Aktienmärkte weiter belastet
07.03.03 17:07
Frankfurter Sparkasse
Die weiterhin ungelöste Irak-Frage bleibt dominant und belastet die weltweiten Aktienmärkten, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Sich andeutende kurzfristige Gegenbewegungen würden meist recht schnell wieder beendet. Auch die Leitzinssenkung der EZB habe nicht für neue Kursimpulse gesorgt, sondern erscheine im aktuellen Kursniveau eskomptiert. Die Unsicherheit in den Märkten dürfte entsprechend weiter anhalten. Mit Spannung werde die Sitzung des UN-Sicherheitsrats am 10. März erwartet, bei der über eine neue Resolution abgestimmt werde.
Wenig Perspektive biete aber auch die aktuelle fundamentale Situation. Sinkende Zahlen des US-Einkaufsmanagerindex sowie rückläufige US-Konsumentenausgaben würden darauf hindeuten, dass der Aufschwung jenseits des Atlantik doch ins Stocken gerate. Auch die US-Notenbank FED habe in ihrem Beige Book eine nur schleppende Konjunkturerholung konstatiert. Mit Sorge seien zudem die sehr schwachen Automobilabsatzzahlen betrachtet worden.
Anhaltende Risikofaktoren würden sich in dem hohen Ölpreis und dem in der Nähe seines vierjährigen Höchststandes notierenden Euro-Kurs zum Dollar finden. Entsprechend kritisch stelle sich auch die charttechnische Konstellation in vielen Aktienmärkten dar. Insbesondere im DAX drohe nach dem Durchbrechen des wichtigen Unterstützungsbereichs um 2.500 Punkten und der damit enttäuschten Hoffnung auf Bodenbildung eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Allerdings seien die Bewertungen bei einigen Standardwerten zum Teil bereits recht niedrig, bei zusätzlich noch attraktiven Dividendenrenditen deutlich über Festgeldniveau. Längerfristig und risikoorientierte Anleger würden die nächste Zeit zum sukzessiven Stock-picking nutzen.
Sich andeutende kurzfristige Gegenbewegungen würden meist recht schnell wieder beendet. Auch die Leitzinssenkung der EZB habe nicht für neue Kursimpulse gesorgt, sondern erscheine im aktuellen Kursniveau eskomptiert. Die Unsicherheit in den Märkten dürfte entsprechend weiter anhalten. Mit Spannung werde die Sitzung des UN-Sicherheitsrats am 10. März erwartet, bei der über eine neue Resolution abgestimmt werde.
Wenig Perspektive biete aber auch die aktuelle fundamentale Situation. Sinkende Zahlen des US-Einkaufsmanagerindex sowie rückläufige US-Konsumentenausgaben würden darauf hindeuten, dass der Aufschwung jenseits des Atlantik doch ins Stocken gerate. Auch die US-Notenbank FED habe in ihrem Beige Book eine nur schleppende Konjunkturerholung konstatiert. Mit Sorge seien zudem die sehr schwachen Automobilabsatzzahlen betrachtet worden.
Anhaltende Risikofaktoren würden sich in dem hohen Ölpreis und dem in der Nähe seines vierjährigen Höchststandes notierenden Euro-Kurs zum Dollar finden. Entsprechend kritisch stelle sich auch die charttechnische Konstellation in vielen Aktienmärkten dar. Insbesondere im DAX drohe nach dem Durchbrechen des wichtigen Unterstützungsbereichs um 2.500 Punkten und der damit enttäuschten Hoffnung auf Bodenbildung eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Allerdings seien die Bewertungen bei einigen Standardwerten zum Teil bereits recht niedrig, bei zusätzlich noch attraktiven Dividendenrenditen deutlich über Festgeldniveau. Längerfristig und risikoorientierte Anleger würden die nächste Zeit zum sukzessiven Stock-picking nutzen.
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