Bewag neutral
22.01.02 13:01
Stadtsparkasse Köln
Für die Analysten der Stadtsparkasse Köln ist die Aktie der Bewag AG (WKN 530300) eine Halteposition.
Die Bewag befasse sich mit der Erzeugung, der Verteilung und dem Vertrieb von Energien jeder Art. Außerdem sei sie auf elektro- und wärmewirtschaftlichem Gebiet, in Infrastruktur- und Energiedienstleistungsbereichen sowie auf verwandten Gebieten einschließlich der Weiterentwicklung von dezentralen, rationellen und regenerativen Energieerzeugungssystemen und deren Markteinführung tätig. Schließlich gehören zu den Konzernbereichen auch die Telekommunikation sowie die Daten- und Informationsverarbeitung und -Übertragung. Großaktionäre seien die Hamburgische Electricitäts-Werke AG und Mirant aus den USA.
Der Vorstandsvorsitzende Dietmar Winje verlasse seinen Posten zum 31. Januar diesen Jahres. Winjes Aufgaben sollen zunächst vom derzeitigen Vorstand für Finanzen und Netze, Bernd Balzereit, kommissarisch übernommen werden. Hintergrund des Wechsels sei der Streit der beiden Großaktionäre HEW und Mirant um die Vorherrschaft bei der Bewag. Branchenkreisen zufolge solle sich Winje lange Zeit für die unterlegene Mirant stark gemacht haben.
Die geplante Übernahme der Bewag durch den schwedischen Konzern Vattenfall sei am dritten Januar zur EU-Fusionskontrolle angemeldet worden. Diese wolle nach eigenen Angaben bis zum vierten Februar eine Entscheidung treffen. Vattenfall hatte im Dezember 2001 den Bewag-Anteil von Mirant für 1,63 Mrd. Dollar gekauft und gleichzeitig angekündigt, den Berliner Versorger gemeinsam mit HEW, Veag und Laubag in den Stromkonzern "Vattenfall Europe' eingliedern zu wollen. Die neue Gesellschaft solle im Nordosten Deutschlands als Versorger auftreten.
Rund 70.000 Kunden der Bewag werden im Laufe diesen Jahres nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten einen neuen Tarif erhalten. Ob die Verträge gekündigt oder die Tarife angehoben werden, habe der Konzern bislang noch nicht entschieden.
Die Belegschaft der Bewag lehne einen weiteren Personalabbau im Zusammenhang mit der Bildung von Vattenfall Europe kategorisch ab. Im Tarifvertrag hatte man vereinbart, die derzeit 5.100 Vollzeitstellen bis 2003 sozialverträglich auf 4.000 zu reduzieren. Dem Betriebsrat zufolge seien die Mitarbeiter notfalls auch zu Streiks bereit.
Das Telekommunikationsunternehmen MobilCom habe seinen 50%igen Anteil am Stromhändler Best Energy für knapp fünf Mio. Euro an die Bewag verkauft. Der Konzern sei damit alleiniger Eigentümer von Best Energy, das mehr als 100.000 Privat- und Gewerbekunden unter Vertrag habe und einen Jahresumsatz von 27,1 Mio. Euro erziele.
In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe die Bewag das Ergebnis vor Ertragssteuern leicht auf 78 Mio. Euro verbessert. Das EBITDA sei um 18% auf 148 Mio. Euro gesunken.
Die Bewag habe der polnischen Regierung ein Angebot zum Einstieg beim Warschauer Versorger Stoen unterbreitet. Die polnische Regierung wolle zunächst 24,9% des Unternehmens verkaufen und dem Erwerber aber gleichzeitig eine Option zur Aufstockung auf 74,9% einräumen. Mit dem Angebot sei die Bewag in direkte Konkurrenz zum Großaktionär Vattenfall getreten, der ebenfalls ein Angebot für Stoen abgegeben habe.
