Allianz halten
26.03.03 12:03
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen stufen die Aktie der Allianz auf "halten" zurück.
Der Allianz-Konzern müsse für das Jahr 2002 einen Verlust nach Steuern von 1,17 Mrd. Euro ausweisen. Die Gründe seien Belastungen durch Naturkatastrophen, eine Reservenstärkung bei der US-Tochter Fireman's Fund, Abschreibungen auf Wertpapiere von 5,5 Mrd. Euro sowie ein Verlust bei der Dresdner Bank von 1,4 Mrd. Euro gewesen. Trotzdem solle eine Dividende auf Vorjahreshöhe gezahlt werden. Für 2003 erwarte der Konzern eine deutliche Verbesserung beim operativen Ergebnis. Das Kerngeschäft Versicherungen habe sich dank einer starken Nachfrage nach Lebensversicherungen gut entwickelt. Im Konzern seien die Netto-Beitragseinnahmen um 4,5% auf 55,1 Mrd. Euro gestiegen.
Zur Erhaltung der Finanzkraft habe der Vorstand eine Kapitalerhöhung durch Ausgabe neuer Aktien im Umfang von 3 bis 4 Mrd. Euro angekündigt. Die Aktionäre würden ein Bezugsrecht erhalten. Als weiterer Schritt sei die Ausgabe einer nachrangigen Anleihe im Volumen von 1,5 Mrd. Euro geplant. Zusätzlich würden Allianz und Münchener Rück ihre Überkreuzbeteiligung von 20% auf 15% senken. Die Börse sehe die Maßnahmen als sehr negativ an, da es zu einem Verwässerungseffekt komme (Gewinn verteile sich auf höhere Anzahl Aktien).
Nach der Ankündigung über den Wechsel von Vorstandschef Schulte-Noelle in den Aufsichtsrat habe nun Dresdner Bank-Vorstand Bernd Fahrholz seinen Rücktritt erklärt. Beide Entscheidungen würden an der Börse im Zusammenhang mit den hohen Verlusten der Dresdner Bank gesehen. Man gehe davon aus, dass die Allianz mit dem Jahr 2002 das Schlimmste überstanden habe.
Allerdings könnten die anstehenden Kapitalmaßnahmen für erneute Kursturbulenzen sorgen, weshalb die Analysten der Sparkasse Bremen die Allianz-Aktie vorerst auf "halten" zurückstufen.
Der Allianz-Konzern müsse für das Jahr 2002 einen Verlust nach Steuern von 1,17 Mrd. Euro ausweisen. Die Gründe seien Belastungen durch Naturkatastrophen, eine Reservenstärkung bei der US-Tochter Fireman's Fund, Abschreibungen auf Wertpapiere von 5,5 Mrd. Euro sowie ein Verlust bei der Dresdner Bank von 1,4 Mrd. Euro gewesen. Trotzdem solle eine Dividende auf Vorjahreshöhe gezahlt werden. Für 2003 erwarte der Konzern eine deutliche Verbesserung beim operativen Ergebnis. Das Kerngeschäft Versicherungen habe sich dank einer starken Nachfrage nach Lebensversicherungen gut entwickelt. Im Konzern seien die Netto-Beitragseinnahmen um 4,5% auf 55,1 Mrd. Euro gestiegen.
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