Altana kaufen
26.05.04 12:28
Conrad Hinrich Donner Bank
Die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank empfehlen die Aktie von Altana zu kaufen.
Im Geschäftsjahr 2003 habe die Pharmasparte 1,98 Mrd. Euro umgesetzt, was einem Anteil von gut 72% am Konzernumsatz entsprochen habe. Das Angebot umfasse im wesentlichen Therapeutika mit Schwerpunkt Magen-Darm-, Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Medikamente. Hinzu kämen Kontrastmittel und sogenannte OTC-Produkte. Das mit Abstand umsatzstärkste Präparat sei der Blockbuster Pantoprazol gegen säurebedingte Magen-Darm-Erkrankungen, dessen Patent in den USA bis 2010 verlängert worden sei. Der Patentschutz in den bedeutendsten europäischen Ländern laufe bis 2009.
Trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen und Wechselkursbelastungen habe Altana 2003 den Umsatz und das EBIT um jeweils knapp 5% auf 2,74 Mrd. Euro bzw. 563 Mio. Euro steigern können. Der Jahresüberschuss erhöht habe sich um gut 6% auf 345 Mio. Euro erhöht. Wachstumsträger sei Pantoprazol mit einem zweistelligen Umsatzwachstum gewesen.
Für das laufende Jahr gehe der Vorstand von einem Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich bei gleichzeitig unterproportionalem Ergebniswachstum aus. In Q1 habe Altana den Konzernumsatz um 5% auf 712 Mio. Euro steigern können, während das EBIT um knapp 4% auf 151 Mio. Euro zurückgegangen sei. Der Jahresüberschuss habe sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 2% auf 93 Mio. Euro verbessert. Der Pharmabereich habe um 1% wachsen können, während die Chemiesparte dank einer anziehenden Nachfrage, starkem Asien-Geschäft und akquisitionsbedingt mit einem Umsatzplus von gut 15% eine deutlich bessere Entwicklung gezeigt habe.
Die unterproportionale Ergebnisentwicklung im ersten Quartal, aber auch im Gesamtjahr sei insbesondere auf erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie die Marktvorbereitung für neue Produkte zurückzuführen. In Deutschland belaste ferner die Gesundheitsreform (erhöhte Zwangsrabatte) die Entwicklung. Der zukünftige Erfolg von den beiden Medikamenten Alvesco® und Daxas® sowie die weitere Entwicklung von Pantoprazol würden maßgeblich Altanas Zukunft bestimmen. Für Alvesco®, zur Behandlung von Asthma, werde die Zulassung für Europa Mitte 2004 erwartet (für Australien und England liege bereits eine Zulassung vor).
Für Daxas®, zur Behandlung von Asthma und "Raucherlunge", sei die europäische Zulassung beantragt worden, der Antrag für den US-Markt solle Anfang 2005 folgen. Beiden Präparaten werde ein Blockbuster-Potenzial (1 Mrd. Euro Umsatz) bescheinigt. Zunächst bleibe Altana jedoch von Pantoprazol abhängig. Hier würden sich Preisrisiken durch Generikakonkurrenz ergeben.
Ferner werde das Patent angefochten, Altana sehe sich jedoch auf der "sicheren" Seite. Die Chemiesparte sollte weiter von der Konjunkturerholung profitieren. Langfristig (2010) werde hier eine Umsatzverdoppelung geplant. Die Aktie von Altana weise im europäischen Sektor einen Bewertungsabschlag auf (KGV ´05e 17,7 ggü. Sektor 19,4, KCV ´05e 12,3 ggü. Sektor 14,2).
Im Hinblick auf die vielversprechende Pipeline empfehlen die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank die Altana-Aktie zum Kauf.
Im Geschäftsjahr 2003 habe die Pharmasparte 1,98 Mrd. Euro umgesetzt, was einem Anteil von gut 72% am Konzernumsatz entsprochen habe. Das Angebot umfasse im wesentlichen Therapeutika mit Schwerpunkt Magen-Darm-, Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Medikamente. Hinzu kämen Kontrastmittel und sogenannte OTC-Produkte. Das mit Abstand umsatzstärkste Präparat sei der Blockbuster Pantoprazol gegen säurebedingte Magen-Darm-Erkrankungen, dessen Patent in den USA bis 2010 verlängert worden sei. Der Patentschutz in den bedeutendsten europäischen Ländern laufe bis 2009.
Trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen und Wechselkursbelastungen habe Altana 2003 den Umsatz und das EBIT um jeweils knapp 5% auf 2,74 Mrd. Euro bzw. 563 Mio. Euro steigern können. Der Jahresüberschuss erhöht habe sich um gut 6% auf 345 Mio. Euro erhöht. Wachstumsträger sei Pantoprazol mit einem zweistelligen Umsatzwachstum gewesen.
Die unterproportionale Ergebnisentwicklung im ersten Quartal, aber auch im Gesamtjahr sei insbesondere auf erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie die Marktvorbereitung für neue Produkte zurückzuführen. In Deutschland belaste ferner die Gesundheitsreform (erhöhte Zwangsrabatte) die Entwicklung. Der zukünftige Erfolg von den beiden Medikamenten Alvesco® und Daxas® sowie die weitere Entwicklung von Pantoprazol würden maßgeblich Altanas Zukunft bestimmen. Für Alvesco®, zur Behandlung von Asthma, werde die Zulassung für Europa Mitte 2004 erwartet (für Australien und England liege bereits eine Zulassung vor).
Für Daxas®, zur Behandlung von Asthma und "Raucherlunge", sei die europäische Zulassung beantragt worden, der Antrag für den US-Markt solle Anfang 2005 folgen. Beiden Präparaten werde ein Blockbuster-Potenzial (1 Mrd. Euro Umsatz) bescheinigt. Zunächst bleibe Altana jedoch von Pantoprazol abhängig. Hier würden sich Preisrisiken durch Generikakonkurrenz ergeben.
Ferner werde das Patent angefochten, Altana sehe sich jedoch auf der "sicheren" Seite. Die Chemiesparte sollte weiter von der Konjunkturerholung profitieren. Langfristig (2010) werde hier eine Umsatzverdoppelung geplant. Die Aktie von Altana weise im europäischen Sektor einen Bewertungsabschlag auf (KGV ´05e 17,7 ggü. Sektor 19,4, KCV ´05e 12,3 ggü. Sektor 14,2).
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