Aktienmarkt abwartend agieren
21.09.01 08:54
LB Schleswig-Holstein
Angeführt von der Fed haben die meisten Zentralbanken die Zinsen massiv gesenkt, so die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.
Alles sehe nach einer konzertierten Aktion aus, um die Liquidität der Wirtschafts- und Finanzsysteme sicherzustellen. Infolge der Ereignisse in den USA sollten damit aber keine realwirtschaftlichen Effekte in diesem Jahr mehr wirksam werden, da nun mit weltweit schlechteren Wachstumserwartungen für das vierte Quartal gerechnet werden müsse.
Zudem lasse auch der von der Fed veröffentlichte Konjunkturbericht den Schluss zu, dass sich die US-Wirtschaft nach der ohnehin nur schleppenden Entwicklung jetzt noch langsamer erholen werde.
adidas-Salomon, der größte deutsche Sportartikelhersteller, habe bekannt gegeben, mit zehn Prozent bei der noch zu gründenden FC Bayern München Kapitalgesellschaft einzusteigen. Zur Finanzierung des Deals wolle adidas neue Aktien ausgeben, die dann Mitte 2002 gegen Papiere der künftigen FC Bayern AG getauscht würden.
Der FC Bayern sei Deutschlands erfolgreichster Fußballclub und so sehe adidas-Chef Hainer den Schulterschluss als Meilenstein auf dem Weg zum erfolgreichsten Sportmarkt der Welt. Der Wert dieses Aktientausches liege nach einer ersten Bewertung des Vereins bei 75 Millionen Euro. Bayern werde dadurch etwa zwei Prozent der adidas-Aktien in die Hände bekommen, die die Münchner zur Finanzierung eines Stadionneubaus würden nutzen wollen.
Noch eine erfreuliche Nachricht in dieser desolaten Marktlage habe der Walldorfer Softwarekonzern SAP gebracht, der auch nach den Anschlägen in den USA nach einer ersten Analyse davon ausgehe, seine Geschäftsprognosen für dieses Jahr zu erfüllen. Die Auswirkungen der Anschläge seien - ohne Frage - sehr schwer abzuschätzen, trotz dessen halte das Unternehmen am früheren Ausblick für das Gesamtjahr fest und werde entsprechend der Unternehmenspolitik so früh wie möglich über Veränderungen der Geschäftsprognosen informieren. Die Analysten würden die Zahlen zum 3. Quartal am 18. Oktober erwarten.
Die Angst vor einer weltweiten Rezession und vor Vergeltungsmaßnahmen der USA nach den Anschlägen sowie einbrechende Unternehmensgewinne würden die Aktienmärkte auch weiter unter Druck setzen und würden es dem Anleger schwer machen, wieder Vertrauen in die Märkte zu fassen. So seien die Börsen zur Zeit mehr von Angst als von rationaler Bewertung geprägt.
Im Hinblick auf die Tatsache, dass die derzeitige Situation nur schwerlich eine Bewertung der wirtschaftlichen und politischen Folgen zulässt, empfehlen die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein dem Anleger abwartend zu agieren.
Alles sehe nach einer konzertierten Aktion aus, um die Liquidität der Wirtschafts- und Finanzsysteme sicherzustellen. Infolge der Ereignisse in den USA sollten damit aber keine realwirtschaftlichen Effekte in diesem Jahr mehr wirksam werden, da nun mit weltweit schlechteren Wachstumserwartungen für das vierte Quartal gerechnet werden müsse.
Zudem lasse auch der von der Fed veröffentlichte Konjunkturbericht den Schluss zu, dass sich die US-Wirtschaft nach der ohnehin nur schleppenden Entwicklung jetzt noch langsamer erholen werde.
Der FC Bayern sei Deutschlands erfolgreichster Fußballclub und so sehe adidas-Chef Hainer den Schulterschluss als Meilenstein auf dem Weg zum erfolgreichsten Sportmarkt der Welt. Der Wert dieses Aktientausches liege nach einer ersten Bewertung des Vereins bei 75 Millionen Euro. Bayern werde dadurch etwa zwei Prozent der adidas-Aktien in die Hände bekommen, die die Münchner zur Finanzierung eines Stadionneubaus würden nutzen wollen.
Noch eine erfreuliche Nachricht in dieser desolaten Marktlage habe der Walldorfer Softwarekonzern SAP gebracht, der auch nach den Anschlägen in den USA nach einer ersten Analyse davon ausgehe, seine Geschäftsprognosen für dieses Jahr zu erfüllen. Die Auswirkungen der Anschläge seien - ohne Frage - sehr schwer abzuschätzen, trotz dessen halte das Unternehmen am früheren Ausblick für das Gesamtjahr fest und werde entsprechend der Unternehmenspolitik so früh wie möglich über Veränderungen der Geschäftsprognosen informieren. Die Analysten würden die Zahlen zum 3. Quartal am 18. Oktober erwarten.
Die Angst vor einer weltweiten Rezession und vor Vergeltungsmaßnahmen der USA nach den Anschlägen sowie einbrechende Unternehmensgewinne würden die Aktienmärkte auch weiter unter Druck setzen und würden es dem Anleger schwer machen, wieder Vertrauen in die Märkte zu fassen. So seien die Börsen zur Zeit mehr von Angst als von rationaler Bewertung geprägt.
Im Hinblick auf die Tatsache, dass die derzeitige Situation nur schwerlich eine Bewertung der wirtschaftlichen und politischen Folgen zulässt, empfehlen die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein dem Anleger abwartend zu agieren.
