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Fr, 17. April 2026, 8:20 Uhr

Börsen unter Druck


28.06.01 09:19
LB Schleswig-Holstein

An den Aktienmärkten ziehen dunkle Wolken auf, so die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.

Überschattet werde die Börse zur Zeit von schlechten Marktaussichten einiger Unternehmen. So habe Philips erklärt, seine Handy-Produktion ebenso wie Ericsson aufzugeben. Mit dem Schritt, in Zukunft mit China Electronics die Mobiltelefone zu produzieren, trenne sich das Unternehmen von einer verlustreichen Sparte. Auch Teile der Produktentwicklung wolle der Konzern in die Partnerschaft einbringen, wobei die gemeinsam produzierten Geräte weiter unter dem Markennamen Philips und über den konzerneigenen Vertrieb veräußert werden sollten.

Der Halbleiterproduzent Infineon sei in den letzten Tagen durch die gesenkte Umsatzprognose des US-Chipherstellers Applied-Micro-Circuits belastet worden. Das Unternehmen habe seine Umsatzvorhersage für das erste Quartal von 70-85 Mio. US-Dollar auf ca. 40 Mio. US-Dollar gesenkt. Zusätzlich sei der Titel noch durch den Start der Vorbereitungen für die Kapitalerhöhung durch Goldman Sachs als Konsortialführer der Zweitplatzierung belastet worden. Viele Anleger hätten sich dann überlegt, da 60 Mio. Aktien im Raum stünden, die Titel jetzt zu verkaufen und später wieder einzukaufen. Infineon habe den 9. Juli für die Platzierung in Aussicht gestellt.