Citigroup kaufen
25.10.02 14:17
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank bewerten die Citigroup-Aktie (WKN 871904) mit "kaufen".
Die Citigroup habe ihren Nettogewinn im 3. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 23% auf 3,92 Mrd. US-Dollar oder 0,76 US-Dollar pro Aktie steigern können. Das Core Income pro Aktie habe bei 0,74 US-Dollar gelegen und damit die Konsens-Schätzungen um einen Cent übertroffen. Die Umsätze seien um 10% gestiegen, während die Kosten um 2% hätten reduziert werden können. Die Risikovorsorge sei um 283 Mio. US-Dollar auf insgesamt 10,7 Mrd. US-Dollar erhöht worden. Die Eigenkapitalrendite habe bei 19,4% gelegen. Im 3. Quartal seien eigene Aktien im Wert von 2,45 Mrd. US-Dollar zurückgekauft worden.
Das gute Ergebnis sei hauptsächlich vom Bereich Global Consumer mit einer Gewinnsteigerung von 13% getragen worden, während im Firmenkunden- und Investment Banking aufgrund der Markt- und Konjunkturlage sowie hoher Abschreibungen ein Rückgang von 7% zu verzeichnen gewesen sei. Der ausgehandelte Vergleich wegen des Vorwurfes unerlaubter Darlehenspraktiken mit einer Kompensationszahlung von 240 Mio. US-Dollar zeige die Entschlossenheit von CEO Weill, die vorhandenen Rechtsstreitigkeiten möglichst schnell zu bereinigen, genauso wie die Personalmaßnahmen im Management und sein Rückzug aus diversen Verwaltungsräten.
Man gehe deshalb davon aus, dass eine baldige Einigung mit SEC und Staatsanwaltschaft bevorstehe. Die Strafen würden zwar kurzfristig auf die Ertragslage drücken, der Wegfall der Belastungsfaktoren sollte sich aber positiv auf den Aktienkurs niederschlagen. Man erwarte weiterhin ein hohes Gewinnwachstum für Citigroup, da in vielen Ländern ein relativ kleiner Marktanteil bestehe, der aber wie in der Vergangenheit gezeigt, sehr ertragreich durch die gute Markenstrategie und Kapitalkraft ausgebaut werden könne. Die unterschiedlichen Geschäftsbereiche mit teilweise gegenläufigen Entwicklungen innerhalb der Konjunkturphasen ermöglichten zugleich eine Stabilisierung der Gewinnsituation.
Das Quartalsergebnis von Citigroup dokumentiere eindrucksvoll die herausragende Stellung im internationalen Finanzsektor. Selbst unter schwierigen Rahmenbedingungen könnten Rekordergebnisse erwirtschaften werden. Da man von einer baldigen Einigung mit der SEC und der Staatsanwaltschaft ausgehen, sollte sich das Schlagzeilenrisiko verringen.
Mit einem KGV von unter 10 auf Basis der 2003er Gewinnschätzung erwarten die Analysten der Berliner Volksbank deshalb eine kräftige Kurserholung von Citigroup und bestätigen ihr Anlageurteil "kaufen".
Die Citigroup habe ihren Nettogewinn im 3. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 23% auf 3,92 Mrd. US-Dollar oder 0,76 US-Dollar pro Aktie steigern können. Das Core Income pro Aktie habe bei 0,74 US-Dollar gelegen und damit die Konsens-Schätzungen um einen Cent übertroffen. Die Umsätze seien um 10% gestiegen, während die Kosten um 2% hätten reduziert werden können. Die Risikovorsorge sei um 283 Mio. US-Dollar auf insgesamt 10,7 Mrd. US-Dollar erhöht worden. Die Eigenkapitalrendite habe bei 19,4% gelegen. Im 3. Quartal seien eigene Aktien im Wert von 2,45 Mrd. US-Dollar zurückgekauft worden.
Man gehe deshalb davon aus, dass eine baldige Einigung mit SEC und Staatsanwaltschaft bevorstehe. Die Strafen würden zwar kurzfristig auf die Ertragslage drücken, der Wegfall der Belastungsfaktoren sollte sich aber positiv auf den Aktienkurs niederschlagen. Man erwarte weiterhin ein hohes Gewinnwachstum für Citigroup, da in vielen Ländern ein relativ kleiner Marktanteil bestehe, der aber wie in der Vergangenheit gezeigt, sehr ertragreich durch die gute Markenstrategie und Kapitalkraft ausgebaut werden könne. Die unterschiedlichen Geschäftsbereiche mit teilweise gegenläufigen Entwicklungen innerhalb der Konjunkturphasen ermöglichten zugleich eine Stabilisierung der Gewinnsituation.
Das Quartalsergebnis von Citigroup dokumentiere eindrucksvoll die herausragende Stellung im internationalen Finanzsektor. Selbst unter schwierigen Rahmenbedingungen könnten Rekordergebnisse erwirtschaften werden. Da man von einer baldigen Einigung mit der SEC und der Staatsanwaltschaft ausgehen, sollte sich das Schlagzeilenrisiko verringen.
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