Allianz kaufen
14.11.02 12:00
Sparkasse Bremen
Die Aktie der Allianz AG (WKN 840400) ist für das Researchteam der Sparkasse Bremen unverändert ein Kauf.
Die Allianz sei mit rund 180.000 Mitarbeitern der größte Versicherungskonzern Europas. Die Geschäftsfelder seien Versicherung, Vorsorge, Vermögens-Verwaltung und Bankgeschäft.
Das dritte Quartal sei bei der Allianz von Belastungen an allen Fronten gekennzeichnet gewesen, die insgesamt zu einem Verlust nach Steuern von 2,5 Mrd. Euro geführt haben. Zurückzuführen sei dies auf die Aufstockung der Rückstellungen für Asbestrisiken bei der US-Tochter Fireman's Fund, Rückstellungen für die Schäden aus der Hochwasserkatastrophe in Europa, Abschreibungen auf eigene Wertpapiere und Verluste bei der Dresdner Bank.
Die Nettobeitragseinnahmen seien in den ersten neun Monaten des Jahres um 6,9% auf 40,55 Mrd. Euro gestiegen. Lebens- & Krankenversicherungen haben besonders zugelegt, zumal sie immer stärker über die Filialen der Dresdner Bank verkauft werden. Zusätzlich seien die Kosten bei der Dresdner Bank um über 10% gesenkt worden.
Der Vorstand erwarte eine deutliche Ergebnisverbesserung im vierten Quartal. Ob dann die Gewinnschwelle erreicht werde "hängt entscheidend von der weiteren Entwicklung der Aktienmärkte ab". Bis jetzt dürfte seit Ende September kein neuer Abschreibungsbedarf entstanden sein. Unklar sei noch, ob durch die Steuerpläne der Bundesregierung außerplanmäßige Abschreibungen notwendig werden.
Zur Eigenkapitalstärkung und zur Wachstumsfinanzierung werde die Allianz zwei neue Anleihen auflegen. Zusätzlich werde den Inhabern von Genussscheinen der Umtausch in Aktien angeboten.
Die positive Entwicklung des Versicherungsgeschäfts werde momentan durch Sonderfaktoren verstellt. Die Dresdner Bank werde weiterhin ein Belastungs-Faktor bleiben. Da derzeit kein weiterer Abschreibungsbedarf auf die eigenen Wertpapiere in Sicht ist, erwarte das Researchteam einen deutlichen Rückgang der Verluste im vierten Quartal.
Die Analysten der Sparkasse Bremen bleiben bezüglich der Aktien von Allianz bei ihrer Kaufempfehlung.
Die Allianz sei mit rund 180.000 Mitarbeitern der größte Versicherungskonzern Europas. Die Geschäftsfelder seien Versicherung, Vorsorge, Vermögens-Verwaltung und Bankgeschäft.
Das dritte Quartal sei bei der Allianz von Belastungen an allen Fronten gekennzeichnet gewesen, die insgesamt zu einem Verlust nach Steuern von 2,5 Mrd. Euro geführt haben. Zurückzuführen sei dies auf die Aufstockung der Rückstellungen für Asbestrisiken bei der US-Tochter Fireman's Fund, Rückstellungen für die Schäden aus der Hochwasserkatastrophe in Europa, Abschreibungen auf eigene Wertpapiere und Verluste bei der Dresdner Bank.
Der Vorstand erwarte eine deutliche Ergebnisverbesserung im vierten Quartal. Ob dann die Gewinnschwelle erreicht werde "hängt entscheidend von der weiteren Entwicklung der Aktienmärkte ab". Bis jetzt dürfte seit Ende September kein neuer Abschreibungsbedarf entstanden sein. Unklar sei noch, ob durch die Steuerpläne der Bundesregierung außerplanmäßige Abschreibungen notwendig werden.
Zur Eigenkapitalstärkung und zur Wachstumsfinanzierung werde die Allianz zwei neue Anleihen auflegen. Zusätzlich werde den Inhabern von Genussscheinen der Umtausch in Aktien angeboten.
Die positive Entwicklung des Versicherungsgeschäfts werde momentan durch Sonderfaktoren verstellt. Die Dresdner Bank werde weiterhin ein Belastungs-Faktor bleiben. Da derzeit kein weiterer Abschreibungsbedarf auf die eigenen Wertpapiere in Sicht ist, erwarte das Researchteam einen deutlichen Rückgang der Verluste im vierten Quartal.
Die Analysten der Sparkasse Bremen bleiben bezüglich der Aktien von Allianz bei ihrer Kaufempfehlung.
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