Aktienmarkt Boden gefunden?
27.09.01 13:16
LB Schleswig-Holstein
Die europäischen und amerikanischen Aktienmärkte sind noch immer voll im Bann der Folgen der Terrorattentate von New York und Washington, berichten die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.
Noch sei nicht klar, welche Ausmaße der Konflikt annehmen werde, und welches die Folgen für die Weltwirtschaft seien. Zum Ende der letzten Woche seien panikartige Verkäufe festzustellen gewesen, die den DAX in die Nähe der 3.500 Punkte-Marke gedrückt hätten. Anscheinen hätten sich in der Zwischenzeit die Anleger wieder auf fundamentale Bewertungen besonnen, und so habe der DAX zumindest die 4.000- Punkte-Hürde wieder deutlich überwinden können.
Dennoch würden noch immer einige Aktien unterhalb ihres ausgewiesenem Eigenkapitals, dem sogenannten Buchwert notieren. Das heiße, das neben dem Eigenkapital als wertbestimmenden Faktor einer Aktie weitere Einflussgrößen wie zukünftige Erträge oder auch Markennamen völlig außer Acht gelassen würden.
Zu den Werten, die unterhalb dieser Schwelle notieren, würden im DAX Degussa, Daimler-Chrysler, ThyssenKrupp und die Banken gehören. Bei den Finanztiteln liege jedoch eine Unsicherheit in den Bewertungsabschlägen ihrer Industriebeteiligungen, die im Zuge der Aktien-Baisse weiteren Abschreibungsbedarf erfordern würden, so dass auch das Eigenkapital gemindert werde. Die Werte, die unterhalb ihres Buchwertes notieren würden, würden sich insbesondere für sehr risikoscheue Investoren eignen, da das Abwärtspotenzial deutlich beschränkt sei.
Neben all den Schreckensmeldungen gebe es aber auch Erfreuliches von den Aktienmärkten zu vermelden. So habe das mit Spannung erwartete Verbrauchervertrauen in den USA im September einen dramatischen Rückgang zu verzeichnen gehabt und sei deutlich schwächer als erwartet ausgefallen. Vor einigen Monaten hätte eine solche Kennzahl dramatische Kursverluste ausgelöst. Dieses Mal hätten jedoch die Anleger kühlen Kopf behalten. Offensichtlich sei auch dieser heftige Rückgang bereits in den Kursen eingepreist.
Die Analysten würden für die nahe Zukunft erwarten, dass nicht zuletzt wegen der oben genannten fundamental sehr günstigen Bewertung die Aktienmärkte ihren Boden gefunden haben sollten, so dass zumindest im DAX die Marke von 4.500 Punkten das nächste Ziel sein sollte.
Auch technisch habe sich das Bild deutlich aufgehellt. Durch die Rückeroberung der 4.000-Punkte sei der DAX wieder in seien langfristigen Aufwärtstrend zurück gekehrt, dessen untere Begrenzung in logarithmischer Darstellung eben diese Marke sei.
Das große Damokles-Schwert, das jedoch über den Märkten schwebe, sei die unsichere politische Situation. Sollten die kriegerischen Auseinandersetzungen an Schärfe gewinnen und vor allem das Konsumentenverhalten in den USA weiter nachlassen, so werde die Verunsicherung schnell wieder Oberhand gewinnen, und neuerliche Kursverluste wären die Folge.
Bleibt jedoch die politische Lage insgesamt ruhig, so sollten die Aktienbörsen ihren Boden gefunden haben und wieder nach oben streben, meinen die Analysten der LB Schleswig-Holstein.
Noch sei nicht klar, welche Ausmaße der Konflikt annehmen werde, und welches die Folgen für die Weltwirtschaft seien. Zum Ende der letzten Woche seien panikartige Verkäufe festzustellen gewesen, die den DAX in die Nähe der 3.500 Punkte-Marke gedrückt hätten. Anscheinen hätten sich in der Zwischenzeit die Anleger wieder auf fundamentale Bewertungen besonnen, und so habe der DAX zumindest die 4.000- Punkte-Hürde wieder deutlich überwinden können.
Dennoch würden noch immer einige Aktien unterhalb ihres ausgewiesenem Eigenkapitals, dem sogenannten Buchwert notieren. Das heiße, das neben dem Eigenkapital als wertbestimmenden Faktor einer Aktie weitere Einflussgrößen wie zukünftige Erträge oder auch Markennamen völlig außer Acht gelassen würden.
Zu den Werten, die unterhalb dieser Schwelle notieren, würden im DAX Degussa, Daimler-Chrysler, ThyssenKrupp und die Banken gehören. Bei den Finanztiteln liege jedoch eine Unsicherheit in den Bewertungsabschlägen ihrer Industriebeteiligungen, die im Zuge der Aktien-Baisse weiteren Abschreibungsbedarf erfordern würden, so dass auch das Eigenkapital gemindert werde. Die Werte, die unterhalb ihres Buchwertes notieren würden, würden sich insbesondere für sehr risikoscheue Investoren eignen, da das Abwärtspotenzial deutlich beschränkt sei.
Die Analysten würden für die nahe Zukunft erwarten, dass nicht zuletzt wegen der oben genannten fundamental sehr günstigen Bewertung die Aktienmärkte ihren Boden gefunden haben sollten, so dass zumindest im DAX die Marke von 4.500 Punkten das nächste Ziel sein sollte.
Auch technisch habe sich das Bild deutlich aufgehellt. Durch die Rückeroberung der 4.000-Punkte sei der DAX wieder in seien langfristigen Aufwärtstrend zurück gekehrt, dessen untere Begrenzung in logarithmischer Darstellung eben diese Marke sei.
Das große Damokles-Schwert, das jedoch über den Märkten schwebe, sei die unsichere politische Situation. Sollten die kriegerischen Auseinandersetzungen an Schärfe gewinnen und vor allem das Konsumentenverhalten in den USA weiter nachlassen, so werde die Verunsicherung schnell wieder Oberhand gewinnen, und neuerliche Kursverluste wären die Folge.
Bleibt jedoch die politische Lage insgesamt ruhig, so sollten die Aktienbörsen ihren Boden gefunden haben und wieder nach oben streben, meinen die Analysten der LB Schleswig-Holstein.
