Allianz kaufen
06.12.01 14:22
Kreissparkasse Pinneberg
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg raten nach wie vor die Aktien der Allianz (WKN 840400) zu kaufen.
Schwache Kapitalmärkte würden die Möglichkeiten erschweren, adäquate Erträge mit den Prämien der Versicherer zu erzielen und hätten auch den Wert der Beteiligungen der Allianz erheblich gedrückt. Von Jahresanfang bis Ende September habe sich die Summe des Eigenkapitals um 19% (knapp 7 Mrd. Euro) reduziert. Die schwachen Daten der Dresdner Bank und die Auswirkungen der Terroranschläge (Aufwand ca. 1 Mrd. Euro nach Steuern) würden ein denkbar schlechtes Umfeld für diesen Versicherer ergeben.
Das Beitragsaufkommen sei im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 8% auf 54,9 Mrd. Euro gestiegen (bereinigt um Erstkonsolidierungen und Währungsveränderungen um +6,2%). Der gewichtigste Versicherungszweig "Schaden/Unfall" habe erneut deutlich zulegen können (+8,7% auf 32,1 Mrd. Euro; bereinigt +6%). Anlageorientierte Lebensversicherungsprodukte hätten trotz des schwierigen Kapitalmarktumfeldes erneut mit einer hohen Wachstumsrate von +16,5% geglänzt. Mit einem ausgewiesenen Überschuss von 1,323 Mrd. Euro sei das Gesamtgeschäftsjahresergebnis des letzten Jahres um mehr als 60% unterschritten worden. Das Ergebnis pro Aktie in diesen neun Monaten belaufe sich auf 5,40 Euro (incl. Sondereinflüsse 14,10 Euro im letzten Geschäftsjahr).
Trotz hoher Aufwendungen durch die Anschläge in den USA - zukünftig werde gerade diese Sparte für stark steigende Erträge sorgen. Es sei eine makabere Tatsache, dass die Terroranschläge die Wichtigkeit von Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherungen massiv verdeutlicht hätten; deutliche Prämienanhebungen seien zwangsläufig und würden am Markt durchsetzbar sein. Viel hänge von der Erholung der Kapitalmärkte ab. Einerseits könne die ALV dann einige Mrd. Euro höhere Veräußerungserlöse für ihre Beteiligungen generieren - andererseits könnten dann die inzwischen über 1100 Mrd. Euro an verwaltetem Vermögen auch für deutlich steigende Erträge sorgen.
Mit seiner starken Präsenz im deutschen Versicherungsmarkt habe die fusionierte ALV/DRB beste Chancen, sich von dem Zukunftsmarkt "Altersvorsorge" einen erheblichen Anteil sichern zu können. Aktuelle Meldungen würden eine "sehr gute Position bei den Vertragsverhandlungen über die betriebliche Altersvorsorge der Metall-Branche mit 3,4 Mio. Beschäftigten" bestätigen.
Sorge mache nach wie vor die im Sommer übernommene Dresdner Bank. Es sei zu einem drastischen Gewinneinbruch gekommen. Ein Verlustausweis habe nur durch Verkäufe von Beteiligungen verhindert werden können. Die Kosten seien um 12,5% (incl. Sondereffekte) gestiegen und die Erreichung der Gewinnzone in 2002 werde sehr schwierig. Der Vertriebspartner DVAG orientiere sich außerdem zur Deutschen Bank. Mit dem Weggang von Bruce Wasserstein verliere die für 1,4 Mrd. Euro erworbene Investmenttochter Kleinwort Wasserstein ihre Gallionsfigur.
Trotz dieser Schwächen erwarten die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg ein Greifen der Kostensenkungsmaßnahmen bei der Dresdner Bank, sehen die Stärke der Allianz und bestätigen ihre Kaufempfehlung.
Schwache Kapitalmärkte würden die Möglichkeiten erschweren, adäquate Erträge mit den Prämien der Versicherer zu erzielen und hätten auch den Wert der Beteiligungen der Allianz erheblich gedrückt. Von Jahresanfang bis Ende September habe sich die Summe des Eigenkapitals um 19% (knapp 7 Mrd. Euro) reduziert. Die schwachen Daten der Dresdner Bank und die Auswirkungen der Terroranschläge (Aufwand ca. 1 Mrd. Euro nach Steuern) würden ein denkbar schlechtes Umfeld für diesen Versicherer ergeben.
Das Beitragsaufkommen sei im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 8% auf 54,9 Mrd. Euro gestiegen (bereinigt um Erstkonsolidierungen und Währungsveränderungen um +6,2%). Der gewichtigste Versicherungszweig "Schaden/Unfall" habe erneut deutlich zulegen können (+8,7% auf 32,1 Mrd. Euro; bereinigt +6%). Anlageorientierte Lebensversicherungsprodukte hätten trotz des schwierigen Kapitalmarktumfeldes erneut mit einer hohen Wachstumsrate von +16,5% geglänzt. Mit einem ausgewiesenen Überschuss von 1,323 Mrd. Euro sei das Gesamtgeschäftsjahresergebnis des letzten Jahres um mehr als 60% unterschritten worden. Das Ergebnis pro Aktie in diesen neun Monaten belaufe sich auf 5,40 Euro (incl. Sondereinflüsse 14,10 Euro im letzten Geschäftsjahr).
Mit seiner starken Präsenz im deutschen Versicherungsmarkt habe die fusionierte ALV/DRB beste Chancen, sich von dem Zukunftsmarkt "Altersvorsorge" einen erheblichen Anteil sichern zu können. Aktuelle Meldungen würden eine "sehr gute Position bei den Vertragsverhandlungen über die betriebliche Altersvorsorge der Metall-Branche mit 3,4 Mio. Beschäftigten" bestätigen.
Sorge mache nach wie vor die im Sommer übernommene Dresdner Bank. Es sei zu einem drastischen Gewinneinbruch gekommen. Ein Verlustausweis habe nur durch Verkäufe von Beteiligungen verhindert werden können. Die Kosten seien um 12,5% (incl. Sondereffekte) gestiegen und die Erreichung der Gewinnzone in 2002 werde sehr schwierig. Der Vertriebspartner DVAG orientiere sich außerdem zur Deutschen Bank. Mit dem Weggang von Bruce Wasserstein verliere die für 1,4 Mrd. Euro erworbene Investmenttochter Kleinwort Wasserstein ihre Gallionsfigur.
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