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Fr, 17. April 2026, 20:20 Uhr

Aventis

WKN: 925700 / ISIN: FR0000130460

Aventis Marketperformer


23.12.03 16:26
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von Aventis weiterhin mit "Marketperformer" ein.

Das Management habe aufgrund der Gesundheitsreformen in Europa sowie der Abschwächung des Pharmamarktes in den USA die Prognosen für 2003 etwas zurückgenommen. Das Umsatzwachstum werde demnach bei rund sechs Prozent liegen, zudem solle Aventis nur noch so stark wie die gesamte Branche wachsen. Die Gewinnprognose mit einem angestrebten Wachstum von 15 bis 18 Prozent bleibe nach Unternehmensangaben weiterhin bestehen.

Im Fokus stünden drei neue Produkte, die sich derzeit im Zulassungsprozess befinden würden: 1. Alvesco bzw. Ciclesonide, ein Asthma-Präparat, gemeinsam mit Altana für den US-Markt entwickelt, 2. Genasense zur gezielten Krebstherapie sowie 3. Menactra zur Impfung gegen Meningokokken-Menengitis in den USA. Speziell von Menactra erhoffe sich Aventis einen Umsatzschub in Richtung Blockbuster, da die Impfungen in den USA gegen diese Form der gefährlichen Hirnhautentzündung auf das Militär sowie Kinder unter zwei Jahren ausgedehnt werden sollten.

Hinsichtlich ungedeckter Pensionsverpflichtungen habe das Unternehmen angekündigt, diese durch Zuführung von 1,5 Milliarden Euro erheblich zu reduzieren. Bei den deutschen Tochterfirmen solle die ausstehende Unterdeckung in Höhe von 2,2 Milliarden Euro in drei bis fünf Jahren komplett beseitigt sein. Mittels eines Restrukturierungsprogramms sollten in den nächsten Jahren 500 Millionen Euro eingespart werden.

Trotz der zuversichtlich stimmenden Ergebnisentwicklung bleibe die Aktie aufgrund der Problematik im Zusammenhang mit generischen Nachahmerprodukten, die bereits in 2005 auf den Markt drängen könnten, belastet. Aufgrund der enttäuschenden Umsatzentwicklung des wichtigen Präparats Allegra dürften sich dessen Wachstumsraten kaum fortschreiben lassen. Zulassungsanträge seitens kleinerer Pharmaunternehmen als Konkurrenz zu den bisherigen Blockbustern sowie Patentrechtsklagen würden zudem für Unsicherheit sorgen.

Eine strategische Zusammenarbeit zum Ersatz auslaufender Blockbuster erscheine daher trotz hoher Kosten sinnvoll. Derzeit würden auf Investorenseite die neuen Produkte, die sich in der letzten Zulassungsphase befinden würden, jedoch Befürchtungen hinsichtlich Potenzial und Geschwindigkeit des künftigen Wachstums hervorrufen. Die althergebrachten Probleme in Bezug auf Generika dürften daher kaum vom Optimismus über die neuen Produkte verdrängt werden.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten ihre Einschätzung für die Aktie von Aventis als Marketperformer bei und setzen das Stop-Loss bei 45,00 Euro.





 
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