BIP geht zurück
22.08.03 11:27
Frankfurter Sparkasse
Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Da die Wirtschaftsleistung zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen sei, befinde sich Deutschland laut technischer Definition in einer Rezession. Stark rückläufige Exporte seien die Hauptursache für den Rückgang gewesen, während die Inlandsnachfrage leicht positiv überrascht habe. Frankreich habe ebenfalls eine nachlassende Wirtschaftsleistung konstatieren müssen: 0,3 Prozent habe die Abnahme gegenüber dem Vorquartal betragen. Erwartet worden sei eine Stagnation gewesen. Schwächere Exporte und geringere Inlandsnachfrage hätten hierin ihren Niederschlag gefunden.
Die Entwicklung der Kapitalmärkte in den letzten Wochen habe eine signifikante Erholung von diesem leicht rezessivem Konjunkturniveau aus vorweggenommen. Eine Belebung mittels eines schwächeren Euro sowie eines Anziehens der US-Wirtschaft im Schlussquartal und im ersten Halbjahr 2004 sollten zurück zum Potenzialwachstum führen. Bis jetzt würden im Wesentlichen die Stimmungsindikatoren dieses Szenario unterstützen, harte Faktoren hingegen eher weniger. Die Renditen würden vor diesem Hintergrund hoch wirken, so dass ein Wiederanziehen der Anleihekurse sehr wahrscheinlich sei.
Ein Engagement in Pfandbriefen mit ca. 3 Jahren Restlaufzeit, die knapp 0,20 Prozentpunkte mehr Rendite als Bundesanleihen bieten würden, erscheine daher zum jetzigen Zeitpunkt als attraktiv. Ein besonderes Augenmerk sollte bei der Positionsüberwachung auf die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes gelegt werden. Ohne Verbesserungen in diesem Bereich sei eine Belebung der US-Konjunktur und somit der hiesigen Wirtschaft kaum mehr möglich.
Bei signifikanter Aufhellung des US-Arbeitsmarktes kämen die Anleihekurse dementsprechend unter Druck, wie heute geschehen. Am Bondmarkt habe sich der Renditeanstieg der letzten Wochen fortgesetzt. Die Überzeugung der Investoren, dass der Konjunkturmotor demnächst anspringen werde, sei dabei die treibende Kraft. Robuste Zahlen zum USA-Einzelhandel im Juli seien dabei als Bestätigung interpretiert worden.
Da die Wirtschaftsleistung zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen sei, befinde sich Deutschland laut technischer Definition in einer Rezession. Stark rückläufige Exporte seien die Hauptursache für den Rückgang gewesen, während die Inlandsnachfrage leicht positiv überrascht habe. Frankreich habe ebenfalls eine nachlassende Wirtschaftsleistung konstatieren müssen: 0,3 Prozent habe die Abnahme gegenüber dem Vorquartal betragen. Erwartet worden sei eine Stagnation gewesen. Schwächere Exporte und geringere Inlandsnachfrage hätten hierin ihren Niederschlag gefunden.
Ein Engagement in Pfandbriefen mit ca. 3 Jahren Restlaufzeit, die knapp 0,20 Prozentpunkte mehr Rendite als Bundesanleihen bieten würden, erscheine daher zum jetzigen Zeitpunkt als attraktiv. Ein besonderes Augenmerk sollte bei der Positionsüberwachung auf die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes gelegt werden. Ohne Verbesserungen in diesem Bereich sei eine Belebung der US-Konjunktur und somit der hiesigen Wirtschaft kaum mehr möglich.
Bei signifikanter Aufhellung des US-Arbeitsmarktes kämen die Anleihekurse dementsprechend unter Druck, wie heute geschehen. Am Bondmarkt habe sich der Renditeanstieg der letzten Wochen fortgesetzt. Die Überzeugung der Investoren, dass der Konjunkturmotor demnächst anspringen werde, sei dabei die treibende Kraft. Robuste Zahlen zum USA-Einzelhandel im Juli seien dabei als Bestätigung interpretiert worden.
