Bondmarkt Renditeanstieg fortgesetzt
04.08.03 10:56
Frankfurter Sparkasse
Am Bondmarkt setzte sich der Renditeanstieg der letzten Wochen fort, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Treibende Kraft sei dabei die Überzeugung der Investoren, dass der Konjunkturmotor demnächst anspringen werde. Entsprechend positiv sei der Ifo-Geschäftsklimaindex für Juli interpretiert worden. Die Indexzunahme um 0,4 auf 89,2 Punkte und damit den höchsten Stand seit einem Jahr habe den dritten Anstieg in Folge dargestellt und deute damit eine Trendwende an. Das Geschäftsklima habe sich dabei in allen Bereichen bis auf das Bauhauptgewerbe verbessert. Optimistisch zeige sich auch das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI, das für Deutschland ein Wachstum in 2004 von 1,8% prognostiziere.
Zuversichtlich seien zudem die besser als erwartet ausgefallenen Zahlen der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA interpretiert worden sowie der viel beachtete Konjunkturindex der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago, der im Juli stärker als von den Analysten eingeschätzt gestiegen sei. Besonders deutlich habe sich dabei der Teilindex der Neuaufträge verbessert.
Sollten sich diese zuversichtlichen Konjunkturdaten bestätigen, so sei mit anhaltenden Umschichtungen aus dem Rentenmarkt in den Aktienmarkt zu rechnen, die ihrerseits Zinssteigerungen befürchten lassen würden. Für ein solches Szenario spreche auch, dass das Angebot an neuen Staatsanleihen kräftig wachse.
So seien vom US-Finanzministerium für das dritte Quartal Neuemissionen in Höhe von 104 Mrd. Dollar und für das vierte Quartal das Rekordvolumen von 126 Mrd. Dollar angekündigt worden, während das Emissionsvolumen im zweiten Quartal nur bei 60 Mrd. Dollar gelegen habe. Eine ähnliche Entwicklung deute sich durch die nachlassende Haushaltsdisziplin der europäischen Staaten an. Die Finanzagentur des Bundes habe ihre Emissionspläne für das dritte Quartal entsprechend um 7 Mrd. auf 56 Mrd. Euro nach oben erhöht.
Das Wiedererstarken des US-Dollar gegenüber dem Euro deute eine zunehmend optimistischere Einschätzung amerikanischer Zinstitel im internationalen Vergleich an, die zudem noch durch höhere Renditen gegenüber Bundesanleihen untermauert werde. Während langlaufende Anleihen weiter kursgefährdet bleiben würden, biete sich für Neuengagements insbesondere nach der jüngsten Korrektur entsprechend der kurzfristige Bereich mit Laufzeiten von drei bis fünf Jahren an.
Treibende Kraft sei dabei die Überzeugung der Investoren, dass der Konjunkturmotor demnächst anspringen werde. Entsprechend positiv sei der Ifo-Geschäftsklimaindex für Juli interpretiert worden. Die Indexzunahme um 0,4 auf 89,2 Punkte und damit den höchsten Stand seit einem Jahr habe den dritten Anstieg in Folge dargestellt und deute damit eine Trendwende an. Das Geschäftsklima habe sich dabei in allen Bereichen bis auf das Bauhauptgewerbe verbessert. Optimistisch zeige sich auch das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI, das für Deutschland ein Wachstum in 2004 von 1,8% prognostiziere.
Sollten sich diese zuversichtlichen Konjunkturdaten bestätigen, so sei mit anhaltenden Umschichtungen aus dem Rentenmarkt in den Aktienmarkt zu rechnen, die ihrerseits Zinssteigerungen befürchten lassen würden. Für ein solches Szenario spreche auch, dass das Angebot an neuen Staatsanleihen kräftig wachse.
So seien vom US-Finanzministerium für das dritte Quartal Neuemissionen in Höhe von 104 Mrd. Dollar und für das vierte Quartal das Rekordvolumen von 126 Mrd. Dollar angekündigt worden, während das Emissionsvolumen im zweiten Quartal nur bei 60 Mrd. Dollar gelegen habe. Eine ähnliche Entwicklung deute sich durch die nachlassende Haushaltsdisziplin der europäischen Staaten an. Die Finanzagentur des Bundes habe ihre Emissionspläne für das dritte Quartal entsprechend um 7 Mrd. auf 56 Mrd. Euro nach oben erhöht.
Das Wiedererstarken des US-Dollar gegenüber dem Euro deute eine zunehmend optimistischere Einschätzung amerikanischer Zinstitel im internationalen Vergleich an, die zudem noch durch höhere Renditen gegenüber Bundesanleihen untermauert werde. Während langlaufende Anleihen weiter kursgefährdet bleiben würden, biete sich für Neuengagements insbesondere nach der jüngsten Korrektur entsprechend der kurzfristige Bereich mit Laufzeiten von drei bis fünf Jahren an.
