Chiron eine Halteposition
04.05.00 00:00
Hornblower Fischer
Das Biotechnologieunternehmen Chiron (CHIR, WKN 869640) hatten die Analysten von Hornblower Fischer zuletzt Anfang März bei 45 ¾ Dollar zum Nachkauf empfohlen.
Gestern habe das Unternehmen nach Börsenschluss die Geschäftszahlen für sein erstes Quartal veröffentlicht. Der Spezialist für Medikamente und Impfstoffe auf biotechnologischer Basis habe einen deutlichen Gewinnanstieg von 26 Millionen USD oder 14 Cents pro Aktie im Vorjahr auf aktuell 40 Millionen Dollar oder 21 Cents je Anteilsschein berichtet. Im gleichen Zeitraum habe man den Umsatz um 23 Prozent von 176 Millionen USD auf 217 Millionen USD steigern können.
Größten Anteil daran hätten mit 158 Millionen USD die Produktverkäufe, die eine 70%ige Steigerung gegenüber dem Vorjahr verzeichnet hätten. Deutlich geringer seien die Erlöse aus Kooperationen und Lizenzeinnahmen ausgefallen. Hier sei es ohne eine Zahlung für Forschung und Entwicklung durch Novartis zu einem Rückgang um 33 Prozent auf 43 Millionen USD gekommen. Für ein Biotechnologieunternehmen seien solche, durch verschiedene Forschungsstadien begründete, divergierende Umsatzentwicklungen jedoch nicht ungewöhnlich.
Das Bild werde durch den Geschäftsverlauf des Krebsmedikamentes Proleukin eingetrübt. Hier hätte trotz gestiegener Patientenzahlen ein Rückgang der Erlöse von 26 Prozent hingenommen werden müssen. Grund hierfür seien niedrigere Bestellungen des Großhandels. Insgesamt habe der Medikamentensektor so nur Gesamterlöse in Höhe von 48 Millionen USD erreicht, 3 Prozent geringer als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Mehr als aufgefangen worden sei diese Entwicklung jedoch von der zunehmenden Stärke im Impfstoffsektor. Hier habe eine Umsatzsteigerung von 147 Prozent auf 110 Millionen USD zu Buche gestanden. Auch die Bruttomarge habe von 41 Prozent auf 73 Prozent deutlich zugelegt.
Für die Zukunft sei besonders von Menjugate, einem Impfstoff gegen Hirnhautentzündung, der Anfang März in Großbritannien eingeführt worden wäre, noch einiges zu erwarten. Besonders der schwache Verlauf im Medikamentenbereich erfülle die Erwartungen jedoch nicht der Analysten. Die Experten raten daher zunächst vor weiteren Käufen ab und empfehlen eine Halteposition einzunehmen.
Gestern habe das Unternehmen nach Börsenschluss die Geschäftszahlen für sein erstes Quartal veröffentlicht. Der Spezialist für Medikamente und Impfstoffe auf biotechnologischer Basis habe einen deutlichen Gewinnanstieg von 26 Millionen USD oder 14 Cents pro Aktie im Vorjahr auf aktuell 40 Millionen Dollar oder 21 Cents je Anteilsschein berichtet. Im gleichen Zeitraum habe man den Umsatz um 23 Prozent von 176 Millionen USD auf 217 Millionen USD steigern können.
Das Bild werde durch den Geschäftsverlauf des Krebsmedikamentes Proleukin eingetrübt. Hier hätte trotz gestiegener Patientenzahlen ein Rückgang der Erlöse von 26 Prozent hingenommen werden müssen. Grund hierfür seien niedrigere Bestellungen des Großhandels. Insgesamt habe der Medikamentensektor so nur Gesamterlöse in Höhe von 48 Millionen USD erreicht, 3 Prozent geringer als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Mehr als aufgefangen worden sei diese Entwicklung jedoch von der zunehmenden Stärke im Impfstoffsektor. Hier habe eine Umsatzsteigerung von 147 Prozent auf 110 Millionen USD zu Buche gestanden. Auch die Bruttomarge habe von 41 Prozent auf 73 Prozent deutlich zugelegt.
Für die Zukunft sei besonders von Menjugate, einem Impfstoff gegen Hirnhautentzündung, der Anfang März in Großbritannien eingeführt worden wäre, noch einiges zu erwarten. Besonders der schwache Verlauf im Medikamentenbereich erfülle die Erwartungen jedoch nicht der Analysten. Die Experten raten daher zunächst vor weiteren Käufen ab und empfehlen eine Halteposition einzunehmen.
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