Aktienmärkte im Fokus
03.07.06 16:55
Conrad Hinrich Donner Bank
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Korrektur an den weltweiten Aktienmärkten, die im Mai begann, prägte das vergangene Quartal, so die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank.
In den ersten Monaten des Jahres habe die Berichtssaison mit teilweise deutlichen Gewinnsteigerungen der Unternehmen im Vordergrund gestanden. Getrieben von den guten Ergebnissen und der damit einhergehenden Anhebung der Gewinnerwartungen durch die Analysten hätten nicht nur die europäischen Aktienmärkte neue Höchststände erreicht. Auch die Schwellenländer hätten prosperiert und entsprechende Mittelzuflüsse verzeichnet.
Ein stärkerer Fokus auf die gestiegenen Rohstoffpreise habe entsprechende Inflationssorgen bewirkt und zu Gewinnmitnahmen geführt, die im Mai eine Konsolidierung eingeleitet hätten. Der hohe Abgabedruck und die teilweise geringe Marktliquidität hätten zu einer deutlichen Korrektur geführt, in der insbesondere die Schwellenländer ihre seit Jahresbeginn erreichten Kursgewinne wieder abgegeben hätten.
Aus fundamentaler Sicht habe sich das Umfeld für Aktieninvestments kaum verändert. Der DAX sei mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von annähernd 12,5 und einer Dividendenrendite von über 3,0% vergleichsweise günstig bewertet. Auch der S&P 500, einer der umfassendsten Aktienindices des amerikanischen Wertpapiermarktes, in dem 500 Aktienwerte enthalten seien, weise mit einem KGV von ca. 16,5 und einer Dividendenrendite von 1,9% ein niedriges Bewertungsniveau auf. Die momentane Zurückhaltung der Anleger lasse sich hauptsächlich auf die ungewisse Notenbankpolitik in den USA zurückführen.
Aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise hätten sich die Importpreise erhöht und könnten sich mit einer entsprechenden Verzögerung auf die Verbraucherpreise niederschlagen. Wie den Sitzungsprotokollen des FED-Offenmarktausschusses zu entnehmen sei, hätten sich die Mitglieder bei ihrem letzten Treffen zunehmend besorgt über die derzeitige Inflationsentwicklung in den USA geäußert.
Insbesondere die Kerninflationsrate (ohne Energie- und Lebensmittelpreise) habe leicht oberhalb ihrer Erwartungen gelegen und die Befürchtung genährt, dass die Verbraucherpreise weiter steigen könnten. Dies könnte weitere Zinserhöhungen nach sich ziehen. Zudem habe FED-Präsident Ben Bernanke zuletzt angedeutet, dass sich das Wirtschaftswachstum in den USA abschwächen dürfte. (3.7.2006/ac/a/m)
In den ersten Monaten des Jahres habe die Berichtssaison mit teilweise deutlichen Gewinnsteigerungen der Unternehmen im Vordergrund gestanden. Getrieben von den guten Ergebnissen und der damit einhergehenden Anhebung der Gewinnerwartungen durch die Analysten hätten nicht nur die europäischen Aktienmärkte neue Höchststände erreicht. Auch die Schwellenländer hätten prosperiert und entsprechende Mittelzuflüsse verzeichnet.
Aus fundamentaler Sicht habe sich das Umfeld für Aktieninvestments kaum verändert. Der DAX sei mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von annähernd 12,5 und einer Dividendenrendite von über 3,0% vergleichsweise günstig bewertet. Auch der S&P 500, einer der umfassendsten Aktienindices des amerikanischen Wertpapiermarktes, in dem 500 Aktienwerte enthalten seien, weise mit einem KGV von ca. 16,5 und einer Dividendenrendite von 1,9% ein niedriges Bewertungsniveau auf. Die momentane Zurückhaltung der Anleger lasse sich hauptsächlich auf die ungewisse Notenbankpolitik in den USA zurückführen.
Aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise hätten sich die Importpreise erhöht und könnten sich mit einer entsprechenden Verzögerung auf die Verbraucherpreise niederschlagen. Wie den Sitzungsprotokollen des FED-Offenmarktausschusses zu entnehmen sei, hätten sich die Mitglieder bei ihrem letzten Treffen zunehmend besorgt über die derzeitige Inflationsentwicklung in den USA geäußert.
Insbesondere die Kerninflationsrate (ohne Energie- und Lebensmittelpreise) habe leicht oberhalb ihrer Erwartungen gelegen und die Befürchtung genährt, dass die Verbraucherpreise weiter steigen könnten. Dies könnte weitere Zinserhöhungen nach sich ziehen. Zudem habe FED-Präsident Ben Bernanke zuletzt angedeutet, dass sich das Wirtschaftswachstum in den USA abschwächen dürfte. (3.7.2006/ac/a/m)

