Ahlers startet durch
22.02.11 09:24
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten weiterhin, die Vorzugsaktie von Ahlers zu kaufen.
Der Männermode-Hersteller aus Nordrhein-Westfalen habe das Wirtschaftsjahr 2009/2010 per Ende November im Rahmen der eigenen Erwartungen abgeschlossen. Diesen Eindruck vermittle den Experten CFO Karsten Kölsch im Hintergrundgespräch. Nach neun Monaten habe der Gewinn vor Steuern bei 11,6 Mio. Euro gelegen und der Nettogewinn habe 7,5 Mio. Euro betragen. Nach Einzug der Aktien im Eigenbestand repräsentiere das Grundkapital eine Aktienanzahl von 13,7 Mio. Anteilen. Somit errechne sich nach neun Monaten ein Gewinn je Aktie von 55 Cent.
Für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 würden die Experten nunmehr einen Umsatz von 246 bis 250 Mio. Euro, ein Ergebnis vor Steuern von mehr als zwölf Mio. Euro sowie einen Überschuss von über acht Mio. Euro erwarten. Gegenüber dem Vorjahr entspreche dies einer Gewinnsteigerung von über 60 Prozent. Laut Kölsch seien die Annahmen der Experten konservativ. Das Unternehmen könnte sodann besser abschneiden als von ihnen erwartet. Kostensenkungsmaßnahmen und eine Optimierung der Fertigungsstandorte hätten zu dieser satten Gewinnsteigerung geführt. Insgesamt seien die Kosten um rund zehn Mio. Euro gesenkt worden. Im operativen Ergebnis seien zudem noch negative Einmaleffekte enthalten, die sich auf über eine Million Euro belaufen und sich im neuen Wirtschaftsjahr nicht wiederholen würden.
Ahlers sei bekannt für hohe Ausschüttungen der Gewinne. "In guten Zeiten schütten wir 80 bis 100 Prozent der Gewinne aus", sage Kölsch. Da die Zeiten gut seien, würden die Experten mit einer Auszahlung von mindestens 45 Cent Dividende für die Stammaktie (ISIN DE0005009708 / WKN 500970) und 50 Cent für die Vorzugsaktie rechnen. Im Vorjahr habe die Ausschüttung bei 30 respektive 35 Cent je Aktie gelegen.
Ins neue Wirtschaftsjahr sei das Unternehmen nach eigenen Angaben gut gestartet. Besonders viel Freude bereite dem Betrieb die Zuwächse im Premiumsegment mit den Marken Pierre Cardin, Otto Kern und Baldessarini. "Das Plus für die Frühjahr/Sommer-Kollektion liegt im zweistelligen Prozentbereich", sage der CFO. Auch für die Herbst/Winter-Kollektion zeige sich der Finanzvorstand optimistisch. Einziges Störfeuer seien der massive Anstieg der Lohnkosten in China, die sich um 20 Prozent erhöht hätten und die Preisexplosion bei Baumwolle. "Insgesamt wird dies in der Branche früher oder später zu steigenden Preisen für die Endverbraucher führen. Wir können kurzfristig unsere wichtigen Preispunkte halten und damit die momentane Entwicklung kompensieren", erkläre Kölsch.
Für das neue Wirtschaftsjahr erwarte der Finanzchef ein moderates Umsatzwachstum auf über 255 Mio. Euro. Das EBT dürfte sich auf 13 bis 14 Mio. Euro verbessern und unterm Strich zwischen neun und zehn Mio. Euro in der Kasse klingeln. Pro Aktie dürften mehr als 70 Cent hängen bleiben. Die aktuelle EBIT-Marge von fast sechs Prozent solle mittelfristig auf rund zehn Prozent gesteigert werden. Kölsch sehe Potenzial im Premiumsegment die Marge um zwei Prozentpunkte zu verbessern und die Verlustbringer auf Profit zu trimmen. Das resultiere zu zwei zusätzlichen Prozentpunkten in der Marge. Ahlers habe sodann sehr gute Chancen, die EBIT-Marge auszubauen.
Bei aktuellem Umsatzniveau würde sich ein operativer Gewinn von mehr als 25 Mio. Euro errechnen. Für das Nettoergebnis heiße dies in etwa eine Gewinnverdopplung in den nächsten Jahren. Wachstum im Umsatz hätten die Experten nicht berücksichtigt. Die Nettoverschuldung sei mit circa fünf Mio. Euro sehr gering und führe zu keiner wesentlichen Belastung im Finanzergebnis. Die Steuerquote werde bei rund 30 Prozent liegen und würde somit zu einem Überschuss zwischen 17 und 18 Mio. Euro führen. Ahlers habe somit massives Potenzial den Gewinn zu heben.
