Aktienindizes werden unterstützt
02.09.03 16:56
Frankfurter Sparkasse
Im Deutschen Aktienmarkt ist die Aufwärtsbewegung nach dem letztwöchigen Erreichen neuer Jahreshöchststände bei 3.589 Punkten im DAX erst einmal ins Stocken geraten, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Trotz rückläufiger Börsenumsätze und leichter Gewinnmitnahmen lasse sich bei den Investoren aber weiterhin eine positive Grundstimmung feststellen. Selbst enttäuschende Unternehmensmeldungen, wie etwa bei Deutsche Telekom oder Münchener Rück, würden keine größeren Indexrückgänge induzieren, sondern nur kurz die einzelnen Aktien belasten. Stattdessen würden zuversichtliche Aussagen von Unternehmen, wie bei Nokia, sogar zu Kursbelebungen auch innerhalb der einzelnen Branchen führen.
Nachdem die Quartalsberichtssaison sich nun allmählich dem Ende zuneige, gelte der Fokus der Investoren vor allem den veröffentlichten Wirtschaftsdaten. Hier gaben die letzten Meldungen zum Ifo-Geschäftsklima-Index, der zum vierten Mal in Folge stieg, wie auch der amerikanische Index zum Verbrauchervertrauen Anlass zu verstärktem Konjunkturoptimismus dies- und jenseits des Atlantiks, so die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Allerdings bleibe als große Unsicherheit die Frage, wie robust das wirtschaftliche Wachstum wirklich einsetze, sowie die Entwicklung des Arbeitsmarktes und damit das Ausgabeverhalten der Verbraucher. Der Rentenmarkt scheine vom zuversichtlichen Konjunkturszenario wohl schon überzeugt zu sein und habe mit deutlich steigenden Renditen reagiert, zudem würden vermehrt Umschichtungen vom Rentenmarkt in die Aktienmärkte stattfinden. Dieser Trend sollte die Aktienindizes auch weiter stützen.
Daneben erweise sich gerade für europäische Indizes der sich wieder stärker zeigende Dollar zum Euro als zusätzliches stabilisierendes Element. Da die Aufwärtstrends in den Märkten intakt seien, bleibe weiteres Kurspotenzial vorhanden. Die überkaufte Lage der Aktienmärkte wie auch die bisher gezeigte gute Performance lasse eine größere Konsolidierungsphase allerdings immer wahrscheinlicher werden, dies umso mehr, da sich zunehmende Warnsignale, wie zum Beispiel die hohe Bewertung der US-Indizes und die vermehrten US-Insiderverkäufe, zeigen würden.
Als kritischer Faktor stelle sich zudem die Entwicklung des auf hohem Niveau notierenden Ölpreises dar. Ob die Aktienmärkte aber wirklich eine stärkere Korrektur einleiten würden, bleibe abzuwarten. Im DAX sehe man spätestens bei rund 3.300 Punkten eine recht stabile Unterstützungszone. Der Investor sollte seinen Fokus in dieser Phase vor allem auf die Sicherung seiner Positionen legen und mit nachgezogenen Stop-Loss-Limiten arbeiten, Neuengagements jedoch erst einmal zurückstellen.
Trotz rückläufiger Börsenumsätze und leichter Gewinnmitnahmen lasse sich bei den Investoren aber weiterhin eine positive Grundstimmung feststellen. Selbst enttäuschende Unternehmensmeldungen, wie etwa bei Deutsche Telekom oder Münchener Rück, würden keine größeren Indexrückgänge induzieren, sondern nur kurz die einzelnen Aktien belasten. Stattdessen würden zuversichtliche Aussagen von Unternehmen, wie bei Nokia, sogar zu Kursbelebungen auch innerhalb der einzelnen Branchen führen.
Allerdings bleibe als große Unsicherheit die Frage, wie robust das wirtschaftliche Wachstum wirklich einsetze, sowie die Entwicklung des Arbeitsmarktes und damit das Ausgabeverhalten der Verbraucher. Der Rentenmarkt scheine vom zuversichtlichen Konjunkturszenario wohl schon überzeugt zu sein und habe mit deutlich steigenden Renditen reagiert, zudem würden vermehrt Umschichtungen vom Rentenmarkt in die Aktienmärkte stattfinden. Dieser Trend sollte die Aktienindizes auch weiter stützen.
Daneben erweise sich gerade für europäische Indizes der sich wieder stärker zeigende Dollar zum Euro als zusätzliches stabilisierendes Element. Da die Aufwärtstrends in den Märkten intakt seien, bleibe weiteres Kurspotenzial vorhanden. Die überkaufte Lage der Aktienmärkte wie auch die bisher gezeigte gute Performance lasse eine größere Konsolidierungsphase allerdings immer wahrscheinlicher werden, dies umso mehr, da sich zunehmende Warnsignale, wie zum Beispiel die hohe Bewertung der US-Indizes und die vermehrten US-Insiderverkäufe, zeigen würden.
Als kritischer Faktor stelle sich zudem die Entwicklung des auf hohem Niveau notierenden Ölpreises dar. Ob die Aktienmärkte aber wirklich eine stärkere Korrektur einleiten würden, bleibe abzuwarten. Im DAX sehe man spätestens bei rund 3.300 Punkten eine recht stabile Unterstützungszone. Der Investor sollte seinen Fokus in dieser Phase vor allem auf die Sicherung seiner Positionen legen und mit nachgezogenen Stop-Loss-Limiten arbeiten, Neuengagements jedoch erst einmal zurückstellen.
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