Beru neutral
12.07.04 10:46
Neo-Trade
Die Experten von "Neo-Trade" stufen die Aktien von BERU mit "neutral" ein.
BERU habe im abgelaufenen Geschäftsjahr die eigenen Prognosen, den Umsatz um 15% zu steigern und eine operative (EBIT-)Marge von 15% zu erwirtschaften, erfüllen können. Dieses Ziel habe das Unternehmen trotz der anhaltend schwachen Automobilmärkte in Nordamerika und Westeuropa erreicht. BERU sehe sich einem anhaltend wettbewerbsintensiven und preisaggressiven Umfeld gegenüber. Das Unternehmen wolle seine Position als Weltmarktführer in der dynamisch wachsenden Dieselkaltstarttechnologie weiter ausbauen und in die elektromechanischen Produkte zunehmend hochmoderne Leistungselektronik integrieren. Mit neuen Produkten aus dem Bereich der Sicherheits- und Komforttechnik, wie dem PTC-Innenraumzuheizsystem, dem Dieselsofortstartsystem ISS (Instant Start System) oder dem elektronischen Reifendruckkontrollsystem TSS (Tire Safety System), wolle BERU zusätzliches Wachstum erschließen.
Das Management erwarte im Geschäftsjahr 2004/05 den Umsatz durch organisches Wachstum um mindestens 10% zu erhöhen. Man habe sich das Ziel gesetzt, das um einmalige Aufwendungen und Erträge bereinigte operative Ergebnis proportional zu steigern. Grundvoraussetzung für die angestrebten Ertragssteigerungen bleibe selbstverständlich ein geopolitisch stabiles Umfeld mit wirtschaftspolitisch klaren Rahmenbedingungen.
BERU habe im abgelaufenen Geschäftsjahr die Bilanzierung von HGB auf IFRS umgestellt. Diese Umstellung habe zu einer mangelnden Transparenz der Zahlen geführt, die auf einer Analystenkonferenz im Laufe der letzten Woche habe ausgeräumt werden sollen. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2003/04 seien schwächer ausgefallen als erwartet. Ein Teil der Differenz sei sicherlich auf Materialkosten zurückzuführen, die laut Management zwischen Q1 und Q3 zu niedrig angesetzt worden seien und einen falschen Eindruck im Hinblick auf die Rentabilität hinterlassen hätten.
Es bleibe festzuhalten, das die Profitabilität niedriger zu sein scheine als allgemein erwartet worden sei. Was die tatsächliche Entwicklung der Ertragskraft des Unternehmens anbelange, habe auf der Konferenz keine endgültige Klärung erreicht werden können. In den zwei Handelstagen nach der Konferenz habe die Aktie 13% an Wert verloren und sich am Freitag auf diesem Niveau behaupten können. Die nächste Unterstützung befinde sich bei 53 Euro. Sollte diese nicht halten, drohe ein Rückgang bis auf 43 Euro. Das Unternehmen sei gut aufgestellt. Zudem habe der Weltmarktführer weitere interessante Produkte in der Pipeline. Angesichts der hohen Ölpreise würden in den nächsten Jahren eher mehr als weniger Dieselfahrzeuge verkauft. Auch gebe es immer wieder Spekulationen, ob der Großaktionär Carlyle Group seinen Anteil am Unternehmen aufstocken werde. Unter diesen Aspekten wäre die Aktie ein klarer Kauf.
"Neo-Trade" setzt die BERU-Aktie auf "neutral", da nicht abzusehen ist, ob die Unterstützungslinie bei 53 Euro halten wird. Man sehe weiteren Informationsbedarf seitens des Managements, was die Entwicklung der Ertragskraft des Unternehmens anbelange. Investierten Anlegern empfehle man einen Stopp-Kurs im Bereich von 52 Euro.
BERU habe im abgelaufenen Geschäftsjahr die eigenen Prognosen, den Umsatz um 15% zu steigern und eine operative (EBIT-)Marge von 15% zu erwirtschaften, erfüllen können. Dieses Ziel habe das Unternehmen trotz der anhaltend schwachen Automobilmärkte in Nordamerika und Westeuropa erreicht. BERU sehe sich einem anhaltend wettbewerbsintensiven und preisaggressiven Umfeld gegenüber. Das Unternehmen wolle seine Position als Weltmarktführer in der dynamisch wachsenden Dieselkaltstarttechnologie weiter ausbauen und in die elektromechanischen Produkte zunehmend hochmoderne Leistungselektronik integrieren. Mit neuen Produkten aus dem Bereich der Sicherheits- und Komforttechnik, wie dem PTC-Innenraumzuheizsystem, dem Dieselsofortstartsystem ISS (Instant Start System) oder dem elektronischen Reifendruckkontrollsystem TSS (Tire Safety System), wolle BERU zusätzliches Wachstum erschließen.
BERU habe im abgelaufenen Geschäftsjahr die Bilanzierung von HGB auf IFRS umgestellt. Diese Umstellung habe zu einer mangelnden Transparenz der Zahlen geführt, die auf einer Analystenkonferenz im Laufe der letzten Woche habe ausgeräumt werden sollen. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2003/04 seien schwächer ausgefallen als erwartet. Ein Teil der Differenz sei sicherlich auf Materialkosten zurückzuführen, die laut Management zwischen Q1 und Q3 zu niedrig angesetzt worden seien und einen falschen Eindruck im Hinblick auf die Rentabilität hinterlassen hätten.
Es bleibe festzuhalten, das die Profitabilität niedriger zu sein scheine als allgemein erwartet worden sei. Was die tatsächliche Entwicklung der Ertragskraft des Unternehmens anbelange, habe auf der Konferenz keine endgültige Klärung erreicht werden können. In den zwei Handelstagen nach der Konferenz habe die Aktie 13% an Wert verloren und sich am Freitag auf diesem Niveau behaupten können. Die nächste Unterstützung befinde sich bei 53 Euro. Sollte diese nicht halten, drohe ein Rückgang bis auf 43 Euro. Das Unternehmen sei gut aufgestellt. Zudem habe der Weltmarktführer weitere interessante Produkte in der Pipeline. Angesichts der hohen Ölpreise würden in den nächsten Jahren eher mehr als weniger Dieselfahrzeuge verkauft. Auch gebe es immer wieder Spekulationen, ob der Großaktionär Carlyle Group seinen Anteil am Unternehmen aufstocken werde. Unter diesen Aspekten wäre die Aktie ein klarer Kauf.
"Neo-Trade" setzt die BERU-Aktie auf "neutral", da nicht abzusehen ist, ob die Unterstützungslinie bei 53 Euro halten wird. Man sehe weiteren Informationsbedarf seitens des Managements, was die Entwicklung der Ertragskraft des Unternehmens anbelange. Investierten Anlegern empfehle man einen Stopp-Kurs im Bereich von 52 Euro.
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