Bondmärkte leicht schwächer
27.02.04 10:06
WGZ-Bank
Bis zum Nachmittag tendierten die Bondmärkte gestern leicht schwächer, so die Analysten der WGZ-Bank.
Dann hätten die US-Auftragseingänge ein Auf und Ab an die Bondmärkten gebracht. Nach einem ersten negativen Eindruck hätten die Kurse angezogen, um kurz darauf nach näherer Betrachtung der Zahlen deutlich nachzugeben. Zum Handelsende hin habe sich der Bund-Future wieder erholen können, so dass er nur mit einem kleinen Minus aus dem Tag gegangen sei.
Die Auftragseingänge für langlebige Güter in den USA seien im Januar zwar überraschend zurückgegangen, der Vormonat sei aber deutlich nach oben korrigiert worden. Der Rückgang sei allerdings nur auf das Konto der Transportgüter gegangen. Ohne diese habe im Januar ein deutliches Plus von 2,0% M/M erreicht werden können. Die Aufträge für Kapitalgüter ohne Verteidigung und Transport, die als Hinweis auf die Investitionstätigkeit gelten würden, hätten sogar noch stärker zulegen können (+3,6% M/M). Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe seien leicht angestiegen.
Anders als die übrigen Geschäftsklimaindizes in Europa habe der französische INSEE-Index im Februar noch einmal zugelegt. Der italienische Preisindex für 12 große Städte, sei etwas stärker (+0,3% M/M) als erwartet gestiegen. Gleichwohl dürfte sich der Trend zu niedrigeren Inflationsraten im Euroraum insgesamt fortgesetzt haben. Zum einen dürfte heute die endgültige Inflationsrate für den Januar gegenüber der ersten Schätzung leicht nach unten korrigiert werden, zum anderen sollte auch die erste Schätzung für den Februar ein verbessertes Preisumfeld anzeigen. Heute würden auch die Stimmungsindikatoren der EU-Kommission veröffentlicht. Während das Verbrauchervertrauen auf dem niedrigen Niveau bleiben dürfte, könne sich das Stimmungsbild in der Industrie noch ein wenig verbessert haben.
In den USA sollte das BIP-Wachstum für das 4. Quartal 2003 aufgrund eines höheren Außenhandelsdefizits leicht nach unten korrigiert werden. Wichtig dürfte heute auch der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago werden, der als letzter Hinweis auf die Entwicklung des nationalen Indexes gelte.
FED-Vertreter hätten gestern Abend erneut bestätigt, dass die Geldpolitik geduldig sein könne. Entsprechend hätten sich die Impulse für die Anleihen in Grenzen gehalten und der Bund-Future habe nur leicht im Plus eröffnet. Heute dürften erneut die US-Konjunkturdaten die Marktbewegungen bestimmen, wobei man aber keine klare Richtung erwarte.
Dann hätten die US-Auftragseingänge ein Auf und Ab an die Bondmärkten gebracht. Nach einem ersten negativen Eindruck hätten die Kurse angezogen, um kurz darauf nach näherer Betrachtung der Zahlen deutlich nachzugeben. Zum Handelsende hin habe sich der Bund-Future wieder erholen können, so dass er nur mit einem kleinen Minus aus dem Tag gegangen sei.
Anders als die übrigen Geschäftsklimaindizes in Europa habe der französische INSEE-Index im Februar noch einmal zugelegt. Der italienische Preisindex für 12 große Städte, sei etwas stärker (+0,3% M/M) als erwartet gestiegen. Gleichwohl dürfte sich der Trend zu niedrigeren Inflationsraten im Euroraum insgesamt fortgesetzt haben. Zum einen dürfte heute die endgültige Inflationsrate für den Januar gegenüber der ersten Schätzung leicht nach unten korrigiert werden, zum anderen sollte auch die erste Schätzung für den Februar ein verbessertes Preisumfeld anzeigen. Heute würden auch die Stimmungsindikatoren der EU-Kommission veröffentlicht. Während das Verbrauchervertrauen auf dem niedrigen Niveau bleiben dürfte, könne sich das Stimmungsbild in der Industrie noch ein wenig verbessert haben.
In den USA sollte das BIP-Wachstum für das 4. Quartal 2003 aufgrund eines höheren Außenhandelsdefizits leicht nach unten korrigiert werden. Wichtig dürfte heute auch der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago werden, der als letzter Hinweis auf die Entwicklung des nationalen Indexes gelte.
FED-Vertreter hätten gestern Abend erneut bestätigt, dass die Geldpolitik geduldig sein könne. Entsprechend hätten sich die Impulse für die Anleihen in Grenzen gehalten und der Bund-Future habe nur leicht im Plus eröffnet. Heute dürften erneut die US-Konjunkturdaten die Marktbewegungen bestimmen, wobei man aber keine klare Richtung erwarte.