Der Konzern habe beschlossen, erstmals unabhängige Stadtwerke mit Energie zu beliefern. Bei den neuen Kunden handele es sich um Stadtwerke aus dem Münsterland.
Die Aktie wird mittlerweile nicht mehr im MDAX notiert. Daher stellen die Analysten der Stadtsparkasse Köln die Beobachtung der Bewag-Aktie ein.
Die Bewag befasse sich mit der Erzeugung, der Verteilung und dem Vertrieb von Energien jeder Art. Außerdem sei sie auf elektro- und wärmewirtschaftlichem Gebiet, in Infrastruktur- und Energiedienstleistungsbereichen sowie auf verwandten Gebieten einschließlich der Weiterentwicklung von dezentralen, rationellen und regenerativen Energieerzeugungssystemen und deren Markteinführung tätig. Schließlich gehören zu den Konzernbereichen auch die Telekommunikation sowie die Daten- und Informationsverarbeitung und -Übertragung. Großaktionäre seien die Hamburgische Electricitäts-Werke AG und Mirant aus den USA.
Der Vorstandsvorsitzende Dietmar Winje verlasse seinen Posten zum 31. Januar diesen Jahres. Winjes Aufgaben sollen zunächst vom derzeitigen Vorstand für Finanzen und Netze, Bernd Balzereit, kommissarisch übernommen werden. Hintergrund des Wechsels sei der Streit der beiden Großaktionäre HEW und Mirant um die Vorherrschaft bei der Bewag. Branchenkreisen zufolge solle sich Winje lange Zeit für die unterlegene Mirant stark gemacht haben.
Die geplante Übernahme der Bewag durch den schwedischen Konzern Vattenfall sei am dritten Januar zur EU-Fusionskontrolle angemeldet worden. Diese wolle nach eigenen Angaben bis zum vierten Februar eine Entscheidung treffen. Vattenfall hatte im Dezember 2001 den Bewag-Anteil von Mirant für 1,63 Mrd. Dollar gekauft und gleichzeitig angekündigt, den Berliner Versorger gemeinsam mit HEW, Veag und Laubag in den Stromkonzern "Vattenfall Europe' eingliedern zu wollen. Die neue Gesellschaft solle im Nordosten Deutschlands als Versorger auftreten.
Rund 70.000 Kunden der Bewag werden im Laufe diesen Jahres nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten einen neuen Tarif erhalten. Ob die Verträge gekündigt oder die Tarife angehoben werden, habe der Konzern bislang noch nicht entschieden.
Das Telekommunikationsunternehmen MobilCom habe seinen 50%igen Anteil am Stromhändler Best Energy für knapp fünf Mio. Euro an die Bewag verkauft. Der Konzern sei damit alleiniger Eigentümer von Best Energy, das mehr als 100.000 Privat- und Gewerbekunden unter Vertrag habe und einen Jahresumsatz von 27,1 Mio. Euro erziele.
In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe die Bewag das Ergebnis vor Ertragssteuern leicht auf 78 Mio. Euro verbessert. Das EBITDA sei um 18% auf 148 Mio. Euro gesunken.
Die Bewag habe der polnischen Regierung ein Angebot zum Einstieg beim Warschauer Versorger Stoen unterbreitet. Die polnische Regierung wolle zunächst 24,9% des Unternehmens verkaufen und dem Erwerber aber gleichzeitig eine Option zur Aufstockung auf 74,9% einräumen. Mit dem Angebot sei die Bewag in direkte Konkurrenz zum Großaktionär Vattenfall getreten, der ebenfalls ein Angebot für Stoen abgegeben habe.
Der Konzern habe beschlossen, erstmals unabhängige Stadtwerke mit Energie zu beliefern. Bei den neuen Kunden handele es sich um Stadtwerke aus dem Münsterland.
Die Aktie wird mittlerweile nicht mehr im MDAX notiert. Daher stellen die Analysten der Stadtsparkasse Köln die Beobachtung der Bewag-Aktie ein.
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