Ahold unter Beschuss
31.07.02 16:11
Bluestock-Börsenbrief
Die Analysten vom "Bluestock-Börsenbrief" empfehlen die Aktien von Ahold (WKN 851287) zum Kauf.
Vor wenigen Tagen hätten Ahold-Aktionäre einen echten Schock bekommen. Der niederländische Konzern sei an die Öffentlichkeit getreten und habe seine Gewinnprognosen für das laufende Jahr revidieren müssen. Grund für die Hiobsbotschaft sei die Wirtschaftskrise in Argentinien gewesen. Bislang habe man im Hause Ahold mit zweistelligen Gewinnzuwächsen im Bereich von zwölf bis 15 Prozent kalkuliert. Nun gehe man von einem Plus von sechs bis acht Prozent aus. Schuld an der schwachen Lage sei die argentinische Tochter Disco, an der Ahold zu 85 Prozent beteiligt sei. Disco sei in Zahlungsschwierigkeiten geraten und Ahold habe–auf Grund vertraglicher Verpflichtung–mit Geld aushelfen müssen. Im Gegenzug habe man die restlichen 15 Prozent Disco-Anteile erhalten. Der Spaß koste die Niederländer allerdings zwischen 350 und 450 Millionen Euro und belaste den Jahresgewinn empfindlich.
Angesichts der fundamentalen Lage verwundere es daher kaum, dass die Kursentwicklung von Ahold in den letzten Monaten verheerend gewesen sei. Die Papiere hätten sich seit Jahresbeginn etwa halbiert. Doch sei die Lage wirklich so dramatisch oder ergebe sich hier, angesichts der Übertreibung der Börse, für den cleveren Anleger eine echte Chance? Die Analysten vom "Bluestock-Börsenbrief" meinen, dass Anleger mit einem mittelfristigen Zeithorizont, zugreifen können. Mit über 8700 Filialen rund um den Globus sei das 1887 gegründete Unternehmen alles andere als von einer einzigen Region abhängig. Für ein Engagement in Ahold spreche zudem die überaus günstige Bewertung. Ein KGV von elf für das kommende Jahr sei trotz der revidierten Prognose sehr günstig. Es dürfe nicht vergessen werden, dass ohne die Argentinien-Krise das Wachstum vermutlich wie geplant verlaufen wäre. Charttechnisch sei die Aktie ziemlich ausgebombt. Eine echte starke Unterstützung gebe es nicht mehr. Von dem Niveau aus würden jedoch in den Augen der Analysten die Chancen die Risiken überwiegen.
Daher sollten Anleger bei den Ahold-Papieren zugreifen, so die Analysten vom "Bluestock-Börsenbrief". Das Kursziel sehe man bei 20 Euro und einen Stopkurs empfehle man bei 14 Euro.
Vor wenigen Tagen hätten Ahold-Aktionäre einen echten Schock bekommen. Der niederländische Konzern sei an die Öffentlichkeit getreten und habe seine Gewinnprognosen für das laufende Jahr revidieren müssen. Grund für die Hiobsbotschaft sei die Wirtschaftskrise in Argentinien gewesen. Bislang habe man im Hause Ahold mit zweistelligen Gewinnzuwächsen im Bereich von zwölf bis 15 Prozent kalkuliert. Nun gehe man von einem Plus von sechs bis acht Prozent aus. Schuld an der schwachen Lage sei die argentinische Tochter Disco, an der Ahold zu 85 Prozent beteiligt sei. Disco sei in Zahlungsschwierigkeiten geraten und Ahold habe–auf Grund vertraglicher Verpflichtung–mit Geld aushelfen müssen. Im Gegenzug habe man die restlichen 15 Prozent Disco-Anteile erhalten. Der Spaß koste die Niederländer allerdings zwischen 350 und 450 Millionen Euro und belaste den Jahresgewinn empfindlich.
Angesichts der fundamentalen Lage verwundere es daher kaum, dass die Kursentwicklung von Ahold in den letzten Monaten verheerend gewesen sei. Die Papiere hätten sich seit Jahresbeginn etwa halbiert. Doch sei die Lage wirklich so dramatisch oder ergebe sich hier, angesichts der Übertreibung der Börse, für den cleveren Anleger eine echte Chance? Die Analysten vom "Bluestock-Börsenbrief" meinen, dass Anleger mit einem mittelfristigen Zeithorizont, zugreifen können. Mit über 8700 Filialen rund um den Globus sei das 1887 gegründete Unternehmen alles andere als von einer einzigen Region abhängig. Für ein Engagement in Ahold spreche zudem die überaus günstige Bewertung. Ein KGV von elf für das kommende Jahr sei trotz der revidierten Prognose sehr günstig. Es dürfe nicht vergessen werden, dass ohne die Argentinien-Krise das Wachstum vermutlich wie geplant verlaufen wäre. Charttechnisch sei die Aktie ziemlich ausgebombt. Eine echte starke Unterstützung gebe es nicht mehr. Von dem Niveau aus würden jedoch in den Augen der Analysten die Chancen die Risiken überwiegen.
Daher sollten Anleger bei den Ahold-Papieren zugreifen, so die Analysten vom "Bluestock-Börsenbrief". Das Kursziel sehe man bei 20 Euro und einen Stopkurs empfehle man bei 14 Euro.
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