Bilfinger Berger Stop Loss
07.10.02 13:27
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen empfehlen für die Bilfinger Berger-Aktie (WKN 590900) ein "Stop Loss".
Bilfinger Berger (BB) gehöre zu den größten Baukonzernen der Welt. Der Konzern teile sich in die Bereiche Bauen Inland, Bauen Ausland, Entwickeln und Betreiben sowie Umwelttechnik auf. Die Halbjahreszahlen von Bilfinger Berger seien vor dem Hintergrund des Verkaufs von Dresdner Bank-Aktien beim Konzernergebnis überzeichnet worden. Insofern konzentriere man sich auf das operative Ergebnis (EBITA - Earnings before interest, taxes and amortization/Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen), das um 67% von 3 Mio. auf 5 Mio. Euro angestiegen sei.
Mit den jüngst erworbenen Firmen Rheinhold & Mahla sowie HSG sei BB im Bereich der Industriedienstleistungen gut aufgestellt. Das Servicegeschäft sollte bereits in diesem Jahr - auch nach Firmenwertabschreibungen - einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis liefern. Positiv werte man zudem den nach der Prüfung der Bücher verworfenen Kauf der Holzmann-US-Tochter J.A. Jones. Obwohl BB noch ein Standbein auf dem wichtigen US-Markt suche, habe der Konzern in diesem Falle betriebswirtschaftliche Überlegungen vor eine Expansion um jeden Preis gestellt.
Angesichts des durch die Überschwemmungen ausgelösten Leides - vor allem in den neuen Bundesländern-, falle es schwer, dieses Thema sachlich zu kommentieren. Die Regulierung der entstandenen Schäden werde jedoch vor dem Hintergrund der chronischen Geldknappheit der öffentlichen Kassen den Trend zu privatwirtschaftlichen Lösungen im Infrastrukturbau verstärken.
BB plane unter Herausrechnung des durch den Verkauf der Dresdner Bank-Anteile entstandenen Sondereffektes weiterhin eine Steigerung des operativen Ergebnisses auf ca. 60 Mio. Euro. Man sehe die BB-Aktie weiterhin als unterbewertet an. Als Orientierungsgröße verwende man den Buchwert (ca. 30 Euro).
Die Analysten der Bremer Sparkasse stellen die Bilfinger Berger-Aktie aufgrund des Erreichens der entsprechenden Marke jedoch auf "Stop Loss".
Bilfinger Berger (BB) gehöre zu den größten Baukonzernen der Welt. Der Konzern teile sich in die Bereiche Bauen Inland, Bauen Ausland, Entwickeln und Betreiben sowie Umwelttechnik auf. Die Halbjahreszahlen von Bilfinger Berger seien vor dem Hintergrund des Verkaufs von Dresdner Bank-Aktien beim Konzernergebnis überzeichnet worden. Insofern konzentriere man sich auf das operative Ergebnis (EBITA - Earnings before interest, taxes and amortization/Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen), das um 67% von 3 Mio. auf 5 Mio. Euro angestiegen sei.
Angesichts des durch die Überschwemmungen ausgelösten Leides - vor allem in den neuen Bundesländern-, falle es schwer, dieses Thema sachlich zu kommentieren. Die Regulierung der entstandenen Schäden werde jedoch vor dem Hintergrund der chronischen Geldknappheit der öffentlichen Kassen den Trend zu privatwirtschaftlichen Lösungen im Infrastrukturbau verstärken.
BB plane unter Herausrechnung des durch den Verkauf der Dresdner Bank-Anteile entstandenen Sondereffektes weiterhin eine Steigerung des operativen Ergebnisses auf ca. 60 Mio. Euro. Man sehe die BB-Aktie weiterhin als unterbewertet an. Als Orientierungsgröße verwende man den Buchwert (ca. 30 Euro).
Die Analysten der Bremer Sparkasse stellen die Bilfinger Berger-Aktie aufgrund des Erreichens der entsprechenden Marke jedoch auf "Stop Loss".
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