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Bayer AG

WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017

Bayer in Stärke verkaufen


03.03.05 17:00
Bankhaus Reuschel

Die Analysten vom Bankhaus Reuschel nehmen für die Bayer-Aktie ein Downgrade von "marktneutral" auf "in Stärke verkaufen" vor.

Dank eines starken Schlussquartals habe der Konzern im Geschäftsjahr 2004 mit einem Umsatzanstieg von 4,2% (organisch +9,1%) auf 29,8 Mrd. EUR die Marktschätzungen von rd. 29,4 Mrd. EUR geschlagen. Auch beim Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) und vor Sondereinflüssen habe Bayer mit einem Anstieg von 34,7% auf 2,24 Mrd. EUR für eine leicht positive Überraschung (Markterwartungen 2,2 Mrd. EUR) gesorgt. Per Saldo habe der Konzern auf Nettoebene in 2004 ein Konzernergebnis von 603 Mio. EUR erreicht, womit ein klarer Turnaround gelungen sei. Angesichts des positiven Gewinn-Swings stelle die Unternehmensführung eine Anhebung der Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2004 um 0,05 auf 0,55 EUR in Aussicht.

Im Rahmen der Bekanntgabe der vorläufigen 2004er-Geschäftszahlen habe Bayer vorerst keinen Ausblick auf die Umsatz- und Ertragsziele für das Geschäftsjahr 2005 getätigt. Hierzu wolle das Management erst bei der Veröffentlichung der endgültigen Zahlen am 15. März Aussagen machen. Früheren Aussagen entsprechend strebe Bayer für das Geschäftsjahr 2006 ein EBITDA-Ziel von 19% an, was gegenüber 2004 einer Steigerung von rd. 5% entspräche (2004: 13,9%). Angesichts der eher schwachen Produktpipeline im Pharmabereich sei dieses Ertragsziel nach Einschätzung der Wertpapierexperten als eher ambitioniert anzusehen. Dennoch gehe man angesichts weiterer Kostensenkungsmaßnahmen in den kommenden Jahren von einem deutlichen Anstieg des Gewinns je Aktie aus. Für 2005 und 2006 würden die Schätzungen allerdings auf 1,24 EUR (zuvor 1,41 EUR) bzw. 1,54 EUR (zuvor 1,69 EUR) reduziert.

Die Analysten vom Bankhaus Reuschel raten die Aktie von Bayer in Stärke zu verkaufen. Das Kursziel sehe man bei 22 EUR.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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