Aktienmarkt startete fest
28.11.03 12:01
Frankfurter Sparkasse
Für einen festen Start in die Woche sorgten am deutschen Aktienmarkt Spekulationen hinsichtlich des heimischen Bankensektors, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Einerseits sei kolportiert worden, die vier großen Privatbanken stünden ungeachtet kartellrechtlicher Einwände vor einer Großfusion, andererseits seien Anfragen bei deutschen Politikern seitens amerikanischer Spitzeninstitute bezüglich der Übernahme deutscher Adressen angeführt worden. Hierbei solle es von deutscher Seite aus angeblich zu keinerlei Einwänden gekommen sein. Möge das eine oder andere Gerücht sich als mehr oder weniger sinnvoll darstellen, die Diskussion hinsichtlich einer Konsolidierung des deutschen Bankensektors werde akut bleiben und weiterhin für Bewegung am Aktienmarkt sorgen.
Die Aussetzung des Defizitverfahrens gegen Deutschland und Frankreich im europäischen Stabilitätspakt habe hingegen bisher keinerlei Auswirkungen auf die Märkte gezeigt. Auch wesentlich über den Erwartungen gelegene volkswirtschaftliche Daten, wie der Ifo-Index für den heimischen Markt oder das gestern in den USA veröffentlichte Verbrauchervertrauen der Uni Michigan, gestiegene Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sowie die Rückgänge der Erstanträge für Arbeitslosenhilfe, hätten dem Markt keine neuen Impulse verleihen können.
Belastend hingegen dürfte sich die Diskussion um den sich abschwächenden US-Dollar auf exportabhängige Werte auswirken. So habe der Volkswagen-Konzern das US-Geschäft für 2004 bereits "abgehakt", wobei neben der Währungsseite auch die umfangreichen Incentives der Konkurrenz sowie die Modellpolitik eine große Rolle spielen würden. Aus markttechnischer Sicht ergebe sich erst oberhalb von 3.810 DAX-Punkten neuer Kursspielraum, man stehe daher einer Jahresendrallye weiterhin verhalten gegenüber.
Einerseits sei kolportiert worden, die vier großen Privatbanken stünden ungeachtet kartellrechtlicher Einwände vor einer Großfusion, andererseits seien Anfragen bei deutschen Politikern seitens amerikanischer Spitzeninstitute bezüglich der Übernahme deutscher Adressen angeführt worden. Hierbei solle es von deutscher Seite aus angeblich zu keinerlei Einwänden gekommen sein. Möge das eine oder andere Gerücht sich als mehr oder weniger sinnvoll darstellen, die Diskussion hinsichtlich einer Konsolidierung des deutschen Bankensektors werde akut bleiben und weiterhin für Bewegung am Aktienmarkt sorgen.
Die Aussetzung des Defizitverfahrens gegen Deutschland und Frankreich im europäischen Stabilitätspakt habe hingegen bisher keinerlei Auswirkungen auf die Märkte gezeigt. Auch wesentlich über den Erwartungen gelegene volkswirtschaftliche Daten, wie der Ifo-Index für den heimischen Markt oder das gestern in den USA veröffentlichte Verbrauchervertrauen der Uni Michigan, gestiegene Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sowie die Rückgänge der Erstanträge für Arbeitslosenhilfe, hätten dem Markt keine neuen Impulse verleihen können.
Belastend hingegen dürfte sich die Diskussion um den sich abschwächenden US-Dollar auf exportabhängige Werte auswirken. So habe der Volkswagen-Konzern das US-Geschäft für 2004 bereits "abgehakt", wobei neben der Währungsseite auch die umfangreichen Incentives der Konkurrenz sowie die Modellpolitik eine große Rolle spielen würden. Aus markttechnischer Sicht ergebe sich erst oberhalb von 3.810 DAX-Punkten neuer Kursspielraum, man stehe daher einer Jahresendrallye weiterhin verhalten gegenüber.
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