Buderus kaufen
10.09.02 11:02
Sparkasse Essen
Die Analysten der Sparkasse Essen raten die Aktie der Buderus AG (WKN 527800) zu kaufen.
Nach den erzielten Rekordergebnissen im vorherigen Geschäftsjahr 2001 habe die Buderus AG im ersten Halbjahr 2002 Umsatz- und Ergebnisrückgänge verzeichnen müssen. Diese hätten vorrangig aus den Sparten Guss- und Edelstahlerzeugnisse sowie den erhöhten Preisen für Rohstoffe und Energie resultiert. Ferner hätten hohe Anlaufkosten eines Bremsscheibenwerkes in Breidenbach verkraftet werden müssen. Die Aussichten im Heiztechnik-Markt im Inland, begünstigt nun auch durch die Hochwasserkatastrophe, seien jedoch positiv. Bei einer erwarteten Umsatzrendite von rund 9% liege Buderus selbst im laufenden Geschäftsjahr immer noch auf einem Niveau, das vergleichbare Firmen nicht erreichen würden.
Aufgrund des Hochwassers im Osten Deutschlands würden der Buderus AG wohl zusätzliche Einnahmen bevorstehen. Vor allem im Bereich der Standheizungen, die in den in Mitleidenschaft gezogenen Häusern benötigt würden und auch gerade in Ostdeutschland schon zuvor einer dominierenden Nachfrage unterlegen hätten, würden Umsatzzuwächse erwartet.
Im Geschäftsjahr 2001 habe der Anteil von Heizungsanlagen bereits ca. zwei Drittel am Gesamtumsatz betragen, wovon wiederum 48% durch Standheizungen erzielt worden seien. Im laufenden Geschäftsjahr werde nun mit zusätzlichen Verkäufen von über 10.000 Stück und einem daraus resultierenden zusätzlichen Umsatz in Höhe von über 50 Mio. Euro gerechnet. Dies hätte einen Anstieg des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von über 5 Mio. Euro zur Folge.
Weitere Konkurrenten als Profiteure der Flutkatastrophe im Bereich Heiztechnik würden die Unternehmen Viessmann und Vaillant darstellen. Inwieweit sich die erhöhte Nachfrage verteilen werde, bleibe abzuwarten, jedoch habe die Buderus AG einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren Mitkonkurrenten, nämlich die direkte Präsenz in den betroffenen Gebieten. Hierdurch sei eine schnelle Befriedigung der Bedürfnisse aufgrund der vorhandenen Standorte im Osten möglich. Auch der erhöhte Nachfrageumfang von 10.000 bis 15.000 Anlagen sollte für die Buderus AG kein Problem darstellen, was nicht zuletzt durch die Lageraufstockung in den Sommermonaten möglich sei. Eine Belieferung sei durch das bestehende Netzwerk bereits innerhalb von sieben Tagen nach Auftragseingang möglich. Diese Tatsachen sollten die Buderus AG als Hauptprofiteur der Flutkatastrophe hervorheben.
Einem starken Kursrückgang von Mai bis Ende Juli 2002 (von 28 Euro auf bis zu 20 Euro) habe bisher nicht nachhaltig entgegengewirkt werden können. Durch die bevorstehende erhöhte Auftragslage bestehe jedoch wieder Kurspotenzial nach oben. Wichtig bleibe aber, dass die mittelfristige Unterstützung bei 20,50 Euro halte. Nach oben sehe man technisches Potenzial bis max. 28 Euro. Nach Erachten der Analysten böten sich zu gegebener Zeit Gewinnmitnahmen in einer Bandbreite von 27-28 Euro an.
Der Heiztechnikhersteller Buderus AG sei nach Ansicht der UBS Warburg eines derjenigen Unternehmen, die mit am meisten von der Flutkatastrophe in Ostdeutschland profitieren könnten. Vor allem Standheizkörper würden in diesen Tagen wohl verstärkt in den Katastrophengebieten nachgefragt, um sowohl übernässte Wände und Flure wieder trocken legen zu können, als auch zerstörte oder veraltete Heizanlagen zu ersetzen.
Zwar habe die Buderus AG in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang auf 832 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 867 Mio. Euro) und einen Ergebnisrückgang vor Steuern um fast 20% auf 45 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 57 Mio. Euro) verbucht, aber man müsse berücksichtigen, dass in diesem Zeitraum wegen des saisonalen Geschäftsverlaufs auch nur weniger als ein Drittel des Jahresergebnisses erzielt werde. Von einer deutlich spürbaren Belebung des deutschen Heiztechnik-Marktes gehe Buderus erst in 2003 aus.
