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Sa, 18. April 2026, 8:33 Uhr

Ahold

WKN: 851287 / ISIN: NL0000331817

Ahold kaufen


01.03.00 00:00
Berliner Volksbank

Der Analyst Martin Reinhold der Berliner Volksbank empfiehlt die Ahold N.V. (WKN 851287) zum Kauf.

Die international tätige Einzelhandelskette verfüge über mehr als 3.000 Supermärkte und Spezialitätengeschäfte. Der größte Teil des Umsatzes werde in den USA (56%) und in Holland (31%) erwirtschaftet.

Ahold sei 1999 stark expandiert und habe den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 27% auf 33,5Mrd. EUR ausgebaut. In den USA seien die Erlöse um 29% gestiegen. Im Inland habe der Konzern 8,1 Mrd. EUR (ggü.Vj. +7,1%) und im übrigen Europa 2,3 Mrd. EUR (+35,5%) umgesetzt. Zu dem Wachstum in Europa hätten vor allem die Filialen in Spanien, Portugal, Polen und Tschechien beigetragen. Das Gewinnwachstum läge im zweistelligen Prozentbereich und sei überproportional zum Umsatz gestiegen.

Der Vorstand strebe auch in Zukunft ein jährliches zweistelliges Gewinnwachstum an. Im Asiengeschäft werde die Gewinnschwelle im laufenden Jahr erreicht. Damit lieferten alle Regionen positive Ergebnisbeiträge und unterstützten die Aussagen des Vorstands.

Der Experte unterbreitet seine Einschätzung mit folgenden Fakten:

Positiv
- Das Unternehmen sei mit einem KGV 14,1 in Branchenvergleich günstig
bewertet.
- Der Ausbau des Vertriebs über das Internet solle Kosteneinsparungen und
Synergiemöglichkeiten schaffen.
- Internationale Expansionen werde voran getrieben, besonders der
amerikanische und der britische Markt seien von Interesse.
- Unverändert positive Perspektiven für Umsatz- und Gewinnwachstum
- Mit der Übernahme von 50% der schwedischen ICA-Gruppe, dem größten
Food-Retailer in Skandinavien, besitze Ahold ein weiteres Standbein in Europa.
- Starke Marktposition in Europa
- Weiter Übernahmen und Kooperationen in Süd- und Osteuropa seien geplant.
- Defensive Titel in jetziger Marktsituation seien interessant

Negativ
- Zunehmender Wettbewerbsdruck
- Hohe Verlaufskosten für Ausbau des Vertriebs per Internet könnten
mittelfristige Ertragsaussichten verringern
- Mögliche Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Expansion verwässert Gewinn

Aufgrund der Übernahmephantasien im europäischen Einzelhandel und der guten Wachstumsperspektiven für das Unternehmen sollte die Aktie ihre Tiefststände gesehen haben. Die Berliner Volksbank empfiehlt von daher Ahold zum Kauf.





 
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