Bechtle kaufen
24.06.02 11:16
SchmidtBank
Die Analysten der SchmidtBank bewerten die Bechtle-Aktie (WKN 515870) mit "kaufen".
Für das Jahr 2002 strebe Bechtle eine Umsatzausweitung um ein Viertel auf 800 Mio. Euro an. Hinsichtlich des Ergebnisses für das Gesamtjahr sehe sich der Vorstand gegenwärtig nicht in der Lage, eine exakte Prognose abzugeben. Angestrebt würden "deutlich schwarze Zahlen und Dividendenkontinuität". Eine konkrete Vorhersage für das Ergebnis des Jahres 2002 werde der Vorstand zusammen mit dem Halbjahresbericht Ende August publizieren.
Da man mit keinem deutlichen Anziehen der Nachfrage in den für Bechtle relevanten Märkten im laufenden Jahr rechne, prognostiziere man für das Gesamtjahr einen Gewinnrückgang in Höhe von ca. 30% auf 0,32 Euro pro Aktie. Bei wieder anspringender Konjunktur erwarte man für das Jahr 2003 einen Sprung beim Ergebnis pro Aktie um nahezu 50% auf 0,47 Euro.
Eine Vielzahl von Wettbewerbern kämpfe gegenwärtig ums Überleben. Ein prominentes Opfer dieses Ausleseprozesses sei in der jüngeren Vergangenheit die m + s Elektronic AG gewesen. Bechtle habe von dem Ausscheiden dieses Unternehmens durch die Akquisition von Kunden und der Übernahme von Teams an Standorten profitiert, an denen Bechtle bisher noch nicht vertreten gewesen sei.
Auch für die nähere Zukunft sei mit dem Ausscheiden weiterer Wettbewerber zu rechnen. Größere Übernahmen plane Bechtle gegenwärtig nicht, jedoch würden diese bei günstiger Gelegenheit nicht ausgeschlossen. Die vorletzte Woche abgehaltene Hauptversammlung habe den Vorstand zum Rückkauf eigener Aktien ermächtigt. Diese könnten gegebenenfalls als Akquisitionswährung eingesetzt werden.
Die Bechtle-Aktie habe im letzten Jahr ca. 5% ihres Wertes verloren und sich damit deutlich besser als die Indizes des Neuen Marktes geschlagen. Seit Beginn des laufenden Turnus habe sie um 28% auf 5,85 Euro nach gegeben. Als Hauptgrund für den diesjährigen Kursverlust erachte man die Zurückhaltung vieler Investoren gegenüber sogenannten Wachstumsunternehmen.
Auf Basis der Gewinnschätzung für das nächste Jahr werde die Bechtle-Aktie mit einem KGV von 12,5 gehandelt. Neben dieser niedrigen Bewertung überzeuge die Bilanz: Eine Eigenkapitalquote von 68% sowie eine Nettoliquidität von 22,6 Mio. Euro jeweils zum Stichtag 31. März 2002 belegten die Solidität des Unternehmens. Ebenfalls begrüße man die auch bei Akquisitionen konservative Politik des Vorstands.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der SchmidtBank die Bechtle-Aktie unverändert zum Kauf.
Für das Jahr 2002 strebe Bechtle eine Umsatzausweitung um ein Viertel auf 800 Mio. Euro an. Hinsichtlich des Ergebnisses für das Gesamtjahr sehe sich der Vorstand gegenwärtig nicht in der Lage, eine exakte Prognose abzugeben. Angestrebt würden "deutlich schwarze Zahlen und Dividendenkontinuität". Eine konkrete Vorhersage für das Ergebnis des Jahres 2002 werde der Vorstand zusammen mit dem Halbjahresbericht Ende August publizieren.
Da man mit keinem deutlichen Anziehen der Nachfrage in den für Bechtle relevanten Märkten im laufenden Jahr rechne, prognostiziere man für das Gesamtjahr einen Gewinnrückgang in Höhe von ca. 30% auf 0,32 Euro pro Aktie. Bei wieder anspringender Konjunktur erwarte man für das Jahr 2003 einen Sprung beim Ergebnis pro Aktie um nahezu 50% auf 0,47 Euro.
Auch für die nähere Zukunft sei mit dem Ausscheiden weiterer Wettbewerber zu rechnen. Größere Übernahmen plane Bechtle gegenwärtig nicht, jedoch würden diese bei günstiger Gelegenheit nicht ausgeschlossen. Die vorletzte Woche abgehaltene Hauptversammlung habe den Vorstand zum Rückkauf eigener Aktien ermächtigt. Diese könnten gegebenenfalls als Akquisitionswährung eingesetzt werden.
Die Bechtle-Aktie habe im letzten Jahr ca. 5% ihres Wertes verloren und sich damit deutlich besser als die Indizes des Neuen Marktes geschlagen. Seit Beginn des laufenden Turnus habe sie um 28% auf 5,85 Euro nach gegeben. Als Hauptgrund für den diesjährigen Kursverlust erachte man die Zurückhaltung vieler Investoren gegenüber sogenannten Wachstumsunternehmen.
Auf Basis der Gewinnschätzung für das nächste Jahr werde die Bechtle-Aktie mit einem KGV von 12,5 gehandelt. Neben dieser niedrigen Bewertung überzeuge die Bilanz: Eine Eigenkapitalquote von 68% sowie eine Nettoliquidität von 22,6 Mio. Euro jeweils zum Stichtag 31. März 2002 belegten die Solidität des Unternehmens. Ebenfalls begrüße man die auch bei Akquisitionen konservative Politik des Vorstands.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der SchmidtBank die Bechtle-Aktie unverändert zum Kauf.
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