Commerzbank "sell"
13.11.03 14:58
HSBC Investmentbank
Die Analysten von HSBC Investmentbank stufen die Aktie der Commerzbank unverändert mit "sell" ein.
Das Kreditinstitut habe nach Ansicht der Analysten eine enttäuschende operative Performance im dritten Quartal hingelegt. Die Bank habe aufgrund einmaliger Abschreibungen in Höhe von 2.325 Mio. Euro einen Nettoverlust in Höhe von 2.305 Mio. Euro ausweisen müssen. Um den Rückgang des regulatorischen Eigenkapitals auffangen zu können, werde kurzfristig eine Kapitalerhöhung Euro ohne Bezugsrecht für die Aktionäre durchgeführt. Dabei sollten 53,3 Mio. neue Aktie bei institutionellen Anlegern platziert werden. Dies dürfte wieder den Nährboden für mögliche Übernahmespekulationen liefern.
Ohne Berücksichtigung der Sonderabschreibungen hätte der Vorsteuergewinn bei 72 Mio. Euro und der Nettogewinn bei 20 Mio. Euro und damit unter den Analystenschätzungen gelegen. Und der Vorsteuergewinn sei nur deshalb angefallen, da neue Steuervorschriften das Ergebnis positiv beeinflusst hätten.
Die Sonderabschreibungen und die Kapitalerhöhung sollten die Qualität der Finanzstruktur der Commerzbank verbessern. Doch löse dies immer noch nicht das Problem der Bank, intern keinen operativen Gewinn zu generieren.
Die Analysten von HSBC Investmentbank sind weiterhin negativ gegenüber der Aktie der Commerzbank eingestellt und bewerten den Titel daher unverändert mit "sell". Das Kursziel sehe man bei 12 Euro.
Das Kreditinstitut habe nach Ansicht der Analysten eine enttäuschende operative Performance im dritten Quartal hingelegt. Die Bank habe aufgrund einmaliger Abschreibungen in Höhe von 2.325 Mio. Euro einen Nettoverlust in Höhe von 2.305 Mio. Euro ausweisen müssen. Um den Rückgang des regulatorischen Eigenkapitals auffangen zu können, werde kurzfristig eine Kapitalerhöhung Euro ohne Bezugsrecht für die Aktionäre durchgeführt. Dabei sollten 53,3 Mio. neue Aktie bei institutionellen Anlegern platziert werden. Dies dürfte wieder den Nährboden für mögliche Übernahmespekulationen liefern.
Die Sonderabschreibungen und die Kapitalerhöhung sollten die Qualität der Finanzstruktur der Commerzbank verbessern. Doch löse dies immer noch nicht das Problem der Bank, intern keinen operativen Gewinn zu generieren.
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