Anleihen zurück in der Gewinnzone
06.02.04 09:36
WGZ-Bank
Nach einer etwas leichteren Eröffnung konnten schwächere Arbeitsmarktdaten aus den USA die Anleihen wieder in die Gewinnzone heben, berichten die Analysten der WGZ-Bank.
Gegen Handelsschluss habe aber die Stellungnahme eines FED-Vertreters (Bernanke) die Märkte belastet, wonach die FED einige Monate die wirtschaftliche Entwicklung beobachten könne. An den Märkten sei dies negativ aufgenommen worden, da hier erstmals ein Zeitrahmen für mögliche Zinsschritte genannt worden sei.
Der Rückgang der Arbeitslosenquote in Deutschland beruhe einzig auf einer neuen Zuordnung von Personen in bestimmten Bildungsmaßnahmen als nicht arbeitslos. Nach der alten Methode wäre die Arbeitslosenzahl gestiegen. Die deutschen Auftragseingänge hätten im Dezember etwas stärker zulegen können als erwartet. Dabei seien die Aufträge aus dem Ausland deutlich angestiegen (3,3% M/M), während die Bestellungen aus dem Inland zurückgegangen seien
(-0,6%).
In den USA sei das Produktivitätswachstum (+2,7% Q/Q) im Rahmen der Erwartungen geblieben. Allerdings sei der Rückgang der Lohnstückkosten
(-1,3% Q/Q) etwas stärker als prognostiziert ausgefallen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sei zuletzt wieder leicht angestiegen, der zugrunde liegende Trend, sichtbar im 4-Wochendurchschnitt sei aber weiterhin nach unten gerichtet.
Heute sei der US-Arbeitsmarktbericht das wichtigste Ereignis. Nachdem in den letzten beiden Monaten die Zahl der neugeschaffenen Stellen enttäuschend niedrig ausgefallen sei, dürfte in diesem Monat ein stärkeres Plus zu verzeichnen sein. Die meisten anderen Arbeitsmarktindikatoren würden eine Belebung anzeigen.
So lägen die Beschäftigungskomponenten der beiden Einkaufsmanagerindizes bereits eine geraume Zeit im expansiven Bereich. Im Rahmen des Arbeitsmarktberichts werde heute zudem eine umfassende Revision der Beschäftigtenzahlen vorgenommen, die dazu führen könnte, dass die Dezemberzahlen günstiger ausfallen würden als zunächst vermutet. Die deutsche Industrieproduktion könnte auch im Dezember leicht zugelegt haben.
Die negativen Vorgaben aus den USA (Bernanke-Rede) hätten heute für eine schwächere Eröffnung an den europäischen Bondmärkten gesorgt. Nach dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht könnte es heute zu größeren Bewegungen an den Bondmärkten kommen, wobei die Analysten vom Arbeitsmarktbericht eher eine Belastung für die Märkte erwarten würden. Auch Positionierungen im Vorfeld des G7-Treffens am Wochenende könnten heute die Kurse bewegen.
Gegen Handelsschluss habe aber die Stellungnahme eines FED-Vertreters (Bernanke) die Märkte belastet, wonach die FED einige Monate die wirtschaftliche Entwicklung beobachten könne. An den Märkten sei dies negativ aufgenommen worden, da hier erstmals ein Zeitrahmen für mögliche Zinsschritte genannt worden sei.
Der Rückgang der Arbeitslosenquote in Deutschland beruhe einzig auf einer neuen Zuordnung von Personen in bestimmten Bildungsmaßnahmen als nicht arbeitslos. Nach der alten Methode wäre die Arbeitslosenzahl gestiegen. Die deutschen Auftragseingänge hätten im Dezember etwas stärker zulegen können als erwartet. Dabei seien die Aufträge aus dem Ausland deutlich angestiegen (3,3% M/M), während die Bestellungen aus dem Inland zurückgegangen seien
(-0,6%).
(-1,3% Q/Q) etwas stärker als prognostiziert ausgefallen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sei zuletzt wieder leicht angestiegen, der zugrunde liegende Trend, sichtbar im 4-Wochendurchschnitt sei aber weiterhin nach unten gerichtet.
Heute sei der US-Arbeitsmarktbericht das wichtigste Ereignis. Nachdem in den letzten beiden Monaten die Zahl der neugeschaffenen Stellen enttäuschend niedrig ausgefallen sei, dürfte in diesem Monat ein stärkeres Plus zu verzeichnen sein. Die meisten anderen Arbeitsmarktindikatoren würden eine Belebung anzeigen.
So lägen die Beschäftigungskomponenten der beiden Einkaufsmanagerindizes bereits eine geraume Zeit im expansiven Bereich. Im Rahmen des Arbeitsmarktberichts werde heute zudem eine umfassende Revision der Beschäftigtenzahlen vorgenommen, die dazu führen könnte, dass die Dezemberzahlen günstiger ausfallen würden als zunächst vermutet. Die deutsche Industrieproduktion könnte auch im Dezember leicht zugelegt haben.
Die negativen Vorgaben aus den USA (Bernanke-Rede) hätten heute für eine schwächere Eröffnung an den europäischen Bondmärkten gesorgt. Nach dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht könnte es heute zu größeren Bewegungen an den Bondmärkten kommen, wobei die Analysten vom Arbeitsmarktbericht eher eine Belastung für die Märkte erwarten würden. Auch Positionierungen im Vorfeld des G7-Treffens am Wochenende könnten heute die Kurse bewegen.
