BNP Paribas Outperformer
11.07.03 11:23
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von BNP Paribas mit "Outperformer" ein.
Die 1999 aus einer Fusion hervorgegangene BNP Paribas habe im 1. Quartal 2003 die Einnahmen um 2,1 Prozent auf 4,51 Milliarden Euro steigern können. Der Bruttogewinn habe mit 1,65 Milliarden Euro (minus 0,7 Prozent) 13 Prozent über der Konsensschätzung gelegen. Der Nettogewinn sei um 5,6 Prozent auf 962 Millionen Euro zurückgegangen, habe jedoch erheblich über den Erwartungen gelegen.
Die Kerngeschäftsfelder hätten sich hinsichtlich des Vorsteuergewinns wie folgt entwickelt: Retail Banking 639 Millionen Euro (plus ein Prozent), Asset Management and Services 145 Millionen Euro (minus 41,5 Prozent), Corporate and Investment Banking 483 Millionen Euro (minus 3,0 Prozent). Die gute Performance sei unter anderem auf die Entwicklung an den Kapitalmärkten, insbesondere der Rentenhandelsaktivitäten sowie im Derivategeschäft, zurückzuführen gewesen.
Der Aufwand habe um 3,7 Prozent auf 2,86 Milliarden Euro zugenommen, die Risikovorsorge habe sich ebenfalls um 13 Prozent auf 339 Millionen Euro erhöht, habe allerdings erheblich unter der Konsensschätzung von 387 Millionen Euro gelegen. Die unrealisierten Gewinne hätten per Ende März bei 1,1 Milliarden Euro gelegen. Die Tier 1-Kapitalquote (Grundkapital plus offene Reserven) habe 8,7 Prozent erreicht. Die Summe zweifelhafter Kredite habe sich um 1,3 Prozent auf 15,05 Milliarden Euro ermäßigt, die Deckung durch Rückstellungen sei unverändert bei 66 Prozent geblieben.
Die strategische Zielsetzung des Unternehmens für 2003 liege im aktiven Kostenmanagement sowie in einer konsequenten Kostenkontrolle. In allen Bereichen sollten die operativen Kosten gesenkt werden, im Asset Management sowie im Wholesale Banking werde eine Senkung der Kosten sowie der Abschreibungen angestrebt. Auch die geplante Eingrenzung der Rückstellungskosten könnte durch eine konsequentere Kreditpolitik erreicht werden. Weiterhin strebe das Unternehmen den Ausbau der Auslandsengagements im europäischen Raum sowie in den USA an, der Anteil am Heimatmarkt solle so von 60 auf 50 Prozent reduziert werden.
BNP Paribas stelle sich nach Erachten der Analysten als eine der attraktivsten französischen Banken mit starker Bilanz dar und biete bei sich verbessernden Märkten einen guten Hebel. Zudem befinde sich das Institut unter Berücksichtigung der stillen Reserven in Höhe von 1,1 Milliarden Euro in einer im Branchenvergleich entspannten Lage. Hinsichtlich der Risiken sei eine Abschwächung der Kapitalmärkte anzuführen, die den transaktions- und assetbasierten Umsatz in mehreren Produktbereichen reduzieren könnte.
Zudem bestünden aufgrund der erheblichen Trading- und Kreditaktivitäten volatile Gewinn- und Verlustrisiken. Eine in letzter Zeit teilweise weniger erfolgreiche Performance gegenüber einigen europäischen Bankwerten mit deutlich schwächerer Kapitalbasis sei auf abnehmende Befürchtungen zurückzuführen, die sich auf verwässernde Kapitalbeschaffungsmaßnahmen bezogen hätten. Diese dürften nun hinsichtlich des Anstiegs am Aktienmarkt berücksichtigt sein, so dass solide Unternehmen mit starker Bilanz wieder stärker in den Fokus der Anleger treten dürften.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten deshalb ihre Einschätzung der BNP Paribas-Aktie als Outperformer bei und setzen dass Stop-Loss bei 39,50 Euro.
Die 1999 aus einer Fusion hervorgegangene BNP Paribas habe im 1. Quartal 2003 die Einnahmen um 2,1 Prozent auf 4,51 Milliarden Euro steigern können. Der Bruttogewinn habe mit 1,65 Milliarden Euro (minus 0,7 Prozent) 13 Prozent über der Konsensschätzung gelegen. Der Nettogewinn sei um 5,6 Prozent auf 962 Millionen Euro zurückgegangen, habe jedoch erheblich über den Erwartungen gelegen.
Die Kerngeschäftsfelder hätten sich hinsichtlich des Vorsteuergewinns wie folgt entwickelt: Retail Banking 639 Millionen Euro (plus ein Prozent), Asset Management and Services 145 Millionen Euro (minus 41,5 Prozent), Corporate and Investment Banking 483 Millionen Euro (minus 3,0 Prozent). Die gute Performance sei unter anderem auf die Entwicklung an den Kapitalmärkten, insbesondere der Rentenhandelsaktivitäten sowie im Derivategeschäft, zurückzuführen gewesen.
Die strategische Zielsetzung des Unternehmens für 2003 liege im aktiven Kostenmanagement sowie in einer konsequenten Kostenkontrolle. In allen Bereichen sollten die operativen Kosten gesenkt werden, im Asset Management sowie im Wholesale Banking werde eine Senkung der Kosten sowie der Abschreibungen angestrebt. Auch die geplante Eingrenzung der Rückstellungskosten könnte durch eine konsequentere Kreditpolitik erreicht werden. Weiterhin strebe das Unternehmen den Ausbau der Auslandsengagements im europäischen Raum sowie in den USA an, der Anteil am Heimatmarkt solle so von 60 auf 50 Prozent reduziert werden.
BNP Paribas stelle sich nach Erachten der Analysten als eine der attraktivsten französischen Banken mit starker Bilanz dar und biete bei sich verbessernden Märkten einen guten Hebel. Zudem befinde sich das Institut unter Berücksichtigung der stillen Reserven in Höhe von 1,1 Milliarden Euro in einer im Branchenvergleich entspannten Lage. Hinsichtlich der Risiken sei eine Abschwächung der Kapitalmärkte anzuführen, die den transaktions- und assetbasierten Umsatz in mehreren Produktbereichen reduzieren könnte.
Zudem bestünden aufgrund der erheblichen Trading- und Kreditaktivitäten volatile Gewinn- und Verlustrisiken. Eine in letzter Zeit teilweise weniger erfolgreiche Performance gegenüber einigen europäischen Bankwerten mit deutlich schwächerer Kapitalbasis sei auf abnehmende Befürchtungen zurückzuführen, die sich auf verwässernde Kapitalbeschaffungsmaßnahmen bezogen hätten. Diese dürften nun hinsichtlich des Anstiegs am Aktienmarkt berücksichtigt sein, so dass solide Unternehmen mit starker Bilanz wieder stärker in den Fokus der Anleger treten dürften.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten deshalb ihre Einschätzung der BNP Paribas-Aktie als Outperformer bei und setzen dass Stop-Loss bei 39,50 Euro.
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