BA-CA unter der Lupe
30.04.07 08:31
Minerva Investments
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Experten von Minerva Investments nehmen die Aktie der Bank Austria Creditanstalt AG (BA-CA) (ISIN AT0000995006 / WKN 813030) unter die Lupe.
Die BA-CA habe am vergangenen Freitag mit Details zur weiteren Expansionsstrategie in Osteuropa aufhorchen lassen. So sei geplant, bis 2008 durch organische Expansion mindestens 200 neue Filialen zu eröffnen und die Wachstumsstrategie vor allem auf Russland, die Türkei, die Ukraine und zu einem kleineren Teil auch auf Ungarn zu fokussieren. "Russland und die Türkei sind die zwei Märkte, in denen wir ein großes Gewinnpotenzial sehen", habe BA-CA-Boss Erich Hampel bei einer Pressekonferenz in Wien gesagt.
Hampel erwarte, dass im Jahr 2009 bereits die Hälfte aller CEE-Bankengewinne in Russland erzielt werde. Die BA-CA selbst wolle die Kundenzahl in Russland bis Ende kommenden Jahres von 150.000 auf 500.000 steigern. In der gesamten Region Osteuropa wolle die Bank bis Ende 2008 in Summe eine Million Neukunden gewinnen.
Weiters plane die Bank mit Repräsentanzen in die Märkte Kasachstan, Weißrussland und Montenegro "hineinzuschnuppern". Insbesondere der Markt in Kasachstan sei in den Augen der Experten sehr interessant und sie würden sogar erwarten, dass sich über kurz oder lang die Möglichkeit ergebe, in diesen Markt einzukaufen - der Bankenmarkt Kasachstans wachse nämlich derart atemberaubend, dass regional tätige Banken im Ein- bis Zweijahresschritt neues Kapital brauchen würden, um das Wachstum mit Kernkapital zu unterlegen. Gut möglich, dass hier auch mal eine Mehrheitsbeteiligung auf den M&A Markt komme.
Die Experten würden die aktuell im Markt eingepreisten Schätzungen für das Wachstum in der Region CIS (das seien die Ex-UDSSR-Länder) als deutlich zu niedrig ansehen. Nur zwei Beispiele seien zu nennen: Erich Hampel gehe davon aus, dass der Gesamtmarkt Osteuropa 2009 schon zu 50 Prozent Russland sein werde. Die Experten hätten in ihren Schätzungen für 2008 weniger als ein Viertel der BA-CA-Gesamterträge aus den CIS-Staaten eingeplant. Die Analysten von Goldman Sachs und der UBS würden in der UniCredit mit einem Anteil der CIS-Region an den Gesamtgewinnen der Bank in CEE (d. h. BA-CA Osteuropageschäft plus Polen) von einem Sechstel rechnen.
Die Experten würden hier daher noch erhebliches Potenzial für positive Überraschungen sehen. Auch für Bulgarien, wo die Beteiligungen unter der neuen UniCredit Bulbank fusioniert worden seien, würden die Experten in den aktuellen Planungen im Wesentlichen keine Synergieeffekte erkennen und tendenziell eine Erhöhung der Planzahlen am Capital Markets Day der UniCredit erwarten.
Die Experten würden ihre Schätzungen für das EPS der BA-CA auf 10,30 Euro (2007), 12,50 Euro (2008) und 13,90 Euro (2009) erhöhen und ihre Einschätzung bestätigen, dass ein fairer Abfindungspreis im Rahmen des Squeeze Out bei 205 Euro liege.
Die Tatsache, dass die Peer-Group seit der Analyse der Experten gestiegen ist, führt auch dazu, dass eine Multiple-Analyse nach KGV den Wert bei 160 Euro und nach Kurs/Buchwert bei 225 Euro sehen würde, die Experten von Minerva Investments liegen bei der BA-CA-Aktie mit ihrer DCF-basierten Annahme also im Bereich der Bewertungsbandbreite nach Multiple-Analyse. (Analyse vom 29.04.2007) (30.04.2007/ac/a/a)
Die BA-CA habe am vergangenen Freitag mit Details zur weiteren Expansionsstrategie in Osteuropa aufhorchen lassen. So sei geplant, bis 2008 durch organische Expansion mindestens 200 neue Filialen zu eröffnen und die Wachstumsstrategie vor allem auf Russland, die Türkei, die Ukraine und zu einem kleineren Teil auch auf Ungarn zu fokussieren. "Russland und die Türkei sind die zwei Märkte, in denen wir ein großes Gewinnpotenzial sehen", habe BA-CA-Boss Erich Hampel bei einer Pressekonferenz in Wien gesagt.
Hampel erwarte, dass im Jahr 2009 bereits die Hälfte aller CEE-Bankengewinne in Russland erzielt werde. Die BA-CA selbst wolle die Kundenzahl in Russland bis Ende kommenden Jahres von 150.000 auf 500.000 steigern. In der gesamten Region Osteuropa wolle die Bank bis Ende 2008 in Summe eine Million Neukunden gewinnen.
Die Experten würden die aktuell im Markt eingepreisten Schätzungen für das Wachstum in der Region CIS (das seien die Ex-UDSSR-Länder) als deutlich zu niedrig ansehen. Nur zwei Beispiele seien zu nennen: Erich Hampel gehe davon aus, dass der Gesamtmarkt Osteuropa 2009 schon zu 50 Prozent Russland sein werde. Die Experten hätten in ihren Schätzungen für 2008 weniger als ein Viertel der BA-CA-Gesamterträge aus den CIS-Staaten eingeplant. Die Analysten von Goldman Sachs und der UBS würden in der UniCredit mit einem Anteil der CIS-Region an den Gesamtgewinnen der Bank in CEE (d. h. BA-CA Osteuropageschäft plus Polen) von einem Sechstel rechnen.
Die Experten würden hier daher noch erhebliches Potenzial für positive Überraschungen sehen. Auch für Bulgarien, wo die Beteiligungen unter der neuen UniCredit Bulbank fusioniert worden seien, würden die Experten in den aktuellen Planungen im Wesentlichen keine Synergieeffekte erkennen und tendenziell eine Erhöhung der Planzahlen am Capital Markets Day der UniCredit erwarten.
Die Experten würden ihre Schätzungen für das EPS der BA-CA auf 10,30 Euro (2007), 12,50 Euro (2008) und 13,90 Euro (2009) erhöhen und ihre Einschätzung bestätigen, dass ein fairer Abfindungspreis im Rahmen des Squeeze Out bei 205 Euro liege.
Die Tatsache, dass die Peer-Group seit der Analyse der Experten gestiegen ist, führt auch dazu, dass eine Multiple-Analyse nach KGV den Wert bei 160 Euro und nach Kurs/Buchwert bei 225 Euro sehen würde, die Experten von Minerva Investments liegen bei der BA-CA-Aktie mit ihrer DCF-basierten Annahme also im Bereich der Bewertungsbandbreite nach Multiple-Analyse. (Analyse vom 29.04.2007) (30.04.2007/ac/a/a)
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