Ciba SC kaufen
06.07.04 15:48
Conrad Hinrich Donner Bank
Bodo Orlowski, Analyst der Conrad Hinrich Donner Bank, bewertet die Ciba SC-Aktie (ISIN CH0005819724 / WKN 905373) mit "kaufen".
Das Unternehmen Ciba SC mit Sitz in Basel sei aus der Abspaltung der Spezialchemieaktivitäten infolge der 1996 erfolgten Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz entstanden. Die Ursprünge des seit Anfang 1997 börsennotierten Unternehmens gingen auf das Jahr 1758 zurück. Heute sei Ciba SC ein führender Anbieter von Spezialchemikalien mit 60 Produktionsstätten in 23 Ländern und globalem Vertrieb. Mit einer Belegschaft von rund 19.000 Mitarbeitern sei der Konzern in den fünf Segmenten Plastic Additives, Coating Effects, Water & Paper Treatment, Textile Effects sowie Home & Personal Care tätig. Im Segment Plastic Additives, dessen Umsatzanteil am Konzern 2003 rund 26% betragen habe, gehöre Ciba SC zu den Marktführern. Das Angebot umfasse Zusatzstoffe wie beispielsweise Lichtstabilisatoren, Antioxidantien oder Antimikrobika, um die Eigenschaften von Kunst- und Schmierstoffen zu verbessern. Die Sparte habe 2003 einen Umsatz von 1,72 Mrd. Schweizer Franken (CHF) bei einer EBIT-Marge von 10,3% erzielt.
Das Segment Coating Effects habe 2003 mit 1,81 Mrd. CHF rund 27% zum Umsatz beigetragen und mit 16,6% die höchste EBIT-Marge im Konzern erzielt. Die Sparte liefere Pigmente und Additive vor allem für Lacke, Kunststoffe und -fasern. Ferrari verdanke sein spezifisches Rot Ciba SC. Water & Paper Treatment habe 2003 mit 1,35 Mrd. CHF einen Umsatzanteil von gut 20% geliefert. Die EBIT-Marge habe 6,3% betragen. Im März diesen Jahres habe Ciba SC die Übernahme der finnischen Raisio bekannt gegeben, womit der Konzern zur weltweiten Nr. 1 bei Papierchemikalien aufsteige. Das Segment, dessen Angebot u. a. aus optischen Aufhellern, Farbstoffen, Papierbindemitteln und Drainagemitteln bestehe, werde somit zum größten im Konzern.
Ebenfalls führend sei Ciba SC mit Textile Effects, dessen Umsatz 2003 1,4 Mrd. CHF betragen habe, was einem Anteil im Konzern von 21% entsprochen habe. Mit Textilfarbstoffen und -chemikalien habe eine EBIT-Marge von 4,9% erzielt werden können. Abgerundet werde die Produktpalette mit Chemikalien für Körperpflege- und Haushaltsmittel. Bei einem Umsatzanteil von gut 5% sei hier 2003 eine EBIT-Marge von 8,8% erzielt worden.
Insgesamt sei das vergangene Jahr wie für die gesamte Chemiebranche enttäuschend verlaufen. Neben der schwachen Konjunktur habe sich Ciba SC einem hohen Wettbewerbs- und Preisdruck sowie einem stärkeren Schweizer Franken konfrontiert gesehen. Per Saldo habe dies zu einem Rückgang des Konzernumsatzes um 6,2% auf 6,65 Mrd. CHF und zu einem um 27,5% niedrigeren EBIT von 571 Mio. CHF geführt. Der Reingewinn sei um 15,3% auf 344 Mio. CHF geschrumpft. Zwar seien der Konzernumsatz mit 1,67 Mrd. CHF und das EBIT mit 170 Mio. CHF im ersten Quartal nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr gewesen, jedoch sei die Entwicklung dank Kostensenkungsmaßnahmen teilweise besser als erwartet verlaufen. Zum Ende des Quartals habe Ciba SC eine spürbare Nachfragebelebung verzeichnen können, die sich im April fortgesetzt habe.
Zwar sei es verfrüht, aus der Nachfragebelebung auf einen Trend zu schließen, aber der konjunkturelle Aufschwung lasse ein Licht am Ende des Tunnels erkennen. Das Management gehe davon aus, im laufenden Jahr Margensteigerungen und ein Ergebnisplus erzielen zu können. Dabei dürfte Ciba SC auch von seiner Präsenz in Asien profitieren (2003 Umsatzanteil Asien/Pazifik 28%). Der Konzernumsatz solle auf Basis lokaler Währungen gesteigert werden. Risiken ergäben sich aus der Währungs- und Ölpreisentwicklung.
