Clariant "outperform"
01.08.01 11:28
Bank Leu
Die Analysten von der Bank Leu stufen die Aktien der Clariant (WKN 895929) weiterhin auf "outperform" ein. Das Kursziel auf Sicht von zwölf bis 18 Monaten sehe man bei 55 Schweizer Franken.
Clariant, 1995 als Spin-off-Firma aus der damaligen Sandoz herausgelöst, habe noch eine junge, aber nicht minder bewegte Geschichte hinter sich. In den sechs Jahren des Bestehens habe Clariant bereits zwei große Akquisitionen getätigt: 1997 sei die Hoechst-Spezialchemie und vergangenes Jahr die britische BTP übernommen worden. Damit sei die Firma umsatzmäßig mit rund 10,6 Mrd. Schweizer Franken zu den größten Spezialitätenchemie-Herstellern der Welt aufgerückt und spiele heute in derselben Liga wie Degussa, ICI und Rhodia. Ähnlich wie Ciba SC habe Clariant in der Spezialchemie in verschiedenen Segmenten eine weltweit führende Marktposition inne. So sei Clariant der globale Leader bei Textilfarben und –chemikalien, Pigmenten sowie Masterbatches (high–end) und habe im weiteren führende Positionen bei Leder- und Papierchemikalien, Druckpigmenten, Additiven Chemikalien für Waschmitteln, Performance Chemicals, Bioziden, Celluloseethern und Dispersionspulvern.
Mit der Akquisition von BTP habe sich Clariant im zukunftsträchtigen Geschäftsfeld Feinchemie nach vorne gearbeitet (Umsatz rund 1,0 Mrd. Schweizer Franken). Nicht unerwartet sei aber gerade in diesem Bereich ein harter Konkurrenzkampf entbrannt, der sich unter anderem in den Übernahmen von Laporte durch Degussa (2001), von Catalytica durch DSM (2000) und von ChiRex durch Rhodia (2000) widerspiegele.
Die Konsolidierung in der Feinchemie sei noch nicht abgeschlossen. Es stelle sich die Frage, ob und wie sich Clariant im harten Wettbewerb gegen gleich große bis größere Unternehmen durchsetzen könne. Mit der Übernahme von BTP habe Clariant einen entscheidenden Schritt getan, den Anteil am Gesamtumsatz zu reduzieren, der heute mit Produkten generiert werde, welche eher zu den semi-Spezialitäten resp. zu den Commodities gezählt würden (wie das anfangs Juli 2001 verkaufte PVA/PVB-Geschäft). Solche Produkte könnten nur über Volumeneffekte zu befriedigenden Margen führen, was wiederum eine höhere Zyklizität des Geschäfts nach sich ziehe. Den Beweis, dass die Integration von BTP gelinge, sei das Unternehmen aber vorderhand noch schuldig geblieben.
Bei der Bank Leu sei man der Überzeugung, dass der von Clariant eingeschlagene Weg mittel- bis langfristig Mehrwert für die Aktionäre schaffen werde. Kurzfristig werde Clariant unter den ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den obigen Schwierigkeiten leiden. Wie die Vergangenheit gezeigt habe, benötigten Übernahmen mehr Zeit als jeweils geplant, um erfolgreich zu Ende geführt zu werden. Die Übernahme von BTP bilde keine Ausnahme von dieser Regel. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich die Akquisition von BTP ab 2002 positiv auf die Ertragslage von Clariant auswirken werde.
Die Aktie sei auf dem aktuellen Niveau mit einem erwarteten P/E 2002 von 11,5 und einem EV/EBITDA 2002 von 6,7 günstig bewertet. Aufgrund der überdurchschnittlichen Wachstumsperspektiven, dem Kostensenkungspotenzial und der starken Marktposition halten die Wertpapierexperten aus der Schweiz einen höheren Aktienkurs für gerechtfertigt. Daher könne man dem Titel weiterhin ein "outperform"-Rating verleihen.
Clariant, 1995 als Spin-off-Firma aus der damaligen Sandoz herausgelöst, habe noch eine junge, aber nicht minder bewegte Geschichte hinter sich. In den sechs Jahren des Bestehens habe Clariant bereits zwei große Akquisitionen getätigt: 1997 sei die Hoechst-Spezialchemie und vergangenes Jahr die britische BTP übernommen worden. Damit sei die Firma umsatzmäßig mit rund 10,6 Mrd. Schweizer Franken zu den größten Spezialitätenchemie-Herstellern der Welt aufgerückt und spiele heute in derselben Liga wie Degussa, ICI und Rhodia. Ähnlich wie Ciba SC habe Clariant in der Spezialchemie in verschiedenen Segmenten eine weltweit führende Marktposition inne. So sei Clariant der globale Leader bei Textilfarben und –chemikalien, Pigmenten sowie Masterbatches (high–end) und habe im weiteren führende Positionen bei Leder- und Papierchemikalien, Druckpigmenten, Additiven Chemikalien für Waschmitteln, Performance Chemicals, Bioziden, Celluloseethern und Dispersionspulvern.
Die Konsolidierung in der Feinchemie sei noch nicht abgeschlossen. Es stelle sich die Frage, ob und wie sich Clariant im harten Wettbewerb gegen gleich große bis größere Unternehmen durchsetzen könne. Mit der Übernahme von BTP habe Clariant einen entscheidenden Schritt getan, den Anteil am Gesamtumsatz zu reduzieren, der heute mit Produkten generiert werde, welche eher zu den semi-Spezialitäten resp. zu den Commodities gezählt würden (wie das anfangs Juli 2001 verkaufte PVA/PVB-Geschäft). Solche Produkte könnten nur über Volumeneffekte zu befriedigenden Margen führen, was wiederum eine höhere Zyklizität des Geschäfts nach sich ziehe. Den Beweis, dass die Integration von BTP gelinge, sei das Unternehmen aber vorderhand noch schuldig geblieben.
Bei der Bank Leu sei man der Überzeugung, dass der von Clariant eingeschlagene Weg mittel- bis langfristig Mehrwert für die Aktionäre schaffen werde. Kurzfristig werde Clariant unter den ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den obigen Schwierigkeiten leiden. Wie die Vergangenheit gezeigt habe, benötigten Übernahmen mehr Zeit als jeweils geplant, um erfolgreich zu Ende geführt zu werden. Die Übernahme von BTP bilde keine Ausnahme von dieser Regel. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich die Akquisition von BTP ab 2002 positiv auf die Ertragslage von Clariant auswirken werde.
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