und die vermehrten US-Insiderverkäufe. Überhaupt bleibe unklar, wie robust das wirtschaftliche Wachstum wirklich einsetze. Bisher würden vor allem Hoffnungen auf eine Konjunkturbelebung mit daraus resultierenden weiter steigenden Unternehmensgewinnen durch vermehrt zuversichtliche Wirtschaftsdaten geschürt. So sei der ZEW-Index im August zum achten Mal in Folge gestiegen.
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