"TradeCentre.de"-Altfavorit Ahlers sei unverändert ein solides Investment. Mit einer Dividendenrendite von rund fünf Prozent sei das Papier weiterhin sehr attraktiv bewertet.
Die Experten von "TradeCentre.de" raten weiterhin zum Kauf der Ahlers-Vorzugsaktie. Vor dem Hintergrund einer potenziellen Gewinnverdopplung habe die Aktie noch signifikantes Kurspotenzial. (Analyse vom 22.02.2011) (22.02.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Männermode-Hersteller aus Nordrhein-Westfalen habe das Wirtschaftsjahr 2009/2010 per Ende November im Rahmen der eigenen Erwartungen abgeschlossen. Diesen Eindruck vermittle den Experten CFO Karsten Kölsch im Hintergrundgespräch. Nach neun Monaten habe der Gewinn vor Steuern bei 11,6 Mio. Euro gelegen und der Nettogewinn habe 7,5 Mio. Euro betragen. Nach Einzug der Aktien im Eigenbestand repräsentiere das Grundkapital eine Aktienanzahl von 13,7 Mio. Anteilen. Somit errechne sich nach neun Monaten ein Gewinn je Aktie von 55 Cent.
Für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 würden die Experten nunmehr einen Umsatz von 246 bis 250 Mio. Euro, ein Ergebnis vor Steuern von mehr als zwölf Mio. Euro sowie einen Überschuss von über acht Mio. Euro erwarten. Gegenüber dem Vorjahr entspreche dies einer Gewinnsteigerung von über 60 Prozent. Laut Kölsch seien die Annahmen der Experten konservativ. Das Unternehmen könnte sodann besser abschneiden als von ihnen erwartet. Kostensenkungsmaßnahmen und eine Optimierung der Fertigungsstandorte hätten zu dieser satten Gewinnsteigerung geführt. Insgesamt seien die Kosten um rund zehn Mio. Euro gesenkt worden. Im operativen Ergebnis seien zudem noch negative Einmaleffekte enthalten, die sich auf über eine Million Euro belaufen und sich im neuen Wirtschaftsjahr nicht wiederholen würden.
Ahlers sei bekannt für hohe Ausschüttungen der Gewinne. "In guten Zeiten schütten wir 80 bis 100 Prozent der Gewinne aus", sage Kölsch. Da die Zeiten gut seien, würden die Experten mit einer Auszahlung von mindestens 45 Cent Dividende für die Stammaktie (ISIN DE0005009708 / WKN 500970) und 50 Cent für die Vorzugsaktie rechnen. Im Vorjahr habe die Ausschüttung bei 30 respektive 35 Cent je Aktie gelegen.
Für das neue Wirtschaftsjahr erwarte der Finanzchef ein moderates Umsatzwachstum auf über 255 Mio. Euro. Das EBT dürfte sich auf 13 bis 14 Mio. Euro verbessern und unterm Strich zwischen neun und zehn Mio. Euro in der Kasse klingeln. Pro Aktie dürften mehr als 70 Cent hängen bleiben. Die aktuelle EBIT-Marge von fast sechs Prozent solle mittelfristig auf rund zehn Prozent gesteigert werden. Kölsch sehe Potenzial im Premiumsegment die Marge um zwei Prozentpunkte zu verbessern und die Verlustbringer auf Profit zu trimmen. Das resultiere zu zwei zusätzlichen Prozentpunkten in der Marge. Ahlers habe sodann sehr gute Chancen, die EBIT-Marge auszubauen.
Bei aktuellem Umsatzniveau würde sich ein operativer Gewinn von mehr als 25 Mio. Euro errechnen. Für das Nettoergebnis heiße dies in etwa eine Gewinnverdopplung in den nächsten Jahren. Wachstum im Umsatz hätten die Experten nicht berücksichtigt. Die Nettoverschuldung sei mit circa fünf Mio. Euro sehr gering und führe zu keiner wesentlichen Belastung im Finanzergebnis. Die Steuerquote werde bei rund 30 Prozent liegen und würde somit zu einem Überschuss zwischen 17 und 18 Mio. Euro führen. Ahlers habe somit massives Potenzial den Gewinn zu heben.
"TradeCentre.de"-Altfavorit Ahlers sei unverändert ein solides Investment. Mit einer Dividendenrendite von rund fünf Prozent sei das Papier weiterhin sehr attraktiv bewertet.
Die Experten von "TradeCentre.de" raten weiterhin zum Kauf der Ahlers-Vorzugsaktie. Vor dem Hintergrund einer potenziellen Gewinnverdopplung habe die Aktie noch signifikantes Kurspotenzial. (Analyse vom 22.02.2011) (22.02.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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