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Fr, 17. April 2026, 21:03 Uhr

Bund-Future weiter in Seitwärtsrange


28.04.03 13:03
Frankfurter Sparkasse

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Wachstumsprognose für Deutschland drastisch zurückgenommen, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.

Diese sei für 2003 von 1,5 auf 0,3 sowie für 2004 von 2,5 auf 1,7 Prozent reduziert worden. Eine Deflationsgefahr sei jedoch nicht zu erwarten. Das Wachstum für die Euro-Zone solle hingegen bei 1,0 bzw. 2,4 Prozent liegen. Ob die Aufforderung der OECD an die EZB, den Spielraum für eine Leitzinssenkung von 0,25 Prozentpunkten zu nutzen, den Rentenmarkt nachhaltig unterstützen könne, bleibe abzuwarten, zumal die Interpretationen über ein Ende der Zinssenkungsmaßnahmen gegenteilige Reaktionen hervorrufen könne.

Zudem sollte sich die Diskussion im Zusammenhang mit dem wahrscheinlichen Überschreiten des festgeschriebenen Defizitziels von 3 Prozent im Stabilitäts- und Wachstumspakt eher belastend auswirken. Kaum Einfluss auf die Märkte habe das Beige Book der FED, hier seien die nach wie vor bestehenden Risiken für die Wirtschaft bestätigt worden. Unterstützung dürfte der Markt von Umschichtungen japanischer Anleger im Euro-Raum erhalten. Der Bund-Future sollte daher in seiner Seitwärtsrange verharren, zumal bei fortgesetzt freundlichen Aktienmärkten die Risikobereitschaft der Anleger zunehmen und Umschichtungen herbeiführen dürfte.