Brainpool spekulativ
23.03.01 00:00
Hanseatischer Börsendienst
Gemäß den Analysten von „Hanseatischer Börsenbrief“ ist Brainpool AG (WKN 518890) einer der führenden Produzenten und Vermarkter von TV-Shows und TV-Serien im Bereich Comedy.
Aushängeschilder des Unternehmens seien z. B. „Die Wochenshow“ und „TV total“ mit Stefan Raab. Der Aufbau von TV-Marken und deren Auswertung über die gesamte Wertschöpfungskette sei die Grundlage des Geschäftsmodells. Brainpool führe keine Auftragsproduktionen mehr durch, somit würden alle Rechte an den Sendungen bei dem Unternehmen bleiben. Es würden lediglich einzelne Ausstrahlungsrechte an die Fernsehsender vergeben. Durch dieses Lizenzmodell würden weitere Einnahmequellen wie z. B. Free-TV, Pay TV, Internet, Tonträger, Print, Merchandising und Event angezapft werden können.
Ein Risiko bestehe derzeit noch in der großen Abhängigkeit von Entertainer Stefan Raab, der auf einer Erfolgswelle schwimme. Das Unternehmen habe jedoch schon weitere interessante Projekte geplant. Demnach sei ein Exklusiv-Vertrag über die Bereitstellung von insgesamt sieben Flügen zur internationalen Raumstation ISS geschlossen worden. Hier wolle man die Teilnehmer für diese Flüge durch ein globales und multimediales Entertainment- und TV-Show-Konzept ermitteln.
Dieses Projekt weise für Brainpool sicher enorme Chancen aber auch beträchtliche Risiken auf. Offenbar gehe die Börse nicht davon aus, dass dem Konzern der Griff nach den Sternen gelinge. Jedenfalls sei der Kurs seit Anfang des Jahres von 19 auf rund 7 Euro gefallen. Parallelen zwischen dem abstürzenden Aktienkurs und der operativen Entwicklung seien allerdings nicht zu finden. So habe die Company im Geschäftsjahr 2000 nach vorläufigen Zahlen den Umsatz um 60% auf 45,2 Mill. Euro steigern können und das Betriebsergebnis sei um 191% auf 6,5Mill. Euro geklettert.
Zudem habe Vorstandsvorsitzender Jörg Grabosch die im November angehobenen Planzahlen für 2001 bestätigt und wolle einen Umsatz von 82,2 Mill. Euro und einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 12,8 Mill. Euro erwirtschaften.
Das Auseinanderlaufen von Gewinnentwicklung und Aktienkurs habe sich zwangsläufig in einer zunehmend attraktiven Bewertung niedergeschlagen. Auf Basis der Gewinnprognose für 2002 sei das Papier nur noch mit einem KGV von 8,3 bewertet. Noch vor einigen Monaten seien dem Wert noch KGVs von 30 zugestanden worden. Die Analysten sähen auf dem aktuellen Niveau die Aktie als sehr vielversprechend bewertet an. Jedoch sollten lediglich spekulative Anleger vorsichtig eine erste Position aufbauen, da aus Sicht der Charttechnik diese fundamentale Kaufempfehlung absolut noch nicht gegeben werde. Der steile Abwärtstrend sei voll intakt.
Aushängeschilder des Unternehmens seien z. B. „Die Wochenshow“ und „TV total“ mit Stefan Raab. Der Aufbau von TV-Marken und deren Auswertung über die gesamte Wertschöpfungskette sei die Grundlage des Geschäftsmodells. Brainpool führe keine Auftragsproduktionen mehr durch, somit würden alle Rechte an den Sendungen bei dem Unternehmen bleiben. Es würden lediglich einzelne Ausstrahlungsrechte an die Fernsehsender vergeben. Durch dieses Lizenzmodell würden weitere Einnahmequellen wie z. B. Free-TV, Pay TV, Internet, Tonträger, Print, Merchandising und Event angezapft werden können.
Dieses Projekt weise für Brainpool sicher enorme Chancen aber auch beträchtliche Risiken auf. Offenbar gehe die Börse nicht davon aus, dass dem Konzern der Griff nach den Sternen gelinge. Jedenfalls sei der Kurs seit Anfang des Jahres von 19 auf rund 7 Euro gefallen. Parallelen zwischen dem abstürzenden Aktienkurs und der operativen Entwicklung seien allerdings nicht zu finden. So habe die Company im Geschäftsjahr 2000 nach vorläufigen Zahlen den Umsatz um 60% auf 45,2 Mill. Euro steigern können und das Betriebsergebnis sei um 191% auf 6,5Mill. Euro geklettert.
Zudem habe Vorstandsvorsitzender Jörg Grabosch die im November angehobenen Planzahlen für 2001 bestätigt und wolle einen Umsatz von 82,2 Mill. Euro und einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 12,8 Mill. Euro erwirtschaften.
Das Auseinanderlaufen von Gewinnentwicklung und Aktienkurs habe sich zwangsläufig in einer zunehmend attraktiven Bewertung niedergeschlagen. Auf Basis der Gewinnprognose für 2002 sei das Papier nur noch mit einem KGV von 8,3 bewertet. Noch vor einigen Monaten seien dem Wert noch KGVs von 30 zugestanden worden. Die Analysten sähen auf dem aktuellen Niveau die Aktie als sehr vielversprechend bewertet an. Jedoch sollten lediglich spekulative Anleger vorsichtig eine erste Position aufbauen, da aus Sicht der Charttechnik diese fundamentale Kaufempfehlung absolut noch nicht gegeben werde. Der steile Abwärtstrend sei voll intakt.
