DATA MODUL kaufen
16.03.07 16:41
Falkenbrief
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Philipp Leipold, Analyst von GBC Research, empfiehlt die DATA MODUL-Aktie im aktuellen "Falkenbrief" zu kaufen.
Glänzende Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 habe der FALKENDEPOT-"spekulativ"-Wert der Analysten DATA MODUL AG präsentiert. Am Tag der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen sei der Aktienkurs um über 10% gestiegen, nachdem dieser im Zuge der Korrektur an den Aktienmärkten auf 11,00 Euro konsolidiert habe.
Mit einem hervorragenden vierten Quartal 2006 habe die Gesellschaft das Jahr beendet. In 2006 habe DATA MODUL Umsätze von 152,8 Mio. Euro erzielt. Die bisherigen Unternehmensschätzungen hätten einen Umsatz in der Range von 140 bis 150 Mio. Euro vorgesehen. Gegenüber dem Vorjahr entspreche dies einem Umsatzrückgang von 3,3%. Der Grund für die rückläufige Entwicklung liege darin, das margenschwache Geschäft mit Multimediaprodukten nicht mehr im großen Umfang abzuwickeln.
In den beiden margenstärkeren Geschäftssegmenten Industrie und Professionelle Informationssysteme (PI) hätten jedoch deutliche Zuwächse erreicht werden können. Der Auftragseingang zum Jahresende belaufe sich auf 160,0 Mio. Euro (Vorjahr 166,2 Mio. Euro) und liege mit rund 7 Mio. Euro über den Umsätzen. Im letzten Quartal 2006 sei der Ordereingang mit einem Volumen von ca. 33 Mio. Euro geringer als in den vorherigen Quartalen ausgefallen. Die Analysten würden dies jedoch nur als einen temporären Zustand ansehen.
Auch die operativen Kennzahlen des Konzerns hätten sich überaus positiv entwickelt. Das EBIT sei von 2,1 Mio. Euro in 2005 um 200% auf 6,2 Mio. Euro in 2006 gestiegen. Im vierten Quartal 2006 seien Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen von 0,55 Mio. Euro aktiviert worden. Für 2007 würden die Analysten mit Aktivierungen von Entwicklungsaufwendungen in einer ähnlichen Größenordnung rechnen. Der Jahresüberschuss habe ebenfalls signifikant gesteigert werden können und habe 4,0 Mio. Euro (Vorjahr 0,7 Mio. Euro) betragen. Dies entspreche einem Ergebnis pro Aktie (EPS) von 1,25 Euro. Das Ergebnis sei noch durch eine Aktivierung eines Körperschaftssteuerguthabens positiv beeinflusst worden.
Der operative Cash Flow in 2006 habe sich auf 6,0 Mio. Euro belaufen (Vorjahr 1,0 Mio. Euro). Wenn man sich vor Augen führe, dass dieser Wert nach 9 Monaten 2006 noch bei -4,0 Mio. Euro gelegen habe, werde das starke letzte Quartal in dieser Hinsicht offensichtlich. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Nettoverschuldung mithilfe des guten Cash Flows deutlich zurückgeführt worden sei. Nach Schätzung der Analysten sollte sich die Nettoverschuldung Ende 2006 auf ca. 11,5 Mio. Euro belaufen. Dies bedeute eine Rückführung der Bankverbindlichkeiten von rund 3 Mio. Euro im Jahresverlauf. Für 2007 würden die Analysten eine weitere Tilgung der Bankschulden erwarten, so dass die Nettoverschuldung bis Ende 2007 einen Wert im einstelligen Mio. Euro Bereich annehmen sollte.
Die Zeichen stünden gut, dass DATA MODUL den organischen Wachstumskurs auch in 2007 weiter fortsetzen könne. Für 2007 würden die Analysten einen Umsatzanstieg um rund 10% auf 165 Mio. Euro erwarten. Vor allem im Bereich PI habe eine Reihe von Flughafenprojekten zu einem Rekordauftragsbestand von 23 Mio. Euro zum 31.12.2006 geführt. Des Weiteren erscheine die von Konzernebene erwartete EBIT-Marge von 5% zwar als ambitioniert aber durchaus realistisch. Zudem sollte sich das Finanzergebnis aufgrund der gesunkenen Schuldenlast deutlich verbessern. Die effektive Steuerquote sollte von vorhandenen Verlustvorträgen bei der Tochter Conrac profitieren und bei 25% liegen. Für die Folgejahre sei der Verlustvortrag dann jedoch soweit aufgebraucht. Das EPS würden die Analysten bei 1,60 Euro sehen.
