Allianz kaufen
13.09.02 11:12
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen stufen die Allianz-Aktie (WKN 840400) nach wie vor mit dem Rating "kaufen" ein.
Die Allianz sei mit rund 180.000 Mitarbeitern der größte Versicherungskonzern Europas. Die Geschäftsfelder seien Versicherung (Schaden- & Unfallversicherung), Vorsorge (Lebens- & Krankenversicherung), Vermögensverwaltung und Bankgeschäft (Dresdner Bank). Die Allianz habe im 2. Quartal einen Verlust nach Steuern von 356 Mio. Euro hinnehmen (Vorjahr: +661 Mio. Euro) müssen. Die Gründe seien ein Milliardenverlust bei der Dresdner Bank und Abschreibungen auf eigene Wertpapiere aufgrund der schwachen Börsenlage.
Abzüglich der Anteile der Rückversicherer betrage der Netto-Gesamtschaden aus der Hochwasserkatastrophe des Sommers für die Allianz bis zu 550 Mio. Euro. Dies erhöhe den Umfang der für das gesamte Jahr erwarteten Sachschäden um weniger als 2%. Somit würden die Hochwasserschäden für das Gesamtergebnis der Allianz nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Die 100%ige Allianz-Tochter in den USA - Fireman’s Fund - habe ihren Versicherungsbestand überprüfen lassen. Als Ergebnis müssten die Rückstellungen für Asbest- und Umweltrisiken um 750 Mio. USD erhöht werden. Hierfür stelle die Allianz Eigenmittel zur Verfügung, was zu einer deutlichen Ergebnisbelastung führe.
Der Vorstand gebe keinen Ausblick für den weiteren Verlauf des Jahres. Ein Grund sei die Unsicherheit über die Entwicklung der Kapitalmärkte. Zusätzlich möchte die Allianz flexibel bleiben, falls Gewinnrealisierungen bei den Kapitalanlagen (z.B. Verkauf von Aktienpaketen) möglich würden. Die Dresdner Bank werde voraussichtlich das laufende Geschäftsjahr mit Verlust abschließen.
Im Augenblick spreche vieles gegen die Allianz: eine schwache Börse, hohe Verluste bei der Dresdner Bank, Naturkatastrophen und der Aufwand für Fireman’s Fund. Der Kurs habe darunter bereits deutlich gelitten.
Im Hinblick auf die positiven Erwartungen für die nächsten Jahre bleiben die Analysten der Sparkasse Bremen jedoch bei ihrer Einschätzung "kaufen" für die Allianz-Aktie.
Die Allianz sei mit rund 180.000 Mitarbeitern der größte Versicherungskonzern Europas. Die Geschäftsfelder seien Versicherung (Schaden- & Unfallversicherung), Vorsorge (Lebens- & Krankenversicherung), Vermögensverwaltung und Bankgeschäft (Dresdner Bank). Die Allianz habe im 2. Quartal einen Verlust nach Steuern von 356 Mio. Euro hinnehmen (Vorjahr: +661 Mio. Euro) müssen. Die Gründe seien ein Milliardenverlust bei der Dresdner Bank und Abschreibungen auf eigene Wertpapiere aufgrund der schwachen Börsenlage.
Abzüglich der Anteile der Rückversicherer betrage der Netto-Gesamtschaden aus der Hochwasserkatastrophe des Sommers für die Allianz bis zu 550 Mio. Euro. Dies erhöhe den Umfang der für das gesamte Jahr erwarteten Sachschäden um weniger als 2%. Somit würden die Hochwasserschäden für das Gesamtergebnis der Allianz nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Der Vorstand gebe keinen Ausblick für den weiteren Verlauf des Jahres. Ein Grund sei die Unsicherheit über die Entwicklung der Kapitalmärkte. Zusätzlich möchte die Allianz flexibel bleiben, falls Gewinnrealisierungen bei den Kapitalanlagen (z.B. Verkauf von Aktienpaketen) möglich würden. Die Dresdner Bank werde voraussichtlich das laufende Geschäftsjahr mit Verlust abschließen.
Im Augenblick spreche vieles gegen die Allianz: eine schwache Börse, hohe Verluste bei der Dresdner Bank, Naturkatastrophen und der Aufwand für Fireman’s Fund. Der Kurs habe darunter bereits deutlich gelitten.
Im Hinblick auf die positiven Erwartungen für die nächsten Jahre bleiben die Analysten der Sparkasse Bremen jedoch bei ihrer Einschätzung "kaufen" für die Allianz-Aktie.
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