Beru akkumulieren
04.07.03 17:20
Falkenbrief
Die Experten vom "Falkenbrief" empfehlen die Aktie von Beru zu akkumulieren.
Die Beru AG habe im Geschäftsjahr 2002/2003 (Geschäftsjahr habe am 31. März geendet) Umsatzerlöse in Höhe von 303,1 Mio. Euro erreicht. Damit habe die Gesellschaft hinsichtlich der Umsatzentwicklung knapp über Vorjahresniveau gelegen.
Beru habe im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen in Höhe von 57,06 Mio. Euro erzielt, was um 2,6% über dem Vorjahreszeitraum gelegen habe. Damit habe die Gesellschaft eine EBIT-Marge in Höhe von 18,83% ausgewiesen (Vorjahr 18,36%) und trotz eines schwierigen Marktumfelds die Marge sogar leicht ausbauen können. Der Jahresüberschuss habe bei 39,2 Mio. Euro und damit um 7,5% unter dem Vorjahr gelegen. Hierfür sei aber insbesondere eine erhöhte Steuerbelastung verantwortlich gewesen. Das DVFA-Ergebnis habe im GJ 2002/2003 3,27 Euro je Aktie erreicht.
Um seine Stellung im Ersatzteilgeschäft und im französischen Markt und bei den französischen Herstellern zu stärken habe Beru kürzlich die Übernahme des Zündkerzengeschäft von Johnson Controls Automotive Electronics (EYQUEM) bekannt gegeben. Die Vertragsunterzeichnung solle dabei umgehend nach der gesetzlich vorgeschriebenen Konsultation des französischen Betriebsrates erfolgen. In Frankreich werde die Gesellschaft damit zum führenden Anbieter bei Zündkerzen und stärke damit auch weltweit ihre Marktstellung.
EYQUEM erziele den Großteil seiner Erlöse (ca. 90%) in der Nachrüstung (Aftermarkegeschäft). 10% der Umsätze würden mit Kunden wie PSA, Renault und Volvo im OEM-Geschäft generiert. Somit baue BERU durch die Akquisition das überdurchschnittlich profitable Aftermarket-Geschäft aus und verbessere gleichzeitig im OEM-Geschäft den Zugang zu den französischen Autobauern.
Für das laufende Geschäftsjahr 2003/2004 rechne Beru ab Übernahme mit Erlösen von ca. 20 Mio. Euro und einem sofortigen Ergebnisbeitrag. Bei einer aktuellen operativen Marge von EYQUEM von 7 bis 8% entspräche dies einem Ergebnisbeitrag auf EBIT-Basis von 1,5 bis 1,6 Mio. Euro. Für das erste vollständige Geschäftsjahr der Konsolidierung 2004/2005 solle die Übernahme einen Umsatzbeitrag von 30 Mio. Euro bringen und die operative Marge der übernommenen Gesellschaft auf über 10% verbessert werden.
Für das laufende Geschäftsjahr 2003/2004 plane Beru einen weiteren Umsatzanstieg von ca. 15%. Die Dynamik der Umsatzentwicklung hänge dabei insbesondere von Hochlaufen der neuen Produkte von Beru ab und auch von der weiteren Entwicklung der Automobilindustrie. Die Experten würden für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzanstieg von 14,6 Prozent rechnen und damit hinsichtlich der Umsatzsteigerung insbesondere die kurz vor dem Abschluss stehende Übernahme berücksichtigen, die bereits diese Jahr teilweise konsolidiert werden solle und damit zum Umsatz beitrage.
Die operative Marge solle im laufenden Geschäftsjahr bei über 15 Prozent liegen. Man traue der Gesellschaft eine EBIT-Marge von 16,4% zu. Bis 2005 plane Beru dann die Umsatzgrenze von 500 Mio. Euro zu überschreiten. Dies solle durch weitere Übernahmen in Nordamerika und Europa geschafft werden, wobei das Wachstum nicht um jeden Preis angestrebt werde und besonders vorsichtig eingekauft werden solle.
Beru sei ein hochprofitables Unternehmen und habe im vergangenen Jahr eine Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) von über 30% erreicht. Zudem sei Beru auf dem Weltmarkt hervorragend positioniert. Der Aktienkurs des Automobilzulieferers habe in letzter Zeit bereits deutlich zugelegt. Den fairen Wert für Beru sehe man bei ca. 62 Euro. Insbesondere bei Kursrückschlägen könne sich der Kauf der Aktie als interessante Chance erweisen.
