Aktienmärkte nervös
15.02.01 00:00
LB Schleswig-Holstein
Überaus nervös hätten sich die internationalen Aktienmärkte in der Berichtswoche präsentiert, so die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.
Ohne echte neue Impulse hätten die Befürchtungen um ein Abgleiten der amerikanischen Konjunktur in die Rezession wieder hoch gekocht und vor allem die Technologiebörsen kräftig unter Druck gesetzt. Schlechte Nachrichten unter anderem von Motorola, die im Halbleiterbereich 4.000 Stellen streichen wollten, hätten ihr Übriges getan, die Investoren von Neuengagements abzuhalten. Gerüchte um Stellenstreichungen auch bei Dell und um eine Gewinnwarnung bei Nortel hätten den Sektor weiter belastet.
Etwas Entlastung hätte den Märkten die Rede von US-Notenbankchef Alan Greenspan vor dem Bankenausschuss des US-Senats gebracht, der den Anlegern Hoffnung auf eine Besserung des wirtschaftlichen Umfeldes gemacht habe, sobald die hohen Lagerbestände der Unternehmen abgebaut seien. Die hohe Flexibilität der amerikanischen Unternehmen werde seiner Ansicht nach dazu führen, dass die Abschwächung der Konjunktur nicht über das im vierten Quartal 2000 gesehene Maß hinausgehen werde.
Für das Gesamtjahr 2001 erwarte die Fed ein BIP-Wachstum von 2 - 2,5%. In Europa habe man sich von den Vorgaben aus Amerika nicht abkoppeln können. Die schlechte Stimmung sei sich auch auf die Platzierung des Mobilfunkunternehmens Orange nieder geschlagen. Nachdem bereits im Vorfeld die Bookbuildingspanne herabgesetzt worden sei, notiere das Unternehmen inzwischen unter dem Ausgabepreis von 10,- EUR. Die France Telecom habe damit nun deutlich weniger aus dem Börsengang erlöst, als man sich bei der Übernahme von Orange von der britischen Vodafone erhofft habe. Im Sog von France Telecom sei dabei der gesamte Telekom-Sektor in Turbulenzen gekommen, die die Experten der Landesbank Schleswig Holstein jedoch als übertrieben erachteten.
Dennoch sollte der Anleger aufgrund der charttechnisch angeschlagenen Situation vieler Titel aus diesem Bereich hier eine Beruhigung abwarten, ehe er Neuengagements tätige.
Ohne echte neue Impulse hätten die Befürchtungen um ein Abgleiten der amerikanischen Konjunktur in die Rezession wieder hoch gekocht und vor allem die Technologiebörsen kräftig unter Druck gesetzt. Schlechte Nachrichten unter anderem von Motorola, die im Halbleiterbereich 4.000 Stellen streichen wollten, hätten ihr Übriges getan, die Investoren von Neuengagements abzuhalten. Gerüchte um Stellenstreichungen auch bei Dell und um eine Gewinnwarnung bei Nortel hätten den Sektor weiter belastet.
Für das Gesamtjahr 2001 erwarte die Fed ein BIP-Wachstum von 2 - 2,5%. In Europa habe man sich von den Vorgaben aus Amerika nicht abkoppeln können. Die schlechte Stimmung sei sich auch auf die Platzierung des Mobilfunkunternehmens Orange nieder geschlagen. Nachdem bereits im Vorfeld die Bookbuildingspanne herabgesetzt worden sei, notiere das Unternehmen inzwischen unter dem Ausgabepreis von 10,- EUR. Die France Telecom habe damit nun deutlich weniger aus dem Börsengang erlöst, als man sich bei der Übernahme von Orange von der britischen Vodafone erhofft habe. Im Sog von France Telecom sei dabei der gesamte Telekom-Sektor in Turbulenzen gekommen, die die Experten der Landesbank Schleswig Holstein jedoch als übertrieben erachteten.
Dennoch sollte der Anleger aufgrund der charttechnisch angeschlagenen Situation vieler Titel aus diesem Bereich hier eine Beruhigung abwarten, ehe er Neuengagements tätige.