Auf Basis der Charttechnik sehe man die Widerstandslinie bei rund 28 Euro als realistisches Ziel an. Wichtig sei nur, dass die Unterstützungslinie bei 20,50 Euro halte.
Demnach lautet die Anlageempfehlung der Analysten der Sparkasse Essen für die Buderus-Aktie "kaufen".
Nach den erzielten Rekordergebnissen im vorherigen Geschäftsjahr 2001 habe die Buderus AG im ersten Halbjahr 2002 Umsatz- und Ergebnisrückgänge verzeichnen müssen. Diese hätten vorrangig aus den Sparten Guss- und Edelstahlerzeugnisse sowie den erhöhten Preisen für Rohstoffe und Energie resultiert. Ferner hätten hohe Anlaufkosten eines Bremsscheibenwerkes in Breidenbach verkraftet werden müssen. Die Aussichten im Heiztechnik-Markt im Inland, begünstigt nun auch durch die Hochwasserkatastrophe, seien jedoch positiv. Bei einer erwarteten Umsatzrendite von rund 9% liege Buderus selbst im laufenden Geschäftsjahr immer noch auf einem Niveau, das vergleichbare Firmen nicht erreichen würden.
Aufgrund des Hochwassers im Osten Deutschlands würden der Buderus AG wohl zusätzliche Einnahmen bevorstehen. Vor allem im Bereich der Standheizungen, die in den in Mitleidenschaft gezogenen Häusern benötigt würden und auch gerade in Ostdeutschland schon zuvor einer dominierenden Nachfrage unterlegen hätten, würden Umsatzzuwächse erwartet.
Im Geschäftsjahr 2001 habe der Anteil von Heizungsanlagen bereits ca. zwei Drittel am Gesamtumsatz betragen, wovon wiederum 48% durch Standheizungen erzielt worden seien. Im laufenden Geschäftsjahr werde nun mit zusätzlichen Verkäufen von über 10.000 Stück und einem daraus resultierenden zusätzlichen Umsatz in Höhe von über 50 Mio. Euro gerechnet. Dies hätte einen Anstieg des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von über 5 Mio. Euro zur Folge.
Einem starken Kursrückgang von Mai bis Ende Juli 2002 (von 28 Euro auf bis zu 20 Euro) habe bisher nicht nachhaltig entgegengewirkt werden können. Durch die bevorstehende erhöhte Auftragslage bestehe jedoch wieder Kurspotenzial nach oben. Wichtig bleibe aber, dass die mittelfristige Unterstützung bei 20,50 Euro halte. Nach oben sehe man technisches Potenzial bis max. 28 Euro. Nach Erachten der Analysten böten sich zu gegebener Zeit Gewinnmitnahmen in einer Bandbreite von 27-28 Euro an.
Der Heiztechnikhersteller Buderus AG sei nach Ansicht der UBS Warburg eines derjenigen Unternehmen, die mit am meisten von der Flutkatastrophe in Ostdeutschland profitieren könnten. Vor allem Standheizkörper würden in diesen Tagen wohl verstärkt in den Katastrophengebieten nachgefragt, um sowohl übernässte Wände und Flure wieder trocken legen zu können, als auch zerstörte oder veraltete Heizanlagen zu ersetzen.
Zwar habe die Buderus AG in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang auf 832 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 867 Mio. Euro) und einen Ergebnisrückgang vor Steuern um fast 20% auf 45 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 57 Mio. Euro) verbucht, aber man müsse berücksichtigen, dass in diesem Zeitraum wegen des saisonalen Geschäftsverlaufs auch nur weniger als ein Drittel des Jahresergebnisses erzielt werde. Von einer deutlich spürbaren Belebung des deutschen Heiztechnik-Marktes gehe Buderus erst in 2003 aus.
Auf Basis der Charttechnik sehe man die Widerstandslinie bei rund 28 Euro als realistisches Ziel an. Wichtig sei nur, dass die Unterstützungslinie bei 20,50 Euro halte.
Demnach lautet die Anlageempfehlung der Analysten der Sparkasse Essen für die Buderus-Aktie "kaufen".
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