Die Analysten hätten mithilfe ihres DCF-Modells einen fairen Wert für die Aktie von 18,15 Euro ermittelt und würden für ihren Depotwert noch erhebliches Kurspotenzial sehen. Zudem habe der Vorstand angekündigt, im Mai 2007 eine Dividende von 0,50 Euro pro Aktie an die Aktionäre auszuschütten.
Anleger sollten daher trotz des bereits erzielten Gewinns in der Aktie von DATA MODUL investiert bleiben, so die Analysten von GBC Research im aktuellen "Falkenbrief". Das Kursziel werde bei 18,15 Euro gesehen. Man sollte einen Stopp bei 9,30 Euro platzieren. (16.03.2007/ac/a/nw)
Glänzende Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 habe der FALKENDEPOT-"spekulativ"-Wert der Analysten DATA MODUL AG präsentiert. Am Tag der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen sei der Aktienkurs um über 10% gestiegen, nachdem dieser im Zuge der Korrektur an den Aktienmärkten auf 11,00 Euro konsolidiert habe.
Mit einem hervorragenden vierten Quartal 2006 habe die Gesellschaft das Jahr beendet. In 2006 habe DATA MODUL Umsätze von 152,8 Mio. Euro erzielt. Die bisherigen Unternehmensschätzungen hätten einen Umsatz in der Range von 140 bis 150 Mio. Euro vorgesehen. Gegenüber dem Vorjahr entspreche dies einem Umsatzrückgang von 3,3%. Der Grund für die rückläufige Entwicklung liege darin, das margenschwache Geschäft mit Multimediaprodukten nicht mehr im großen Umfang abzuwickeln.
In den beiden margenstärkeren Geschäftssegmenten Industrie und Professionelle Informationssysteme (PI) hätten jedoch deutliche Zuwächse erreicht werden können. Der Auftragseingang zum Jahresende belaufe sich auf 160,0 Mio. Euro (Vorjahr 166,2 Mio. Euro) und liege mit rund 7 Mio. Euro über den Umsätzen. Im letzten Quartal 2006 sei der Ordereingang mit einem Volumen von ca. 33 Mio. Euro geringer als in den vorherigen Quartalen ausgefallen. Die Analysten würden dies jedoch nur als einen temporären Zustand ansehen.
Der operative Cash Flow in 2006 habe sich auf 6,0 Mio. Euro belaufen (Vorjahr 1,0 Mio. Euro). Wenn man sich vor Augen führe, dass dieser Wert nach 9 Monaten 2006 noch bei -4,0 Mio. Euro gelegen habe, werde das starke letzte Quartal in dieser Hinsicht offensichtlich. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Nettoverschuldung mithilfe des guten Cash Flows deutlich zurückgeführt worden sei. Nach Schätzung der Analysten sollte sich die Nettoverschuldung Ende 2006 auf ca. 11,5 Mio. Euro belaufen. Dies bedeute eine Rückführung der Bankverbindlichkeiten von rund 3 Mio. Euro im Jahresverlauf. Für 2007 würden die Analysten eine weitere Tilgung der Bankschulden erwarten, so dass die Nettoverschuldung bis Ende 2007 einen Wert im einstelligen Mio. Euro Bereich annehmen sollte.
Die Zeichen stünden gut, dass DATA MODUL den organischen Wachstumskurs auch in 2007 weiter fortsetzen könne. Für 2007 würden die Analysten einen Umsatzanstieg um rund 10% auf 165 Mio. Euro erwarten. Vor allem im Bereich PI habe eine Reihe von Flughafenprojekten zu einem Rekordauftragsbestand von 23 Mio. Euro zum 31.12.2006 geführt. Des Weiteren erscheine die von Konzernebene erwartete EBIT-Marge von 5% zwar als ambitioniert aber durchaus realistisch. Zudem sollte sich das Finanzergebnis aufgrund der gesunkenen Schuldenlast deutlich verbessern. Die effektive Steuerquote sollte von vorhandenen Verlustvorträgen bei der Tochter Conrac profitieren und bei 25% liegen. Für die Folgejahre sei der Verlustvortrag dann jedoch soweit aufgebraucht. Das EPS würden die Analysten bei 1,60 Euro sehen.
Die Analysten hätten mithilfe ihres DCF-Modells einen fairen Wert für die Aktie von 18,15 Euro ermittelt und würden für ihren Depotwert noch erhebliches Kurspotenzial sehen. Zudem habe der Vorstand angekündigt, im Mai 2007 eine Dividende von 0,50 Euro pro Aktie an die Aktionäre auszuschütten.
Anleger sollten daher trotz des bereits erzielten Gewinns in der Aktie von DATA MODUL investiert bleiben, so die Analysten von GBC Research im aktuellen "Falkenbrief". Das Kursziel werde bei 18,15 Euro gesehen. Man sollte einen Stopp bei 9,30 Euro platzieren. (16.03.2007/ac/a/nw)
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