Atoss Software interessant
19.10.01 09:31
Hanseatischer Börsendienst
Die Analysten von "Hanseatischer Börsendienst" halten die Aktie der Atoss Software AG (WKN 510440) für ein interessantes Investment.
Atoss Software AG, Spezialist auf Software für das Zeitmanagement, habe zuletzt zum 30.06.2001 eine Liquidität ausgewiesen, die rund 7,30 Euro je Aktie entspreche. Die Eigenkapitalquote habe 91% betragen. Den liquiden Mitteln würden keine nennenswerten Verbindlichkeiten gegenüberstehen. Die Aktie Notiere derzeit bei rund 5 Euro. Sollte der Titel somit allein auf das Niveau der Nettoliquidität ansteigen, würde sich nahezu ein Kurspotenzial von 50% ergeben.
Das Unternehmen habe in den zuletzt sehr schwierigen Quartalen kaum Geld verbrannt. Das Halbjahresergebnis mit einem Verlust vor Steuern von 500.000 Euro bzw. einem Verlust von 0,13 Euro pro Aktie sollte nicht überbewertet werden, so die Analysten. Wichtig sei die Entwicklung im 4. Quartal, wo rund 30% des Jahresumsatzes erwirtschaftet würden. Somit bestehe noch die Chance, im aktuellen Jahr mit einem leichten Gewinn abzuschließen.
Das Unternehmen durchlaufe derzeit eine schwierige Phase, was auf die Investitionszurückhaltung im IT-Sektor zurückzuführen sei. Die Probleme würden vor allem mit Blick auf den Kunden Lufthansa deutlich, der sich aufgrund der bekanntlich für Fluggesellschaften derzeit extrem schwierigen Marktsituation ein Investitionsstopp verordnet habe. Ebenfalls würden sich auch andere Großkunden mit neuen Projekten zurückhalten. Allerdings profitiere Atoss vom soliden Bestandsgeschäft und habe die Kostenstruktur derart verbessern können, dass der Konzern nicht zu den Cashburnern des Neuen Marktes zähle.
Die Analysten würden zwar frühestens Mitte 2002 eine substantielle Verbesserung des Umfeldes erwarten, aber der Aktienkurs sollte schon eher anspringen. Denn die Unterbewertung der Aktie könne man sich recht einfach vor Augen führen. Wer Atoss zum aktuellen Kurs übernehmen würde, könnte die Kaufkosten postwendend aus der Liquidität der Firma zurückzahlen. Als Nettogewinn würden dem Aufkäufer eine feine Softwareschmiede bleiben, die dann immer noch über eine passable Nettoliquidität verfügen würden. Somit gebe es die Atoss Software AG quasi geschenkt.
Eigentlich müsste der Kurs der Aktie nach Ansicht der Analysten deutlich über dem jetzigen Niveau liegen. Aber offenbar sähen Anleger derzeit nur die Risiken bei dem Titel. Zudem halte sich offenbar aufgrund der geringen Marktkapitalisierung das Interesse der institutionellen Anleger in Grenzen. Man stufe das Chance/Risiko-Verhältnis bei dem Wert als sehr gut ein.
Die sehr langen Haltefristen des Managements für eigene Atoss-Aktien, die heute noch rund vier Jahre betragen, würden die Analysten positiv werten. Man nehme die Aktie ins Musterdepot auf.
Somit halten die Analysten von "Hanseatischer Börsendienst" die Aktie für ein interessantes Investment.
Atoss Software AG, Spezialist auf Software für das Zeitmanagement, habe zuletzt zum 30.06.2001 eine Liquidität ausgewiesen, die rund 7,30 Euro je Aktie entspreche. Die Eigenkapitalquote habe 91% betragen. Den liquiden Mitteln würden keine nennenswerten Verbindlichkeiten gegenüberstehen. Die Aktie Notiere derzeit bei rund 5 Euro. Sollte der Titel somit allein auf das Niveau der Nettoliquidität ansteigen, würde sich nahezu ein Kurspotenzial von 50% ergeben.
Das Unternehmen habe in den zuletzt sehr schwierigen Quartalen kaum Geld verbrannt. Das Halbjahresergebnis mit einem Verlust vor Steuern von 500.000 Euro bzw. einem Verlust von 0,13 Euro pro Aktie sollte nicht überbewertet werden, so die Analysten. Wichtig sei die Entwicklung im 4. Quartal, wo rund 30% des Jahresumsatzes erwirtschaftet würden. Somit bestehe noch die Chance, im aktuellen Jahr mit einem leichten Gewinn abzuschließen.
Die Analysten würden zwar frühestens Mitte 2002 eine substantielle Verbesserung des Umfeldes erwarten, aber der Aktienkurs sollte schon eher anspringen. Denn die Unterbewertung der Aktie könne man sich recht einfach vor Augen führen. Wer Atoss zum aktuellen Kurs übernehmen würde, könnte die Kaufkosten postwendend aus der Liquidität der Firma zurückzahlen. Als Nettogewinn würden dem Aufkäufer eine feine Softwareschmiede bleiben, die dann immer noch über eine passable Nettoliquidität verfügen würden. Somit gebe es die Atoss Software AG quasi geschenkt.
Eigentlich müsste der Kurs der Aktie nach Ansicht der Analysten deutlich über dem jetzigen Niveau liegen. Aber offenbar sähen Anleger derzeit nur die Risiken bei dem Titel. Zudem halte sich offenbar aufgrund der geringen Marktkapitalisierung das Interesse der institutionellen Anleger in Grenzen. Man stufe das Chance/Risiko-Verhältnis bei dem Wert als sehr gut ein.
Die sehr langen Haltefristen des Managements für eigene Atoss-Aktien, die heute noch rund vier Jahre betragen, würden die Analysten positiv werten. Man nehme die Aktie ins Musterdepot auf.
Somit halten die Analysten von "Hanseatischer Börsendienst" die Aktie für ein interessantes Investment.
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