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Fr, 17. April 2026, 22:03 Uhr

Allianz SE

WKN: 840400 / ISIN: DE0008404005

Allianz Marketperformer


16.12.03 14:03
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie der Allianz weiterhin mit "Marketperformer" ein.

Durch den Verkauf der Beiersdorf-Beteiligung werde im 4. Quartal ein steuerfreier Ergebnisbeitrag von ca. 2,9 Milliarden Euro erwartet. Das Management gehe von einem weiterhin positiven Trend im operativen Geschäft aus. Unter der Annahme ausbleibender größerer Belastungen aus Naturkatastrophen und Großschäden solle die Combined Ratio unter 98 Prozent gehalten werden.

Im Bankgeschäft werde es entgegen vorheriger Aussagen kein ausgeglichenes Ergebnis geben. Die derzeitige Cost Income Ratio von 89 solle auf 65 bis 70 Prozent sinken, bis 2005 sollten zudem die Kapitalkosten verdient werden. In diesem Zusammenhang würden weitere Risikoaktiva abgebaut und zusätzliche Sparmaßnahmen im Umfang von insgesamt 1 Milliarde Euro ergriffen. Die Allianz werde nach Unternehmensangaben ihre Aktienquote nicht mehr zurückfahren. Nach dem Verkauf der Beiersdorf-Beteiligung liege diese bei ca. 14 Prozent.

Wie die vorgestellten Zahlen aufweisen würden, verbuche die Allianz Fortschritte im operativen Bereich. Die Combined Ratio im Schaden- und Unfallgeschäft befinde sich auf solidem Niveau, die Kreditverluste der Dresdner Bank würden sich deutlich verbessern. Das schwache Bankgeschäft bleibe jedoch weiterhin der bestimmende Faktor hinsichtlich der weiteren Entwicklung. Zwar seien Einsparungen in Höhe von 1 Milliarde Euro geplant, man gehe vorerst jedoch nicht von signifikanten Verbesserungen aus. Der Beiersdorf-Erlös dürfte für weitere Abschreibungen fauler Kreditportfolios, die in die eigens dafür aufgesetzte Institutional Restructuring Unit ausgelagert worden seien, genutzt werden.

Weiterhin befinde sich der Markt für Schaden- und Unfallversicherungen in einer Hochpreisphase, möglicherweise könne es hier zu Rückgängen kommen. Ein relativ niedriges Zinsniveau in Verbindung mit Aktienmärkten, die noch weit von den Höchstständen entfernt seien, führe zudem zu geringeren Überschussbeteiligungen und damit zu einem schwierigen Marktumfeld. Zumal mit dem geplanten Ende der Steuerfreiheit für kapitalbildende Lebensversicherungen ab 2005 ein verkaufsförderndes Argument der Branche entfallen werde.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten ihre "Marketperformer" Einschätzung für die Aktie der Allianz bei und setzen das Stop-Loss bei 85,00 Euro.





 
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