Aventis Kaufempfehlung
30.09.02 13:33
BHF-BANK
Die Analysten der BHF-Bank empfehlen die Aktien von Aventis (WKN 925700) zu kaufen.
Die Ergebnisse für das 2. Quartal hätten die guten Resultate der Vorquartale bestätigt. So habe der Umsatz im Vorjahresvergleich um 6,5% (in lokaler Währung (LW): +11,4%) auf 4,4 Mrd. EUR gesteigert werden können. Im Bereich verschreibungspflichtiger Pharmazeutika (+6,6% auf 4,1 Mrd. EUR, in LW: + 1,4%) hätten die sog. strategischen Produkte (+29,4% (LW) auf 2,2 Mrd. EUR) überzeugende Zuwächse verzeichnet, die im wichtigen US-Markt (+22,6% (LW) auf 1,7 Mrd. EUR, incl. Impfstoffe) ebenfalls positiv ausgefallen seien. Enttäuschend werte man aufgrund von staatlichen Preiskontrollen/Budgetsbeschränkungen das Wachstum in Frankreich (+0,7%), Deutschland (+1,7%) und Japan (-2%). Der Konzerngewinn habe dagegen abermals kräftig um 30% auf 507 Mio. EUR gesteigert werden können.
Die Wachstumsaussichten bei Allegra (gegen Heuschnupfen) hätten sich zuletzt etwas eingetrübt. So laufe für das Konkurrenzprodukt Claritin der Patentschutz im Dezember 2002 ab. Außerdem gebe es zum Jahresanfang 2003 eine freiverkäufliche Version für das gleiche Präparat. Während der Consensus mit einem Wachstum von etwa 10% für Allegra im Jahr 2003 rechne, nehmen die Analysten der BHF-Bank eine vorsichtigere Haltung ein, da die Patienten mit tendenziell höheren Zuzahlungen für Allegra zu rechnen haben dürften. In den Folgejahren rechne man mit Umsatzrückgängen, da im Jahr 2004 möglicherweise der Patentschutz für Allegra selbst fallen könnte.
Unter Ausklammerung möglicher Auswirkungen durch die verbilligten Versionen für Claritin kalkuliere Aventis bei denkbarer Konkurrenz durch Generikahersteller im Jahr 2004 mit einem immer noch hohen Gewinnzuwachs von 20-25% p. a. für 2002-2004, wobei sich nach Einschätzung der BHF-Bank der Gewinnanstieg im Jahr 2004 deutlich verlangsamen dürfte. Für die Jahre 2002/3 erwarte man zwar niedrigere, aber dennoch überdurchschnittliche Ertragszuwächse. Diese Einschätzung basiere vor allem auf den positiven Wachtumsaussichten der beiden anderen Blockbusterprodukte Lovenox und Taxotere sowie den am Anfang ihres Wachstumszyklusses befindlichen Produkte wie beispielsweise Lantus (Diabetes).
Im Hinblick auf die Einstellung von zwei Forschungsprojekten und der Verzögerung bei diversen Produktkandidaten würden unverändert Zweifel bestehen, ob Aventis das Umsatzwachstum ab 2004 (Prognose Aventis: 9-10% bis einschl. 2004, ohne Allegra) auf einem ähnlichen Niveau halten könne. Wenngleich man bei der BHF-Bank aus den genannten Gründen für 2004 eine vorsichtigere Einschätzung habe, sei man gerade nach den Kursrückgängen der vergangenen Wochen der Meinung, dass ein vergleichsweise negatives Szenario in der Kursentwicklung eingepreist sei. Wichtig für den weiteren Kursverlauf wäre ein positiver Zulassungsbescheid der US-Gesundheitsbehörde FDA für das Antibiotikum Ketek (mögliche Markteinführung: Frühjahr 2003).
Die Analysten der BHF-Bank halten, bei einem erhöhten Risiko, auf dem ermäßigten Kursniveau ihre Kaufempfehlung für Aventis aufrecht.
Die Ergebnisse für das 2. Quartal hätten die guten Resultate der Vorquartale bestätigt. So habe der Umsatz im Vorjahresvergleich um 6,5% (in lokaler Währung (LW): +11,4%) auf 4,4 Mrd. EUR gesteigert werden können. Im Bereich verschreibungspflichtiger Pharmazeutika (+6,6% auf 4,1 Mrd. EUR, in LW: + 1,4%) hätten die sog. strategischen Produkte (+29,4% (LW) auf 2,2 Mrd. EUR) überzeugende Zuwächse verzeichnet, die im wichtigen US-Markt (+22,6% (LW) auf 1,7 Mrd. EUR, incl. Impfstoffe) ebenfalls positiv ausgefallen seien. Enttäuschend werte man aufgrund von staatlichen Preiskontrollen/Budgetsbeschränkungen das Wachstum in Frankreich (+0,7%), Deutschland (+1,7%) und Japan (-2%). Der Konzerngewinn habe dagegen abermals kräftig um 30% auf 507 Mio. EUR gesteigert werden können.
Unter Ausklammerung möglicher Auswirkungen durch die verbilligten Versionen für Claritin kalkuliere Aventis bei denkbarer Konkurrenz durch Generikahersteller im Jahr 2004 mit einem immer noch hohen Gewinnzuwachs von 20-25% p. a. für 2002-2004, wobei sich nach Einschätzung der BHF-Bank der Gewinnanstieg im Jahr 2004 deutlich verlangsamen dürfte. Für die Jahre 2002/3 erwarte man zwar niedrigere, aber dennoch überdurchschnittliche Ertragszuwächse. Diese Einschätzung basiere vor allem auf den positiven Wachtumsaussichten der beiden anderen Blockbusterprodukte Lovenox und Taxotere sowie den am Anfang ihres Wachstumszyklusses befindlichen Produkte wie beispielsweise Lantus (Diabetes).
Im Hinblick auf die Einstellung von zwei Forschungsprojekten und der Verzögerung bei diversen Produktkandidaten würden unverändert Zweifel bestehen, ob Aventis das Umsatzwachstum ab 2004 (Prognose Aventis: 9-10% bis einschl. 2004, ohne Allegra) auf einem ähnlichen Niveau halten könne. Wenngleich man bei der BHF-Bank aus den genannten Gründen für 2004 eine vorsichtigere Einschätzung habe, sei man gerade nach den Kursrückgängen der vergangenen Wochen der Meinung, dass ein vergleichsweise negatives Szenario in der Kursentwicklung eingepreist sei. Wichtig für den weiteren Kursverlauf wäre ein positiver Zulassungsbescheid der US-Gesundheitsbehörde FDA für das Antibiotikum Ketek (mögliche Markteinführung: Frühjahr 2003).
Die Analysten der BHF-Bank halten, bei einem erhöhten Risiko, auf dem ermäßigten Kursniveau ihre Kaufempfehlung für Aventis aufrecht.
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