Ciba SC sei über seine führenden Marktstellungen sehr gut positioniert, um an einem Aufschwung der Branche zu partizipieren, welcher durch den Konjunkturaufschwung initiiert werden sollte. Auf Basis der I/B/E/S-Schätzungen für 2005 weise die Aktie ein KGV von 13 auf. Die Dividendenrendite von über 3% und die solide Bilanzstruktur sollte den Kurs nach unten absichern.
Die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank empfehlen die Ciba SC-Aktie mit Kursziel 105 CHF zum Kauf, unter Beachtung eines Stop-Loss-Limits von 81 CHF.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Unternehmen Ciba SC mit Sitz in Basel sei aus der Abspaltung der Spezialchemieaktivitäten infolge der 1996 erfolgten Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz entstanden. Die Ursprünge des seit Anfang 1997 börsennotierten Unternehmens gingen auf das Jahr 1758 zurück. Heute sei Ciba SC ein führender Anbieter von Spezialchemikalien mit 60 Produktionsstätten in 23 Ländern und globalem Vertrieb. Mit einer Belegschaft von rund 19.000 Mitarbeitern sei der Konzern in den fünf Segmenten Plastic Additives, Coating Effects, Water & Paper Treatment, Textile Effects sowie Home & Personal Care tätig. Im Segment Plastic Additives, dessen Umsatzanteil am Konzern 2003 rund 26% betragen habe, gehöre Ciba SC zu den Marktführern. Das Angebot umfasse Zusatzstoffe wie beispielsweise Lichtstabilisatoren, Antioxidantien oder Antimikrobika, um die Eigenschaften von Kunst- und Schmierstoffen zu verbessern. Die Sparte habe 2003 einen Umsatz von 1,72 Mrd. Schweizer Franken (CHF) bei einer EBIT-Marge von 10,3% erzielt.
Das Segment Coating Effects habe 2003 mit 1,81 Mrd. CHF rund 27% zum Umsatz beigetragen und mit 16,6% die höchste EBIT-Marge im Konzern erzielt. Die Sparte liefere Pigmente und Additive vor allem für Lacke, Kunststoffe und -fasern. Ferrari verdanke sein spezifisches Rot Ciba SC. Water & Paper Treatment habe 2003 mit 1,35 Mrd. CHF einen Umsatzanteil von gut 20% geliefert. Die EBIT-Marge habe 6,3% betragen. Im März diesen Jahres habe Ciba SC die Übernahme der finnischen Raisio bekannt gegeben, womit der Konzern zur weltweiten Nr. 1 bei Papierchemikalien aufsteige. Das Segment, dessen Angebot u. a. aus optischen Aufhellern, Farbstoffen, Papierbindemitteln und Drainagemitteln bestehe, werde somit zum größten im Konzern.
Ebenfalls führend sei Ciba SC mit Textile Effects, dessen Umsatz 2003 1,4 Mrd. CHF betragen habe, was einem Anteil im Konzern von 21% entsprochen habe. Mit Textilfarbstoffen und -chemikalien habe eine EBIT-Marge von 4,9% erzielt werden können. Abgerundet werde die Produktpalette mit Chemikalien für Körperpflege- und Haushaltsmittel. Bei einem Umsatzanteil von gut 5% sei hier 2003 eine EBIT-Marge von 8,8% erzielt worden.
Zwar sei es verfrüht, aus der Nachfragebelebung auf einen Trend zu schließen, aber der konjunkturelle Aufschwung lasse ein Licht am Ende des Tunnels erkennen. Das Management gehe davon aus, im laufenden Jahr Margensteigerungen und ein Ergebnisplus erzielen zu können. Dabei dürfte Ciba SC auch von seiner Präsenz in Asien profitieren (2003 Umsatzanteil Asien/Pazifik 28%). Der Konzernumsatz solle auf Basis lokaler Währungen gesteigert werden. Risiken ergäben sich aus der Währungs- und Ölpreisentwicklung.
Ciba SC sei über seine führenden Marktstellungen sehr gut positioniert, um an einem Aufschwung der Branche zu partizipieren, welcher durch den Konjunkturaufschwung initiiert werden sollte. Auf Basis der I/B/E/S-Schätzungen für 2005 weise die Aktie ein KGV von 13 auf. Die Dividendenrendite von über 3% und die solide Bilanzstruktur sollte den Kurs nach unten absichern.
Die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank empfehlen die Ciba SC-Aktie mit Kursziel 105 CHF zum Kauf, unter Beachtung eines Stop-Loss-Limits von 81 CHF.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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