Dennoch sehen die Experten vom "Falkenbrief" das Kurzpotenzial noch nicht als erschöpft an und stufen die Beru-Aktie mit dem Rating "akkumulieren" ein.
Die Beru AG habe im Geschäftsjahr 2002/2003 (Geschäftsjahr habe am 31. März geendet) Umsatzerlöse in Höhe von 303,1 Mio. Euro erreicht. Damit habe die Gesellschaft hinsichtlich der Umsatzentwicklung knapp über Vorjahresniveau gelegen.
Beru habe im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen in Höhe von 57,06 Mio. Euro erzielt, was um 2,6% über dem Vorjahreszeitraum gelegen habe. Damit habe die Gesellschaft eine EBIT-Marge in Höhe von 18,83% ausgewiesen (Vorjahr 18,36%) und trotz eines schwierigen Marktumfelds die Marge sogar leicht ausbauen können. Der Jahresüberschuss habe bei 39,2 Mio. Euro und damit um 7,5% unter dem Vorjahr gelegen. Hierfür sei aber insbesondere eine erhöhte Steuerbelastung verantwortlich gewesen. Das DVFA-Ergebnis habe im GJ 2002/2003 3,27 Euro je Aktie erreicht.
Um seine Stellung im Ersatzteilgeschäft und im französischen Markt und bei den französischen Herstellern zu stärken habe Beru kürzlich die Übernahme des Zündkerzengeschäft von Johnson Controls Automotive Electronics (EYQUEM) bekannt gegeben. Die Vertragsunterzeichnung solle dabei umgehend nach der gesetzlich vorgeschriebenen Konsultation des französischen Betriebsrates erfolgen. In Frankreich werde die Gesellschaft damit zum führenden Anbieter bei Zündkerzen und stärke damit auch weltweit ihre Marktstellung.
Für das laufende Geschäftsjahr 2003/2004 rechne Beru ab Übernahme mit Erlösen von ca. 20 Mio. Euro und einem sofortigen Ergebnisbeitrag. Bei einer aktuellen operativen Marge von EYQUEM von 7 bis 8% entspräche dies einem Ergebnisbeitrag auf EBIT-Basis von 1,5 bis 1,6 Mio. Euro. Für das erste vollständige Geschäftsjahr der Konsolidierung 2004/2005 solle die Übernahme einen Umsatzbeitrag von 30 Mio. Euro bringen und die operative Marge der übernommenen Gesellschaft auf über 10% verbessert werden.
Für das laufende Geschäftsjahr 2003/2004 plane Beru einen weiteren Umsatzanstieg von ca. 15%. Die Dynamik der Umsatzentwicklung hänge dabei insbesondere von Hochlaufen der neuen Produkte von Beru ab und auch von der weiteren Entwicklung der Automobilindustrie. Die Experten würden für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzanstieg von 14,6 Prozent rechnen und damit hinsichtlich der Umsatzsteigerung insbesondere die kurz vor dem Abschluss stehende Übernahme berücksichtigen, die bereits diese Jahr teilweise konsolidiert werden solle und damit zum Umsatz beitrage.
Die operative Marge solle im laufenden Geschäftsjahr bei über 15 Prozent liegen. Man traue der Gesellschaft eine EBIT-Marge von 16,4% zu. Bis 2005 plane Beru dann die Umsatzgrenze von 500 Mio. Euro zu überschreiten. Dies solle durch weitere Übernahmen in Nordamerika und Europa geschafft werden, wobei das Wachstum nicht um jeden Preis angestrebt werde und besonders vorsichtig eingekauft werden solle.
Beru sei ein hochprofitables Unternehmen und habe im vergangenen Jahr eine Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) von über 30% erreicht. Zudem sei Beru auf dem Weltmarkt hervorragend positioniert. Der Aktienkurs des Automobilzulieferers habe in letzter Zeit bereits deutlich zugelegt. Den fairen Wert für Beru sehe man bei ca. 62 Euro. Insbesondere bei Kursrückschlägen könne sich der Kauf der Aktie als interessante Chance erweisen.
Dennoch sehen die Experten vom "Falkenbrief" das Kurzpotenzial noch nicht als erschöpft an und stufen die Beru-Aktie mit dem Rating "akkumulieren" ein.
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